Der Stern TV-Spiele-Scanner für Eltern: Steam-Games werden nicht erkannt
Neoguard soll die kommende Vollversion des Spiele-Scanners heißen.
Stefan Stein will mit dem Spiele-Scanner Eltern unterstützen. Die Vollversion - die bald für 25 Euro in den Handel gelangen soll - überprüft den PC auf Spiele und listet auf, welche Games installiert sind und ab wie viel Jahren diese freigegeben sind. Mit wenigen Klicks sollen die Spiele deinstalliert werden können. Schon jetzt befinden sich mehr als 600 Games in der Datenbank und mithilfe der USK will Stein diese möglichst aktuell halten.
Nachdem die RTL-Sendung Stern TV gestern über die Software berichtete, gibt’s den Spiele Scanner jetzt in einer Light-Version zum kostenlosen Download. Die Software überprüft den Rechner und zeigt an, ob Spiele installiert sind, die möglicherweise für ein 12 Jahre altes Kind nicht geeignet sind. Welche Spiele das sind, verrät die Software nicht. Auch die Deinstallationsmöglichkeit ist bei der kostenlosen Variante nicht enthalten. Darüber hinaus scheint der Spiele-Scanner Steam-Spiele nicht zu erkennen. Der Test in der PC Games-Redaktion brachte lediglich ernüchternde Ergebnisse.
Download: Stern TV Spiele-Scanner
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Aber mal im Ernst ... ich bin auch der Meinung, dass solche Programme überflüssig sind. Eltern sollten sich mit den Kindern gemeinsam vor den PC setzen und schauen, was geeignet ist und was nicht. Stumpfes Programm laufen lassen und Spiele deinstallieren bringt doch rein gar nichts. Das ist doch genauso, als wüsste man, dass das eigene Kind raucht und würde sich nachts in dessen Zimmer schleichen und die Zigaretten klauen. Was soll das bringen?
Ok der Punkt ist nachvollziehbar, aber stellt doch eher die Ausnahme dar. Generell geh ich mit den USK-Einstufungen konform.
Zumindest den 18er-Einstufungen stimme ich im Allgemeinen zu, zu den anderen USK-Einstufungen kann ich mich nicht wirklich äußern. NfS2 ist mir als Extremfall im Gedächtnis geblieben und die Packungen von "The Void" liegt gerade vor mir, daher meine Beispiele.
Weiterhin wäre natürlich wünschenswert, dass die Eltern das Programm nicht nur zum Suchen/Löschen benutzen, sondern sich mit dem "Gefundenen" auch beschäftigen und nicht nur auf den USK-Sticker achten würden. Das ist dann wieder der Punkt, die Verantwortung nicht ganz auf ein Programm zu verlagern, sondern dieses nur unterstützend zu nutzen, halt um sich schnell informieren zu können, was auf der Platte des Kleinen schlummert.
Da stimme ich dir zu, allerdings bezweifle ich, dass von jenen Eltern, die sich bisher nicht wirklich dafür interessiert haben, was ihre Kinder spielen, plötzlich darum kümmern werden. Aufgrund des Aufruhrs um "Killerspiele" werden viele aus dieser Gruppe die Software als einfaches Mittel nutzen, die bösen Killerspiele loszuwerden. Das kann in manchen Fällen viel mehr schaden als nutzen (wenn Eltern dann Konsequenzen daraus ziehen, dass ihre Kinder böse "Killerspiele" gespielt haben, obwohl es eher harmlose Titel waren, die ab 16 eingestuft wurden).
Ich sage doch auch nicht, dass das alles Minderjährige seien, im Gegenteil
Mein Beitrag bezog sich nicht direkt auf deine Aussage,sondern sollte eher ergänzend sein
Das Problem ist, dass die USK sich auch irren kann, wie mein bereits in diesem Thread gebrachtes Beispiel zeigt: NfS2 war damals ab 16, und ich kann einfach nicht nachvollziehen, welchen "Schaden" ein 12jähriger von diesem Spiel davontragen sollte (falls du die alten NfS-Spiele nicht kennst: NfS2 war ein einfacher Racer, wo man mit Supersportwagen auf Rennstrecken fuhr; nichts mit Autos aufmotzen, illegalen Straßenrennen und Polizei davonfahren). Auf der anderen Seite ist zum Beispiel "The Void" ab 12, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob jeder 12jährige dieses Spiel spielen sollte. Ich bezweifle, dass sich so manche Eltern, welche sich schon bisher kaum bis gar nicht dafür interessierten, die Spiele einmal genauer ansehen, wenn dieses tolle Programm ihnen doch die Arbeit abnimmt.
Ok der Punkt ist nachvollziehbar, aber stellt doch eher die Ausnahme dar. Generell geh ich mit den USK-Einstufungen konform.
Weiterhin wäre natürlich wünschenswert, dass die Eltern das Programm nicht nur zum Suchen/Löschen benutzen, sondern sich mit dem "Gefundenen" auch beschäftigen und nicht nur auf den USK-Sticker achten würden. Das ist dann wieder der Punkt, die Verantwortung nicht ganz auf ein Programm zu verlagern, sondern dieses nur unterstützend zu nutzen, halt um sich schnell informieren zu können, was auf der Platte des Kleinen schlummert.
Ich sage doch auch nicht, dass das alles Minderjährige seien, im Gegenteil
Aber jetzt mal abseits von "die Eltern sollen die Kinder richtig erziehen, dann braucht man so ein Programm gar nicht" etc etc., was ist schlimm, wenn man unterstützend so eine (irgendwann ausgereifte) Software verwendet? MMh richtig, irgendwie nichts...
Das Problem ist, dass die USK sich auch irren kann, wie mein bereits in diesem Thread gebrachtes Beispiel zeigt: NfS2 war damals ab 16, und ich kann einfach nicht nachvollziehen, welchen "Schaden" ein 12jähriger von diesem Spiel davontragen sollte (falls du die alten NfS-Spiele nicht kennst: NfS2 war ein einfacher Racer, wo man mit Supersportwagen auf Rennstrecken fuhr; nichts mit Autos aufmotzen, illegalen Straßenrennen und Polizei davonfahren). Auf der anderen Seite ist zum Beispiel "The Void" ab 12, und ich bin mir nicht ganz sicher, ob jeder 12jährige dieses Spiel spielen sollte. Ich bezweifle, dass sich so manche Eltern, welche sich schon bisher kaum bis gar nicht dafür interessierten, die Spiele einmal genauer ansehen, wenn dieses tolle Programm ihnen doch die Arbeit abnimmt.