Neue Koalition will Medienkompetenz stärken - Killerspiele-Verbot vom Tisch?
Der Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP. Gut für Spieler?
Im neuen Koalitionsvertrag zwischen Union und FDP wird kein Wort über ein so genanntes Killerspiele-Verbot verloren. Es hat den Anschein, als wolle die neue Regierung - im Gegensatz zur großen Koalition - ein derartiges Verbot nicht durchbringen. Vielmehr ist im Vertrag zu lesen:
Wir wollen die enormen gesellschaftlichen und individuellen Chancen der Neuen Medien umfassend nutzen; den Risiken im Umgang mit diesen werden wir entgegenwirken. Wir wollen die Medienkompetenz insbesondere von Kindern und Jugendlichen stärken. Dazu gehören die Fortsetzung der erfolgreichen Projekte "Vision Kino", "Nationale Initiative Printmedien" und das Netz für Kinder "Frag Finn". Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden. Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.
Ferner will die neue Bundesregierung keine Initiativen für gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen ergreifen. Genau heißt es im Koalitionsvertrag:
Das Internet darf kein urheberrechtsfreier Raum sein. Wir werden deshalb unter Wahrung des Datenschutzes bessere und wirksame Instrumente zur konsequenten Bekämpfung von Urheberrechtsverletzungen im Internet schaffen. Dabei wollen wir Möglichkeiten der Selbstregulierung unter Beteiligung von Rechteinhabern und Internetserviceprovidern fördern. Wir werden keine Initiativen für gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen ergreifen.
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Das ist ein Schritt in die richtige richtung!
"Nationale Initiative Printmedien" und das Netz für Kinder "Frag Finn"
Wer hier ist ein ebenso verpeilter Geek wie ich und hat hier beim ersten Lesen auch ein Killerspiel vermutet?