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Bundesverband wehrt sich gegen größere Alterskennzeichen auf Verpackungen

30.11.2007 15:36 Uhr
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Bundesverband wehrt sich gegen größere Alterskennzeichen auf Verpackungen Der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V.) äußert Bedenken zu Ergebnissen des "runden Tisches" den Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen einberief. Demnach sei man enttäuscht, dass man den BIU bei der Diskussion außen vor gelassen habe. Der BIU begrüßt zwar die Überlegung, Strafen für Vergehen aufzuerlegen, lehnt aber gleichzeitig eine größere Alterskennzeichnung auf den Verpackungen ab. "Das Thema Alterskennzeichen auf den Verpackungen betrifft unsere Branche unmittelbar, zumal wir auch die europäischen Kennzeichen seitens der Industrie organisieren. Die geplanten Änderungen finden nicht unsere Zustimmung und deshalb werden wir uns hiergegen auch zur Wehr setzen", so Olaf Wolters, Geschäftsführer des BIU.

Online-Redakteur
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30.11.2007 15:36 Uhr
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03.12.2007 13:11 Uhr
Zitat: (Original von Actionhero2300 am 01.12.2007 12:30)
Wenn die alle noch eine Farbe hätten, so wie in den Neunzigern könnte ich das ja verstehen. Aber hey: jede Altersstufe hat eine klar zuordnungsbare Farbe! Also wenn das nich reicht kann man den Leuten auch nicht mehr helfen. 

Wobei ich schon sagen muss, dass für mich die PEGI-dinger "selbsterklärender" sind als Farbcodes. Rot ist klar, aber dann? Gelb ist Ampelmäßig direkt bei Rot, aber hier steht es für eine niedere Altersgrenze- mit blau und grün (?=freie Fahrt) dazwischen. Nö, der Farbcode sagt einem erst was, wenn man das klein Dazugeschriebene liest.
Die Pegi-Zahl ist ja in etwa gleich groß und außerdem sind hinterdrauf dann noch ganz grobe inhaltliche Informationen was den zu dieser Einstufung führte.
Imo ein tolles Einstufungssystem. Das es in kaum einem Land (oder nirgends?) verbindlich ist, ist aber etwas seltsam. Einen gewissen Zwang das der Handel auch darauf achten muss, finde ich wichtig.
Die bbfc-Symbole finde ich auch besser wie die USK-Dinger. (da wird die Ampel -außer dem Sonder-Blau für spezielles Zeug- logisch durchgezogen)
Das ESRB-System ist wegen der relativ ausführlichen Inhaltsinformation auch wesentlich gehaltvoller.

Imho hat Deutschland die strengsten Richtlinien, aber die bescheidensten Logos mit informationloser Zahl und "unlogischem" Farbcode, da ist jedes andere der mir bekannten Systeme besser.
Erfahrener Benutzer
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03.12.2007 12:26 Uhr
oh ja, man hat wieder etwas neues beschlossen und kann sich auf die schultern klopfen. die politiker bereichern unsere leben schon ungemein.

neue beschlüsse, gesetze oder verbote bringen genau nichts, solange man nicht einmal die bestehenden durchsetzt. wieso tut man das nicht einfach endlich mal? man würde nämlich bemerken, dass es gar keine neuen regeln diesbezüglich braucht.
ach ja, ich weiss wieso: deutsche politiker bringen seit langer zeit nur noch aktionismus zustande.
Erfahrener Benutzer
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03.12.2007 12:19 Uhr
Zitat: (Original von ralsch1985 am 01.12.2007 14:35)
Die Idee mit emfindlichen Strafen für Händler ist aber ein zweischneidges Schwert. Auf der einen Seite könnte des durchaus eine bessere Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen bei den Händlern bewirken, aber auf der anderen Seite könnte es auch steigende Preise für Spiele bewirken, da auf die Händler sicherlich auch höhere Kosten zukommen werden.

Das bezweifle ich mal, der Händler wird die games einfach nicht an Kinder verkaufen, sofern es wirklich exekutiert wird.

Seine Strafen auf die Kunden abwälzen wird er kaum können, solange er Konkurenten hat, die die Ware billiger aber dafür der Alters-Beschränkung entsprechend verkauft.

Bei wiederholten Verstößen wird er ja auch mit Lizens-Entzug rechnen müssen.
Neuer Benutzer
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01.12.2007 21:58 Uhr
Das ist vollkommener bulshit. Denen ist langweilig oder so die hocken den ganzen Tag auf dem Arsch und wissen nicht was sie mit ihrer zeit anfangen sollen und kommen dann auf so einen scheiß. Wozu ein größeres Logo drauf wenn die Verkäufer nicht kontrollieren? Und für meine Mutter oder Oma also sorry die sind nicht blind. Ich glaube die Politiker und der ganze Rest dieser Dummköpfe haben zu viel Geld und zeit und wohl auch kein bock mal nachzuschauen woran es liegt das z.B. 12 Jährige an CSS kommen und schmeißen uns dann einfach mal irgend eine Gesetzesänderung vor die Füße damit das nicht auffällt. (z.B. Zigaretten ab 18, Killerspiele verbieten usw.).
Neuer Benutzer
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01.12.2007 14:35 Uhr
Also die ganze Diskussion mit der Verschärfung des Jugendschutzes ist im Grunde ein Armutszeugnis für den Staat und die Händler. Die momentanen gesetzlichen Regeln reichen völlig aus. Mit dieser Diskussion soll nun vertuscht werden, dass der Staat und die Händler nicht in der Lage sind bestehende Regelungen durchzusetzen und einzuhalten. Die Idee mit emfindlichen Strafen für Händler ist aber ein zweischneidges Schwert. Auf der einen Seite könnte des durchaus eine bessere Durchsetzung der gesetzlichen Regelungen bei den Händlern bewirken, aber auf der anderen Seite könnte es auch steigende Preise für Spiele bewirken, da auf die Händler sicherlich auch höhere Kosten zukommen werden.

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