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JoWooD Entertainment AG

Jowood: Schwedische Investmentgesellschaft übernimmt die Überreste des insolventen Unternehmens aus Österreich

07.06.2011 12:48 Uhr
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Insolvenzverwalter Helmut Platzgummer hat einen Käufer für die Jowood-Überreste finden können. Die schwedische Investmentgesellschaft Wingefors Invest AB plant immerhin, das österreichische Unternehmen "eingeschränkt" weiterzuführen.

Game Outlet ist ein Spiele-Großhändler und bietet seinen Kunden unter anderem die sogenannte GO Pallet, vergleichbar der hierzulande bekannten Software-Pyramide, an. Game Outlet ist ein Spiele-Großhändler und bietet seinen Kunden unter anderem die sogenannte GO Pallet, vergleichbar der hierzulande bekannten Software-Pyramide, an. Im April war der österreichische Publisher und Entwickler Jowood endgültig am Ende, ein Anfang des Jahres eingeleitetes Sanierungsverfahren war gescheitert. Im Zuge der daran anschließenden Liquidation hat nun die schwedische Investmentgesellschaft Wingefors Invest AB den Zuschlag für die Überreste des Unternehmens bekommen. Einer Meldung der zuständigen Kartellbehörde BWB zufolge habe diese über seine Tochterfirma Game Outlet AB "den überwiegenden Teil des Vermögens der Jowood Entertainment AG sowie 95% der Anteile an SC QUANTIC LAB SRL [eine rumänische Jowood-Tochter, Anm.]" übernommen. Wie das Wirtschaftsblatt unter Berufung auf die Agentur APA meldet, planen die Skandinavier "den Betrieb in eingeschränkter Form weiterzuführen". Was das genau für die zahlreichen Marken und auch den Namen Jowood bedeuten wird, ist noch nicht abzusehen. Ebenfalls noch unklar ist, was mit den verbliebenen 85 (Stand: Ende April) Angestellten passiert, eine Beschäftigungsgarantie erhalten diese bedauerlicherweise nicht.

Jowood wurde im Jahr 1995 gegründet und legte seinen Fokus zu Beginn vor allem auf PC-Spiele. Internationale Erfolge feierte das österreichische Unternehmen im Jahr 1997 als der Industriegigant an den Start ging. Nur drei Jahre später ging man an die Börse, um global agieren zu können. Schon 2002 stand die Firma erstmals kurz vor der Insolvenz, konnte diese jedoch abwenden. Drei Jahre später stellte das australische Unternehmen Perception erneut einen Insolvenzantrag, weil Zahlungen seitens Jowood ausblieben. Der Antrag wurde aber abgewiesen. Anfang dieses Jahres stand dann die nächste Insolvenz an, weil interne Restrukturierungen scheiterten. Es sollte der Anfang vom endgültigen Ende sein. Zu den Highlights des Unternehmens zählten Titel wie Aquanox, Die Gilde, Gothic 2, Spellforce und Torchlight.

Verschiedene Jowood-Spiele im Überblick:

Erfahrener Benutzer
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07.06.2011 12:48 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
07.06.2011 12:28 Uhr
Zitat: (Original von RoTTeN1234;9280366)
So long... tut mir leid für einige der Mitarbeiter... um das Unternehmen an sich nicht mehr. Zuviel negative Erfahrungen mit denen gemacht...
Dito - Dem kann ich mich nur anschliessen. Es tut mir wirklich Leid um die Mitarbeiter bei JoWood aber um die Firma ist es wirklich…
Community Officer
Bewertung: 0
07.06.2011 12:26 Uhr
Torchlight als Highlight des Unternehmens JoWood zu nennen, halte ich für ein wenig unpassend.
Sie haben es nicht entwickelt und nur irgendwann fast ein Jahr nach Veröffentlichung der Downloadversion den Vertrieb der Boxed Fassung übernommen.
Benutzer
Bewertung: 0
07.06.2011 12:09 Uhr
Die wollen nur den den Markenname weil er ein gewissen Bekanntheitsgrad hat.

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