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Jugendschutz

"Das ist Zensur, was wir hier machen!" - Pegi- soll USK-System ablösen, sagt EA

25.08.2009 10:02 Uhr
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Electronic Arts will die USK abschaffen und das europäische Pegi-System einführen. Man spricht von Zensur. Und von Abwanderungen.

Dr. Gerhard Florin ist als Executive Vice President und General Manager International Publishing bei Electronic Arts für sämtliche Publishing-Aktivitäten außerhalb Nordamerika verantwortlich. Dr. Gerhard Florin ist als Executive Vice President und General Manager International Publishing bei Electronic Arts für sämtliche Publishing-Aktivitäten außerhalb Nordamerika verantwortlich. "Das ist Zensur, was wir hier machen, aber keiner beschwert sich", sagt Gerhard Florin von Electronic Arts gegenüber Spiegel Online. Er fordert die Abschaffung der USK und die Einführung des europäischen Standards Pegi. Dies für Deutschland geltende Vorgehensweise ist die härteste in ganz Europa. Und dennoch wird in Deutschland lediglich von Brutalität und Sucht gesprochen, wenn es um Games geht. Florin, Manager bei Electronic Arts, bemängelt, dass der kulturelle Stellenwert in Deutschland nicht oder zu wenig berücksichtigt wird. Da sei es kein Wunder, dass große Studios wie Crytek überlegen, Deutschland zu verlassen. Darüber sprach Cevat Yerli in einem exklusiven Interview mit PC Games. "Wenn die Kreativschaffenden in Deutschland sich nicht an einem der bedeutendsten und zukunftsträchtigsten Kulturmedien beteiligen können, heißt das nichts anderes, als dass wir gezwungen sind, ins Ausland abzuwandern", so Yerli.

Wie funktioniert das Pegi-System überhaupt? PC Games klärt auf:
Anhand eines Selbstbewertungsbogens führen Spielhersteller eigenständig eine Beurteilung durch. Das geschieht nicht willkürlich, denn die Hersteller müssen sich einem Verhaltenskodex unterstellen, wahrheitsgemäß einzuschätzen, um Kunden möglichst objektive Empfehlungen zu geben. Danach werden die Einstufungen durch das niederländische Institut für die Klassifizierung audiovisueller Medien (NICAM) im Auftrag der ISFE (Interaktive Softwareföderation Europas) überprüft und bestätigt.

Update:
Die USK hat ihrerseits auf die Vorwürfe von EA reagiert und eine Stellungnahme veröffentlicht. Auch die FDP bezog bereits Stellung zur Forderung.

Online-Redakteur
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25.08.2009 10:02 Uhr
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Dein Kommentar
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
27.08.2009 14:20 Uhr
Swordfish 2000, es wäre recht nett, wenn du deine Reaktionen jeweils unter den (Teil)beitrag setzt, auf den du dich beziehst.
Das erleichtert das verstehen gerade bei mehreren Punkten ungemein.

Ich muss nämlich zugeben, das mit der Insolvenz von Spielefirmen konnte ich jetzt nicht zur Diskussion zuordnen.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
27.08.2009 13:59 Uhr
Zitat: (Original von swordfish2000;8111842)
Na bitte, geht doch.

Ein für Kinder designtes Spiel, es bietet:

- vollständigen Content
- keine übertriebenen Gewaltszenen
- keine überflüssigen "Kraftausdrücke" in den Texten

...da könnte sich so mancher millionenschwere Konzern schon mal ne starke…
Community Officer
Bewertung: 0
27.08.2009 13:11 Uhr
Worum es geht? Um Geld. Die Spieleindustrie investiert in den Bereichen, wo am meisten Geld verdient wird.  ;-) Etwas wirr, was du da jetzt schreibst, aber hast du tatsächlich geglaubt, dass Konzerne an etwas anderes Denken, als an Geld?
Der Kunde hat diesbezüglich doch die Wahl, in was er sein verdientes…