Jugend ohne Gott: Filmkritik zur dystopischen Romanverfilmung

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Test Stefan Turiak - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Zach lebt in einer gnadenlosen Klassengesellschaft.
Quelle: Constantin

Der Schweizer Regisseur Alain Gsponer verlegt die Handlung der gleichnamigen Vorlage des Schriftstellers Ödön von Horváth in eine dystopische Zukunft.

In naher Zukunft bestimmt eine gnadenlose Klassengesellschaft den menschlichen Alltag: Geistig und körperlich leistungsstarke Individuen befinden sich an der Spitze, alle anderen schlagen sich im Ghetto mit niederen Arbeiten herum. Dementsprechend wird die Jugend heran gezüchtet. Der junge und wohlhabende Zach möchte nichts mehr davon wissen. In einem Hochleistungscamp, das auf die zukünftige Karriere vorbereitet, verliebt er sich in die streunende Ewa und löst damit eine tragische Ereigniskette aus.

Vieles erinnert an bekannte Young-Adult-Geschichten, auch wenn Regisseur Alain Gsponer versucht sich davon abzuheben. Dennoch und trotz eines offensichtlich geringen Budgets erschafft die Adaption ein durchaus interessantes und spannendes Szenario, das aber ein eher verkürztes psychologisches Porträt einer Hochleistungsgesellschaft zeichnet.

FAZIT

Der Film bietet nur stellenweise eine erkenntnisreiche und unterhaltsame Sezierung einer Leistungsgesellschaft sowie deren Auswirkungen.

Wertung zu Jugend ohne Gott

Wertung:

6.0 /10

Offizieller Trailer zu "Jugend ohne Gott":

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von charvis NPC
        Es handelt sich wohl um eine Verfilmung eines Romans mit dem selben Namen*. Ich musste das Buch mal als Schüler lesen, und wenn ich mich recht erinnere ging es weniger um Religion und Gott. Sondern vielmehr darum, dass ein Lehrer nicht viel Moral und Sitten seiner Schüler hält- also ganz generell.

        *: https://de.wikipedia.org/...
      • Von charvis NPC
        Es handelt sich wohl um eine Verfilmung eines Romans mit dem selben Namen*. Ich musste das Buch mal als Schüler lesen, und wenn ich mich recht erinnere ging es weniger um Religion und Gott. Sondern vielmehr darum, dass ein Lehrer nicht viel Moral und Sitten seiner Schüler hält- also ganz generell.

        *: https://de.wikipedia.org/...
      • Von Honigpumpe Spiele-Enthusiast/in
        Ist das wieder so ein Lebenserbauungsfilmchen dahingehend, daß wir ohne Gott nicht auskämen? Ich hab von dem Film noch nie gehört, aber "Jugend ohne Gott" klingt mir zu reißerisch. Kommt das irgendwie aus der katholischen Ecke?

        Ich lebe seit nunmehr 47 Jahren (ja, ich hatte gerade Burzeltag) ohne Gott und habe nicht das Gefühl, zur Problembevölkerung zu gehören.

        Frage an Turiak: Ist die Kritik religiös unterfüttert?
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