JoWooD: Anfang April entscheidet sich das Schicksal des Publishers
Gehen bei JoWooD in Wien, nach über 15 Jahren, demnächst endgültig die Lichter aus?
Anfang des Jahres hat der österreichische Publisher JoWooD Insolvenz angemeldet. Das Bedauern hierüber hielt sich in Gamerkreisen in engen Grenzen, errang JoWooD n in der Vergangenheit doch einen eher zweifelhaften Ruf aufgrund der Veröffentlichung mehrerer fehlerbehafteter Titel (unter anderem Gothic 3 + Addon, Die Gilde 2). Allerdings ist die Insolvenz nicht gleichbedeutend mit dem endgültigen Aus eines Unternehmens. Wie der, vom Gericht eingesetzte, Insolvenzverwalter Helmut Platzgummer dem Wirtschaftsblatt berichtet, hat JoWooD noch bis zum 7. April Zeit einen Sanierungsplan vorzulegen.
Momentan drücken den Publisher Schulden in Höhe von etwa 20 Millionen Euro. Sollten die Gläubiger dem Plan zustimmen, muss JoWooD binnen 2 Jahren etwa 5 Millionen Euro zu deren Befriedigung aufbringen. Deshalb ist es für die Österreicher geradezu überlebensnotwendig, dass in den noch verbleibenden 8 Wochen ein neuer Geldgeber gefunden wird. Laut JoWooD-Sprecher Philipp Brock befinde man sich derzeit in Gesprächen mit 5 Interessenten. Insolvenzverwalter Platzgummer geht davon aus, dass diese zu einem erfolgreichen Ende führen werden: "Ich bin zuversichtlich, dass es gelingt, das Unternehmen weiterzubetreiben. Das Image von JoWooD in der Branche ist gut."
- Schlagwörter:
- , jowood


o gott, der Typ leidet an wahnvorstellungen..
HAHAHA