GameParents.de e.V. - Ein Verein zur Aufklärung von Eltern und Erziehungsberechtigten
GameParents.de e.V. wurde am 20.10.2007 gegründet. Der Verein ging aus dem privaten Projekt GameParents.de hervor, welches Ende September 2006 von Herrn Rainer Schmidt ins Leben gerufen wurde. Nach anfänglicher Begeisterung und vielen Autorenbewerbungen, kam kurz darauf die Ernüchterung. Nur ein kleiner Kern blieb übrig, doch dieser baute die Internetpräsenz des Projektes weiter aus und eine Vielzahl von Artikeln aus allen Themengebieten entstanden.
Im Jahr 2007 zeigten sich andere Probleme. Durch die Teilnahme am Arbeitskreis Games NRW und dem Netzwerk vom Institut Spielraum der FH-Köln, kamen erste finanzielle Belastungen auf das Projekt zu, die aus eigener Tasche aufzubringen waren. Dies sorgte für eine Diskussion, wie man am günstigsten GameParents.de auf finanziell, sichere Beine stellen könnte, um in Zukunft die Arbeit zu sichern. Denn die geplanten Veranstaltungen, würden Geld kosten, zumal der Einsatz von spielerfahrenen Gamern geplant ist, denen man zumindest einen Teil ihrer Fahrtkosten erstatten sollte.
Also reifte der Plan, das Projekt in einem Verein neu zu organisieren. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit war dabei ein priorisiertes Ziel. Mit dieser Änderung ist es nun möglich, mit Hilfe von Sponsoren und Fördermitgliedern das Projekt auf eine solide, finanzielle Basis zu stellen. Zudem wurde darauf geachtet, die Jahresbeiträge, mit 15,-- € für Privatleute und 50,-- € für juristische Personen, auf einem sehr niedrigen Level zu halten. Der zusätzliche Anreiz, die Beiträge von der Steuer abzusetzen, soll eine Fördermitgliedschaft noch attraktiver machen.
Die Mitglieder von GameParents.de sind von den bestehenden, gesetzlichen Regelungen des Jugendmedienschutzes in Deutschland überzeugt und sehen die Probleme in erster Linie in falschen und fehlenden Informationen der Eltern und Erziehenden, die dadurch nicht in der Lage sind, ihre Rolle im Jugendschutz ausreichend zu erfüllen. An dieser Stelle will der Verein helfen.
Neben der aktiven Mitarbeit in politischen Arbeitskreisen, wie dem AK Games NRW, oder der Mitgliedschaft im Netzwerk des Instituts Spielraum der FH-Köln, möchten die Game Parents neben den Informationen, die sie auf ihrer Webseite anbieten, auch Eltern direkt informieren. Aus diesem Grund suchen die Mitglieder zur Zeit den gezielten Kontakt mit Schulen, damit sie in Kooperation mit diesen, Eltern-LAN's anbieten können. Eltern-LAN's bieten Eltern und Erziehenden die Möglichkeit, sich direkt über Spiele zu informieren, indem sie gespielt werden. Zudem haben Eltern hier die Möglichkeit auch Vertreter der Spieleindustrie kennenzulernen und direkt zu befragen.
Am Samstag, den 08. November 2008, wird der Verein GameParents.de e.V. in Zusammenarbeit mit Partnern eine Eltern-LAN in der Hauptschule Friedenshöhe im Ennepetal (NRW) veranstalten. Die Veranstaltung wird von der Stiftung Saatkorn des diakonischen Werkes Hagen gefördert. Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Homepage des Vereins.
Mit ihrem Engagement vertreten die Game Parents dieselbe Einstellung wie PC Games. Wir fordern die Aufklärung von Eltern und Erziehungsberechtigten, die Vorverurteilung von Spielen zu stoppen und eine Abschaffung des Wortes "Killerspiel" wie ihn die Politik häufig und gerne einsetzt. Nicht zuletzt Joachim Herrmann, bayerischer Innenminister der CSU. Er fordert gar ein Herstellungs- und Verbreitungs-Verbot solcher Spiele. Daraufhin rief PC Games die Aktion "Ich wähle keine Spielekiller" ins Leben.


Das wird dann die Anschlussveranstaltung: Die Familien-LAN
wo wir gerade einen vertreter des verbandes hier haben:
wieso trägt ein -ganz offensichtlich- deutscher verein den namen "gameparents"?
ansonsten wäre vielleicht eine weitergehende kooperation mit den einschlägigen szeneorganen, also bspw pcgames/ gamestar, wünschenswert.
ich glaube kaum, dass man auf verlagsseite abgeneigt wäre, denn die förderung der medienkompetenz dürfte in unser aller interesse liegen.
Die Frage mit dem englischen Namen habe ich auch gestellt, da ich ein Verfechter der deutschen Sprache bin. Als ITler habe ich täglich genug mit Denglisch zu tun und es behagt mir nicht. Als ich zu dem Projekt stieß, war der Name allerdings schon gesetzt und so sind wir dabei geblieben. Bei den Inhalten versuchen wir Denglisch so weit wie möglich zu vermeiden, was angesichts des Themas nicht immer gelingt. Die "Gamesbranche" ist ein internationaler Verein und viele Begriffe entstammen nun mal dem Englischen.
Kooperationen und Partnerschaften mit Szeneorganen ist unser erklärtes Ziel und wir sind in einigen Bereichen schon sehr weit vorgedrungen. Auf der GC 2008 konnten wir uns beispielsweise als Gleichberechtigte unter die Größen der Spielebranche mischen, weil wir gute Kontakte in den E-Sport und zu Spieleentwicklern haben, und weil unser Ansinnen dort offene Türen einrennt. Wir tauschen Ideen und Konzepte mit anderen Initiativen aus, die von E-Sport-Veranstaltern, Jugendämtern, Universitäten, Schulen und Spieleherstellern gebildet werden. Auch zur USK bestehen Kontakte.
Es ist erstaunlich, was ein zurzeit noch kleiner Verein alles leisten kann, wenn engagierte und fähige Köpfe mitwirken (und damit meine ich nicht mich).
Wir suchen im Übrigen noch weitere Mitstreiter, die sich gerne mit dem Medium Computerspiele auseinandersetzen und die Akzeptanz ihres Hobbies bei der anonymen Masse und bei der Politik steigern wollen. Elternschaft wäre schön, ist aber kein zwingendes Kriterium.
Also: Nicht nur kritisieren und über inkompetente Politiker aufregen, sondern aktiv mitmachen. Ich kann nur sagen: Soviel Spaß wie auf der GC 2008 hatte ich schon lange nicht mehr
Viele Grüße,
Jürgen Wahlmann
Gameparents.de e.V.
MfG,
Jürgen Wahlmann, Gameparents.de e.V.
wo wir gerade einen vertreter des verbandes hier haben:
wieso trägt ein -ganz offensichtlich- deutscher verein den namen "gameparents"?
ansonsten wäre vielleicht eine weitergehende kooperation mit den einschlägigen szeneorganen, also bspw pcgames/ gamestar, wünschenswert.
ich glaube kaum, dass man auf verlagsseite abgeneigt wäre, denn die förderung der medienkompetenz dürfte in unser aller interesse liegen.