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Jugendschutz

CSU und PC-Spiele: Suchtpotenzial soll ausgewiesen werden

18.06.2010 12:12 Uhr
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Zwar hätten Eltern in letzter Konsequenz die Verantwortung dafür, was ihre Kinder spielen, eine Kennzeichnung des Suchtpotenzials hält Christine Haderthauer (CSU) aber für wichtig. Schließlich drohe der Realitätsverlust...

Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer (CSU) schießt erneut scharf gegen Computerspiele. Die jungen Menschen leben in einer Scheinwelt. Egal ob sie Counter-Strike oder World of Warcraft spielen, die exzessive Nutzung dieser Games könne zu Schulversagen, Vereinsamung oder gar Realitätsverlust führen, sagte die Politikerin auf der Jugend- und Familienministerkonferenz in Schwerin. Ihr oberstes Ziel sei es, das Suchtpotenzial der Spiele mit in die Altersfreigabe einfließen zu lassen. Die Bewertungskriterien der USK müssten dafür natürlich angepasst werden.

Dr. Klaus Peter Jantke vom Frauenhofer-Institut für Digitale Medientechnologie sieht darin aber ein Problem, denn jedes Computerspiel das süchtig macht, erfülle seinen Zweck. Darüber hinaus sei es „grober Unfug“ definitive Aussagen darüber treffen zu wollen, ob das eine Spiel süchtiger macht als das andere. Während die einen stundelang Tetris oder Minesweeper spielen, konsumieren andere eben World of Warcraft, sagte er gegenüber Welt Online. Zwar sieht das auch Bayerns Familienministerin so, dennoch müssten die Richtlinien der USK hinsichtlich des Suchtpotenzials angepasst werden, schließlich würden viele Eltern derlei Kennzeichnung als Hilfestellung nehmen. Und im Endeffekt tragen die Eltern die Hauptverantwortung dafür, was ihre Kinder spielen, so Haderthauer.

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18.06.2010 12:12 Uhr
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19.06.2010 12:43 Uhr
Die Kennzeichnung soll ja vorbeugend informieren - also so wie die Kennzeichnung auf Zigarettenpackungen ("Das Spielen dieses Spieles gefährdet das Sozialleben des Spielers" oä), damit die Eltern vor dem Kauf wissen, ob ihr Kind nach dem Spiel süchtig wird (theoretisch gesehen).

Praktisch natürlich…
Erfahrener Benutzer
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19.06.2010 12:24 Uhr
Auahauaha!
Also wie ich das sehe ist zB die Darstellung des Abendmahls in diversen Gotteshäusern ,die für einen gläubigen Menschen unumstösslich stattgefunden hat auch gefährlich,da sie quasi zu einem Realitätsverlust führen kann ,der in gedankenloser Gläubigkeit endet.
Von dem Standpunkt aus ist natürlich…
Neuer Benutzer
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19.06.2010 09:42 Uhr
Wie wollen die den Suchtfaktor denn angeben? Denn laut dem Wort ist das ja ein Faktor.... ne Skala von eins bis 10?! Schwachsinn....
Da wird wieder versucht den Eltern die Aufsichtspflicht zu nehmen. Ich könnt kotzen wenn daran denke wie viele Eltern im Fernsehen schon aufgetreten sind, weil ihr Kind zuviel…