CSU-Familienministerin warnt vor Gefahren im Internet
CSU-Familienministerin Christine Haderthauser äußert sich kritisch zu Internet-Angeboten.
CSU-Familienministerin Christine Haderthauser sieht die Betreiber von Videoplattformen und sozialen Netzwerken in der Verantwortung für besseren Jugendschutz. So existieren laut ihren Aussagen Internet-Angebote, die selbstverletzendes Verhalten propagieren und dies als modernen Lifestyle anpreisen. CDU-Ministerin Christine Haderthauser: „Da gibt es Foren, die Magersucht verherrlichen. Es gibt Videos, in denen sich Jugendliche bis aufs Blut ritzen, und es existieren Communitys, die sich über Suizidmethoden austauschen. Dieser Entwicklung müssen wir Einhalt gebieten.“ So, wie Eltern früher aufgepasst hätten, mit wem ihre Kinder draußen spielen, sollten Eltern heute dafür sorgen, dass ihre Sprösslinge nicht in schlechte Gesellschaft geraten.
Jugendschutz.net meldete im letzten Jahr über 2400 Verstöße bei 19.000 begutachteten Internetseiten. Annähernd 50 Prozent der schädigenden Seiten beinhalteten Kinderpornographie. Eine besondere Steigerung war jedoch bei den Seiten festzustellen, die selbstgefährdendes Verhalten propagieren. Jugendschutz.net wurde 1997 von den Jugendministerien der Länder gegründet und verschrieb sich als Kommission für den Jugendmedienschutz im Internet.
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Ergo: Mehr Sorgfaltpflicht für Eltern.