JoWood: Investor springt ab - Schließung des Publishers nicht ausgeschlossen
JoWood steckt in ernsthaften Schwierigkeiten. Und jetzt ist auch noch der mögliche Investor abgesprungen.
Langsam wird es eng für JoWood. Wie das österreichische Wirtschaftsblatt berichtet, sei der Investor in letzter Sekunde abgesprungen. Eigentlich wollte JoWood am vergangenen Freitag den neuen Geldgeber präsentieren. Wie sich herausstellte, habe der Investor nicht über die nötigen finanziellen Mittel verfügt, so der Helmut Platzgummer, Insolvenzverwalter des Publishers. "Ich würde die Möglichkeit, dass das Unternehmen zugesperrt wird, auf 50 Prozent schätzen", so Platzgummer gegenüber wirtschaftsblatt.at.
Das Unternehmen arbeite aber bereits an Alternativen. Bereits am Montag dieser Woche präsentierte JoWood einen neuen Investor. Verhandlungen seien bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. "Ich kann natürlich keine Namen nennen, aber der jüngste Interessent verfügt zumindest über einen entsprechenden finanziellen Background", so Platzgummer weiter. Der 7. April 2011 gilt nun als entscheidendes Datum für die Rettung des Konzerns. Dass bis dahin ein wasserdichter Sanierungsplan vorliegt, bezweifelt Platzgummer. Damit sei erst im Mai oder Juni dieses Jahres zu rechnen. Den Originalartikel zur JoWooD-Insolvenz lesen Sie auf wirtschaftsblatt.at.

