Runder Tisch bespricht Maßnahmen zum Jugendschutz
An einem runden Tisch hat Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen zusammen mit Vertretern der Länder und der Wirtschaft über weitere Maßnahmen zum Jugendschutz debattiert. Demnach sollen Verstöße gegen Jugendschutzbestimmungen härter geahndet werden als bisher. Darunter fallen sowohl Abgabeverbote von Alkohol, Tabakwaren aber auch Bildträgern mit Filmen und Computerspielen.
Von der Leyen fordert, Altersbegrenzungen besser zu kontrollieren. Das bezieht sich auch auf Gaststätten, Diskotheken und Kinos. Bei Verstößen solle man, ähnlich wie bei Verkehrsdelikten, mit Geldbußen belegt werden. Weitere Maßnahmen: Die Alterskennzeichnung für Filme und "gewalttätige Computerspiele" sollen größer ausfallen. Außerdem soll man alle darunter fallenden Produkte mit einer Technik ausstatten, die akustische Signale von sich geben, sobald sie abkassiert werden.
Einen dementsprechenden Gesetzesentwurf will von der Leyen noch in diesem Jahr vorlegen.


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