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Jugendschutz

CSU-Familienministerin warnt vor Gefahren im Internet

01.06.2010 11:01 Uhr
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CSU-Familienministerin Christine Haderthauser äußerte sich im Rahmen der jugendschutz.net-Jahresberichts-Veröffentlichung kritisch zu Videoplattformen und sozialen Netzwerken, die Selbstverletzung propagieren würden. Sie fordert mehr Umsicht beim Jugendschutz.

CSU-Familienministerin Christine Haderthauser äußert sich kritisch zu Internet-Angeboten. CSU-Familienministerin Christine Haderthauser äußert sich kritisch zu Internet-Angeboten. CSU-Familienministerin Christine Haderthauser sieht die Betreiber von Videoplattformen und sozialen Netzwerken in der Verantwortung für besseren Jugendschutz. So existieren laut ihren Aussagen Internet-Angebote, die selbstverletzendes Verhalten propagieren und dies als modernen Lifestyle anpreisen. CDU-Ministerin Christine Haderthauser: „Da gibt es Foren, die Magersucht verherrlichen. Es gibt Videos, in denen sich Jugendliche bis aufs Blut ritzen, und es existieren Communitys, die sich über Suizidmethoden austauschen. Dieser Entwicklung müssen wir Einhalt gebieten.“ So, wie Eltern früher aufgepasst hätten, mit wem ihre Kinder draußen spielen, sollten Eltern heute dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge nicht in schlechte Gesellschaft geraten.

Jugendschutz.net meldete im letzten Jahr über 2400 Verstöße bei 19.000 begutachteten Internetseiten. Annähernd 50 Prozent der schädigenden Seiten beinhalteten Kinderpornographie. Eine besondere Steigerung war jedoch bei den Seiten festzustellen, die selbstgefährdendes Verhalten propagieren. Jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien der Länder gegründet und verschrieb sich als Kommission für den Jugendmedienschutz im Internet.

Online-Redakteur
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01.06.2010 11:01 Uhr
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Bewertung: 0
01.06.2010 20:31 Uhr
Jugendschutz.... soso, ab wievielen Jahren kann man nochmal einen rechtsgültigen Internet-Zugangsvertrag bei einem Telekommunikationsunternehmen abschließen?

Ergo: Mehr Sorgfaltpflicht für Eltern.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.06.2010 18:51 Uhr
Zitat: (Original von Vordack;8720500)
Jugendschutz im Netz erinnert mich ein wenig an Raucherverbot in Eckkneipen. Beides ist zum scheitern verurteilt.
Da das Internet grundsätzlich nicht nur Erwachsenen-Thematik bietet, ist es unnötig Kinder davon gänzlich fern zu halten. Wie ein funktionierender Jugendschutz…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
01.06.2010 15:15 Uhr
Zitat: (Original von Birdy84;8720383)
Natürlich ist es mal wieder Sache der Eltern, die ihre Kinder kontrollieren müssen, egal ob die Kinder draußen sind oder im Internet surfen. Dennoch sind bedenkliche Inhalte im Internet leichter zu erreichen als "draußen", wo es eine Reihe von Jugendschutzmechanismen…