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  • Jennifer's Body (Review/Filmkritik)

    Jennifer's Body Bild (6) Quelle: Fox

    Was tun, wenn die beste Freundin zum Männer verschlingenden Vamp mutiert? Juno-Autorin Diablo Cody gibt mit ihrem neuesten Drehbuch die Antwort.

    Mit ihrem Skript zu Juno gelang Diablo Cody das, wovon jeder Filmautor träumt: Sie gewann als Newcomerin sofort den Oscar für das beste Originaldrehbuch. Nun legt die Kämpferin für das geschliffene Wort mit einem Genre nach, das auf den ersten Blick gar nicht zum Screwball-artigen Vorgängerstreifen zu passen scheint: dem Horrofilm. Doch wer genau hinsieht, erkennt den feinsinnigen schwarzen Humor wieder, mit dem schon in Juno die Sorgen und Nöte erwachsen werdender Mädchen auf die Schippe genommen wurden.

    Jennifer's Body Bild (8) Jennifer's Body Bild (8) Quelle: Fox Obwohl die graue Maus Needy (Amanda Seyfried) und die sexy Cheerleaderin Jennifer (Megan Fox) so gar nicht zueinander zu passen scheinen, sind die Sandkastenfreundinnen auch an der Highschool noch unzertrennlich. Bis Jennifer eines Abends nach einem Brand in einem verruchten Nachtclub zu einer zwielichtigen Band in den Truck steigt. Needy schwant Böses - doch es kommt noch schlimmer: Noch in derselben Nacht taucht Jennifer blutverschmiert bei Needy daheim auf, wirkt wahnhaft und kotzt jede Menge ekliger Flüssigkeit. Am nächsten Tag - die Schule trauert noch um die beim vorabendlichen Brand ums Leben gekommenen Mitschüler - ist die scharfe Schwarzhaarige schon wieder quietschfidel. Doch als wenig später ein Footballspieler zerfleischt im Wald gefunden wird, ist Needy sofort klar, dass nur eine dahinter stecken kann: die von etwas Teuflischem besessene Jennifer. Und als der langbeinige Dämon auch noch ein Auge auf Needys Lover wirft, wird die beste Freundin zur "besten Feindin".

    Regisseurin Karyn Kusama tat gut daran, anders als in Aeon Flux weniger auf Effekte als auf den Dialogwitz ihrer Autorin zu setzen, die endlich mal wieder den Frauen die treffenden Worte in den Mund legt. Den Begriff des Männer verschlingenden Vamps wörtlich nehmend, spielt Diablo Cody in Jennifer's Body mit all dem, was viele Highschool-Mädchen heutzutage umtreibt: Einsamkeit und Jungfräulichkeit, dem Drang nach Bewunderung und der explosiven Kraft weiblicher Sexualität. Zwar sind die Dialoge nicht ganz so bissig wie in Juno und die Story (übrigens schrieb Cody das Skript noch vor dem zu Juno) bietet weniger Ansatzpunkte zur Identifikation. Dafür ist die Horrorkomödie umso boshafter und deutlich blutiger und dürfte mit ihren Schockeffekten vor allem bei Jugendlichen besser ankommen. Und ganz nebenbei kann Hingucker Megan Fox sogar beweisen, dass sie ein bisschen mehr draufhat als einfach nur eine gute Figur.

    Kommentar: Ironisch, aber weniger erwachsen
    "Lasst es raus, Kinder! Lasst es alles raus!", ruft der Lehrer, als er die Schreie eines scheinbar trauernden Jungen hört - der tatsächlich aber gerade bestialisch zerrissen wird. Ein echter Lacher, wenn auch nicht gerade subtil. Doch wenn sich Diablo Cody über Wikipedia-Hörigkeit und Regelblutungen lustig macht, erkennt man sofort wieder die feine Ironie von Juno. Trotzdem fand ich den Humor des Vorgängers erwachsener. Jennifer's Body ist eindeutig eher für ein jüngeres Publikum geeignet - könnte bei diesem aber durchaus ein Hit werden.

    Widescreen-Wertung
     

    Action
     
    Spannung
     
    Emotion
     
    Humor
     
    Erotik
     
    Anspruch
     
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Jennifer's Body
    Jennifer's Body
    Kinostart
    05.11.2009
    Film-Wertung:
     
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Jennifer's Body
Jennifer's Body (Review/Filmkritik)
Was tun, wenn die beste Freundin zum Männer verschlingenden Vamp mutiert? Juno-Autorin Diablo Cody gibt mit ihrem neuesten Drehbuch die Antwort.
http://www.pcgames.de/Jennifers-Body-Film-214900/Tests/Jennifers-Body-Review-Filmkritik-698807/
04.11.2009
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2009/09/Jennifers_Body_20th_Century_Fox_WIDESCREEN_Vision_Szenenbild01_b2teaser_169.jpg
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