Das Rollenspiel Arcania: Gothic 4 war eines der letzten Games von JoWood. Doch auch nach der Pleite des Publishers schreiben die Ex-Verantwortlichen Schlagzeilen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Der Publisher JoWood ist seit über einem Jahr pleite und mittlerweile nicht mehr existent. Dafür allerdings schreiben die ehemaligen Verantwortlichen weiter Schlagzeilen. So berichtet beispielsweise das österreichische Magazin Profil über Michael Sares, den ehemaligen Aufsichtsratschef. Gegen ihn habe sich der Verdacht auf Insiderhandel erhärtet, so Profil. Sares war nicht nur Aufsichtsratschef bei JoWood sondern auch Fondsverwalter bei der Sares Investment AG, die wiederum in zahlreiche Aktien der JoWood Entertainment AG investierte.
Rund zwei Monate vor dem Gang zum Insolvenzverwalter sei es laut Profil zu einem Ausverkauf der JoWood-Aktien gekommen. Bis Ende 2010 habe die Sares Investment AG fast alle JoWood-Aktien verkauft. Nun wird vermutet, dass Sares – der als Aufsichtsratschef offenkundig eher als Anleger von der nahenden Pleite wusste – die ihm vorliegenden Informationen für Insiderhandel missbrauchte. Sares hingegen bestreitet gegenüber Profil die Vorwürfe. Die Finanzmarktaufsicht ist sich laut GamesMarkt allerdings sicher, dass Sares als JoWood Aufsichtsratschef gegen das Insiderhandelsverbot verstoßen hat.
