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Jugendschutz

Jugendschutz: Innenminister Thomas de Maizière spricht sich für Websperren aus und gerät in die Kritik

29.04.2010 15:58 Uhr
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In seinem Kampf um Websperren im Internet gegen Kriminalität, bekommt Minister Thomas de Maizière kaum Unterstützung. Denn seine Koalitionspartner favorisieren weiterhin den Grundsatz "Löschen statt Sperren."

In der Kritik der Jungnr Union: Innenminister Thomas de Maizière. In der Kritik der Jungnr Union: Innenminister Thomas de Maizière. In der Debatte um Kinderpornografie im Netz, hatte sich Innenminister Thomas de Maizière (CDU) vor zwei Wochen für eine Kombination aus Blockade und Entfernen von Webseiten mit kriminellen Inhalten ausgesprochen. Damit stellte der Politiker das im Koalitionsvertrag vereinbarte Prinzip "Löschen statt Sperren" in Frage. Nun gibt es jedoch Kritik aus den eigenen Reihen. Denn sowohl der medienpolitische Sprecher der Jungen Union, Daniel Walther als auch Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann, richten sich gegen Sperren im Internet. "Die Junge Union Deutschlands spricht sich klar für den Grundsatz 'Löschen statt Sperren' im Internet aus. Sperrungen sind nutzlos, kontraproduktiv und zudem relativ leicht zu umgehen." äußerte Bröckelmann. "Kriminelle Inhalte und Seiten" müssten so schnell wie möglich gelöscht werden. Dies sei besonders bei der Bekämpfung von Kinderpornografie eine Notwendigkeit, bei der zudem "mit polizeilichen Mitteln wie Observierungen oder Razzien gearbeitet werden muss."

„Die Junge Union Deutschlands wird sich auch in Zukunft für die Interessen der Internetnutzer und gegen zu weitreichende Überwachung stark machen. Es ist daher notwendig, die Bürger umfassend über den verantwortungsvollen Umgang mit dem Netz aufzuklären und sie von den Chancen der Computernutzung, des Internets und der digitalen Kommunikationsmöglichkeiten zu überzeugen. Unser Ansatz ist es, die Vorteile des Social Web herauszustellen statt ihre Entwicklung durch fehlgeleitete und redundante Diskussionen zu behindern," so Bröckelmann weiter.

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29.04.2010 15:58 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
29.04.2010 22:27 Uhr
Vergiss nicht die *hust* "Tatsache", das diese Kinderpornowebseiten alle im Nicht-Erreichbaren Ausland liegen, gegen die man nichts machen!!1!einself

Ironie-Tags bei Bedarf setzen.
Der Herr Misere hat doch bei der Swift-Abstimmung schon bewiesen, welches Kompetenz-Ass er ist. (Zur Erinnerung: Enthaltung statt klares Veto, mir liegt ein Ausdruck auf der Zunge, bei dem Marty McFly aus "Zurück in die Zukunft" regelmäßig in Rage gerät)
Neuer Benutzer
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29.04.2010 19:06 Uhr
Sperren bedeutet wegsehen und ist ja auch leichter als handeln und die Seiten zu löschen und die Täter zu jagen.Aber dann müßten ja die Herschaften ihren Hintern bewegenk,die lieber sperren als zu löschen.Jaja;gefälschte Bankseiten sind ja auch leíchter zu löschen!
Erfahrener Benutzer
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29.04.2010 18:40 Uhr
Zitat: (Original von Shadow744;8662201)
Der Herr Innenminister ist keinen Deut besser als sein Vorgänger.

Ich glaub das liegt daran, dass beides politiker sind^^
Ich traue denen (politikern) soweit wie ich sie schmeissen könnte, nämlich kein stück!!!