JoWood ist am Ende. Damit dürfte auch das angekündigte Gothic 4-Addon nicht mehr über den österreichischen Publisher erscheinen. [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Wie heute bekannt wurde, ist das Sanierungsverfahren für JoWood gescheitert. Ebenso die Verhandlungen mit möglichen Investoren. Der Konzern hat den Antrag auf Abschluss eines Sanierungsplans zurückgezogen. Somit wird aus dem Insolvenzverfahren nun ein Konkursverfahren. Derzeit liegt der Aktienwert von JoWood bei nur noch 38 Cent, in den vergangenen beiden Tag sank der Wert um 6,7 und 9,5 Prozent. Der Insolvenzverwalter wurde mit der Verwertung des Konzerns beauftragt.
JoWood wurde im Jahr 1995 gegründet und legte seinen Fokus zu Beginn vor allem auf PC-Spiele. Internationale Erfolge feierte das österreichische Unternehmen im Jahr 1997 als der Industriegigant an den Start ging. Nur drei Jahre später ging man an die Börse, um global agieren zu können. Schon 2002 stand die Firma aber kurz vor der Insolvenz, konnte diese jedoch abwenden. Drei Jahre später stellte das australische Unternehmen Perception erneut einen Insolvenzantrag, weil Zahlungen seitens JoWood ausblieben. Der Antrag wurde aber abgewiesen. Anfang dieses Jahres stand dann die nächste Insolvenz an, weil interne Restrukturierungen scheiterten. Es sollte der Anfang vom Ende sein. Zu den Highlights des Publishers zählten Titel wie Aquanox, Die Gilde, Gothic 2, Spellforce und Torchlight.

Interesant
nun müsste man nur noch wissen was alles mit Wesentliche Teile gemeint sind und was die mit den IPs vorhaben