Junge Union: Reaktionen auf die Forderung nach einem Porno-Verbot im Netz
Der JU-Vorsitzende von Berlin, Conrad Clemens.
Gestern hat die Junge Union Berlin mit ihrer Forderung für ein Porno-Verbot im Internet für Aufsehen und Gelächter in der Netzwelt gesorgt. Die Pressemitteilung von gestern hat man inzwischen von der Seite genommen. Jetzt führte der Vorsitzende der Jungen Union, Clemens Conrad ein telefonisches Interview mit Die Welt ist gar nicht so, um die Äußerungen zum Pornographie-Verbot zu hinterfragen:
"Es geht eben darum, dass es schon länger einen Anstieg von Pornoseiten und einen leichten Zugang zu Pornoseiten von Jugendlichen, von Minderjährigen gibt und da finden wir als Junge Union Berlin, dass da eben etwas getan werden muss," sagt Clemens Conrad.
Zur Idee der Sperrung von Porno-Seiten sagte er Folgendes:
"Wir wissen, dass technische Sachen sehr schwierig sind, dass sowohl Löschung als auch Sperrung kompliziert ist und wahrscheinlich binnen wenigen Minuten auch zu umgehen ist, aber wir finden einfach — so steht es ja auch in dem Text: Da müssen sich Informatiker mit Politikern zusammensetzen und eben nach Lösungen suchen."
Hier ein weiterer Auszug aus dem Internet, das Sie vollständig bei Die Welt ist gar nicht so finden:
Die Welt ist gar nicht so: Finden Sie, man sollte nur gegen kommerziell verfügbare Pornografie vorgehen? Oder halten sie auch Maßnahmen gegen sogenanntes "Sexting" — das Versenden von eigenen Nacktbildern per Mobiltelefon — oder das Hochladen von Bildern auf anonymen Internetforen, sog. Bildbrettern, für legitim? Sollten also Jugendliche auch für die Verbreitung von Jugendpornografie bestraft werden?
Clemens Conrad: "Ich finde schon Seiten wie Chatroulette oder andere Seiten, auf denen privat jeder Sachen hochladen kann und Sachen machen kann, bedenklich, absolut. Das kann ja genau so von einem Minderjährigen gesehen werden und runtergeladen werden und alles Mögliche ..."
Hinzu kommt laut netzpolitik.org, dass es sich bei der Studie, die von der Jungen Union zur Begründung der Zensur-Forderungen angeführt wurde, nicht wirklich um eine Studie handelt, sondern nur um eine Präsentation von BKA-Präsident Ziercke.
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Was helfen könnte, wäre die Eltern in die Lage zu versetzen ihren erzieherischen Pflichten, was die Nutzung des Internets oder diverser Handyfunktionen, nachkommen zu können, und das ohne einen universitären Schulabschluss sein eigen zu nennen.
Hier wäre ein…
Zitat: "Hier ein weiterer Auszug aus dem Internet, das Sie vollständig bei 'Die Welt ist gar nicht so' finden ..."
wow, das GANZE internet bei 'Die Welt ...'