Bündnis 90/Die Grünen: "Frau von der Leyen verkauft den Bürger für dumm"
Bündnis 90/Die Grüne - Parteilogo
"Wer versucht, den komplexen Hintergrund jugendlicher Gewaltkriminalität allein über den Medienkonsum, also Computerspiele, Internet usw., zu erklären verengt unnötig seinen Blick", so die Stellungnahme der Partei Bündnis 90/Die Grünen. "Monokausale Ansätze sind für die Erklärung solcher Phänomene ungeeignet. Die IMK und andere Politiker, wie Frau von der Leyen, verkaufen den Bürger schlicht weg für dumm, wenn sie den Eindruck erwecken, dass mit einem Verbot das Problem Jugendgewalt in den Griff zu bekommen wäre." Im Zuge dessen diene auch der Begriff "Killerspiel" lediglich dazu, "das gesamte Genre der Ego-Shooter zu diskreditieren." Laut den Grünen werde jedoch ein anderes Problem stets übersehen, und zwar das Suchtpotenzial von Online-Rollenspielen. Aus diesem Grund fordert die Partei "die konsequente Vermittlung von Medienkompetenz in allen Bildungsbereichen."
Weil die Computerspiel-Branche "eine der wichtigsten Zukunftsbranchen" darstelle, bedarf es außerdem besseren Ausbildungsmöglichkeiten und neuer Studiengänge an Fachhochschulen und Universitäten, der Fachkräftemangel sei "eklatant". Ziel der Maßnahmen: Gute Spiele fördern, "um das gewaltverherrlichende Zeug zu verdrängen."
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http://www.taz.de/1/polit...
Sollte man gelesen haben.