Evangelischer Pfarrer fordert: Kinder müssen ballern
Eine erstaunliche Gegenposition zu den vielen Verbotsforderungen von "Killerspielen" à la Christian Pfeiffer oder Günther Beckstein vertritt der evangelische Pfarrer, Buchautor und vierfache Familienvater Thomas Hartmann: In seinem Buch Warum Kinder ballern und sich prügeln müssen (erscheint in diesen Tagen) fordert er ein Ende der Tabuisierung von Gewalt. Aus dem Klappentext:
"Ein Gespenst geht um in Deutschland - das Gespenst einer ungezügelten Zunahme von Gewalt bei Kindern und Jugendlichen. Vorfälle wie der Amoklauf von Erfurt 2002 oder von Emsdetten 2006 scheinen diese Annahme zu bestätigen. Verantwortlich gemacht werden in erster Linie brutale Computerspiele und Gewaltvideos. Dem widerspricht Thomas Hartmann. Nicht die Kinder und Jugendlichen sind das Problem, sondern wir. Anstatt sich mit der eigenen Gewaltbereitschaft auseinander zu setzen, wird jegliche Gewalt tabuisiert und auf die anderen abgeschoben, die kriminalisiert werden. Kinder brauchen aber spielerische Gewalt und das Ausleben ihrer Aggressionen. Hartmann fordert eine gesellschaftliche Diskussion über Gewalterziehung und zeigt, wie Aggressionen durch Sport und Spiel kanalisiert werden können - auch durch Computerspiele und Videos."
Wie sind Ihre Erfahrungen? Können Computerspiele dazu beitragen, angestaute Aggressionen abzubauen? Oder senken sie - wie Kritiker meinen - die Hemmschwelle, auch in der Realität Gewalt anzuwenden oder zu tolerieren?


Was die Politiker nicht begreifen ist das man Gewallt nicht in einen Schnellkochtopf packen kann und auf denn Herd stehen lassen kann.
Denn dann macht es ihrgendwann BUMMM und dann gibs immer verletzte…