Australien und das Thema Jugendschutz: "Spieler sind nur eine Minderheit"
Michael Atkinson ist gegen eine Änderung des Jugendschutzsystems.
In Australien regt sich der Widerstand gegen das dortige Rating-System für Spiele. Das neueste Beispiel ist - ähnlich wie in Deutschland - Aliens vs. Predator. Aufgrund der dargestellten Gewalt, wurde dem Spiel schon vor Release eine Altersfreigabe verweigert. Das Problem sei das angewandte System. Es gilt sowohl für Spiele als auch für Filme, für Games ist allerdings die Einstufung "R18+" gestrichen worden. Das bedeutet, dass gewalthaltige Spiele auf dem australischen Markt kaum eine Chance haben. Filme hingegen schon. Der Generalstaatsanwalt Michael Atkinson sieht allerdings keinen Handlungsbedarf: "Das ist die Forderung einer engagierten aber sehr kleinen Anzahl von Spielern, die versuchen, der Gesellschaft ihren Stempel aufzudrücken. Hierbei handelt es sich um das öffentliche Interesse gegen das Interesse einer kleinen Gruppe." Er verstehe zwar, dass 98 oder 99 Prozent der Spieler um den Unterschied zwischen Realität und Fantasie wissen, doch 1 bis 2 Prozent könnten dadurch durchaus motiviert werden, grausame Gewalttaten auszuüben.
"Man muss kein Spiel spielen, in dem man Menschen aufspießt, sie enthauptet oder gar verstümmelt", so Michael Atkinson in einem Gamer-Beitrag von ABC News. Eine Änderung des Systems kann lediglich mit allen Stimmen der Justizminister der Bundesstaaten durchgesetzt werden. Michael Atkinson weigerte sich bisher, seine Zustimmung zu geben.
- Schlagwörter:
- , jugendschutz


Gerade in deiner Antwort wirds noch einmal ganz deutlich.
Wenn Killerspiele verboten werden weil die Politiker glauben dass Leute die Killerspiele spielen gewaltätig werden dann ist es witzig zu sagen dass wenn Killerspiele verboten werden die Gamer mit Gewalt dagegen vorgehen.