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Solo zu viert

03.07.2005 15:00 Uhr
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Nach dem sehr unterhaltsamen Vorgänger hoffen Fans auf den laut Entwicklern erweiterten Koop-Modus von Serious Sam 2. Nach dem sehr unterhaltsamen Vorgänger hoffen Fans auf den laut Entwicklern erweiterten Koop-Modus von Serious Sam 2. Sich gegenseitig den Rücken freihalten und gemeinsam fiese Monster grillen: Lesen Sie, was am Spielen in der Gruppe fasziniert und warum "Koop" im Trend ist.

Sie sind selten, die Multiplayer-Spiele, in denen die Teilnehmer nicht aufeinander eindreschen, sondern gemeinsam eine mitreißende -Story erleben, ungezählte Computergegner niederkämpfen und schließlich den Oberschurken bezwingen.

Heutige LAN-Partys und Mehrspieler-Statistiken stehen ganz im Zeichen von "On-slaught" (Unreal Tournament 2004) und "Conquest" (Battlefield). Das war früher anders: In den 80er-Jahren erfreuten sich so genannte Koop-Modi auf Amiga und Atari ST großer Beliebtheit.

Den Niedergang des gemeinsamen Spiels begünstigten Mitte der Neunziger die aufkommenden 3D-Shooter, die Deathmatch-Modi von bis dato ungekannter Qualität enthielten. Binnen kürzester Zeit avancierten Multiplayer-Duelle zum Massenphänomen; kooperative Varianten traten in den Hintergrund.

"Als wir das erste Serious Sam-Spiel entwickelten, waren Koop-Titel auf dem PC quasi nicht existent", erinnert sich Designer Damjan Mravunac von Croteam. Dennoch integrierte das kroatische Studio einen ausgefeilten Kooperativ-Modus - mit Erfolg. "Unzählige Dankesbriefe zeigten, dass nicht nur wir klassisches Gameplay schätzten." Kein Wunder: Gemeinsam die Welt vor einem bedrohlichen Bösewicht und seinen ebenso boshaften Schergen zu befreien ist ungleich atmosphärischer, als in einer kalten Arena andere Spieler zu eliminieren.

Mravunac kennt einen weiteren Aspekt: "Ich glaube, das Zusammenspielen führt Menschen zusammen und schafft tiefe Zufriedenheit. Eine gemeinsame Tasse Kaffee nach einem Koop-Spiel verbindet mehr als 1.000 Tassen nach einem Deathmatch."

Motivation durch Taktik

Obwohl Crytek gern einen kooperativen Multiplayer-Modus integriert hätte, ermöglichten erst spätere Modifikationen von Hobby-Entwicklern das gemeinsame Spielen. Obwohl Crytek gern einen kooperativen Multiplayer-Modus integriert hätte, ermöglichten erst spätere Modifikationen von Hobby-Entwicklern das gemeinsame Spielen. Obwohl man ausschließlich mit Computergegnern konfrontiert ist und häufig eine umfangreiche Geschichte erlebt, unterscheidet sich das kooperative Spiel in zentralen Punkten vom klassischen Einzelspieler-Modus. "Man kann wesentlich taktischer vorgehen und den Gegner gezielt aufs Korn nehmen", beschreibt PC-Games-Leser Michael Hoss seine Motivation. "Ich erinnere mich an eine Szene aus Far Cry (dt.), die ich mit einem Freund gelöst habe.

Mutanten hatten uns eingekreist, doch wir standen Rücken an Rücken und konnten Angriffe aus allen Richtungen abwehren." Um solche herausfordernden, aber trotzdem lösbaren Momente überhaupt zu ermöglichen, bedarf es einer genauen Abstimmung des Schwierigkeitsgrades.

Es reicht nicht, die Gegnermenge einfach mit der Zahl der Teilnehmer zu multiplizieren - zwei unerfahrene Spieler könnten von der geballten feindlichen Feuerkraft leicht überfordert werden; mehrere Veteranen ergänzen sich dahingegen perfekt und behalten auch gegen Dutzende Gegner die Oberhand.

Warum so wenige Koop-Spiele?

Udett Schaffrath von Jowood erläutert die vielen Facetten beim Balancieren des Koop-Modus für den kommenden Ego-Shooter Stargate SG-1: The Alliance: "Die absolute Ausgewogenheit der verschiedenen Charaktere ist essenziell.

Während eine Figur geschickt im Umgang mit Waffen ist, entschlüsselt eine andere beispielsweise Runen, sodass die Spieler wirklich Acht aufeinander geben müssen. Auch der Bedienung kommt große Bedeutung zu. Die Steuerung sollte einfach sein, aber dennoch Team-Kommandos und Formationen zulassen." Der zusätzliche Aufwand schreckt Entwickler ab.

Obwohl Crytek beispielsweise "immer von einem kooperativen Far Cry träumte", verzichteten die Coburger auf eine tatsächliche Umsetzung, um ihre ganze Energie auf den Singleplayer-Modus zu konzentrieren.

Ein positiver Trend

Serious Sam-Macher Mravunac erkennt dennoch einen positiven Trend und grinst: "Ich würde sagen, wir haben eine kleine Revolution ausgelöst." Tatsächlich sind seitdem eine ganze Reihe hochklassiger Spiele mit Koop-Unterstützung erschienen, etwa Splinter Cell: Chaos Theory, SWAT 4 oder Sacred.

Zudem ist die Mod-Szene im Internet in den vergangenen Jahren rasant gewachsen. Hobby-Entwickler erweiterten zum Beispiel Far Cry um einen gemeinsam spielbaren Modus. Welche potenziellen Koop-Hits die Zukunft bringt, lesen Sie im Extrakasten auf der linken Seite. Titel wie Spellforce 2 und natürlich Serious Sam 2 verheißen gute Zeiten für Gemeinsamspieler.

Erfahrener Benutzer
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03.07.2005 15:00 Uhr
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Benutzer
Bewertung: 0
18.11.2005 16:30 Uhr
 
EINFACH AUF TEAMWORK5
IN ZUKUNFT ACHTEN,
WIR HABEN EIN PROJEKT
AM LAUFEN  
Bewertung: 0
28.09.2005 22:06 Uhr
Es sollte viel mehr Spiele geben, bei denen der Koop Modus automatisch dabei ist. Es ist für die Spieler ja auch eine angenehme Abwechslung, wenn man mal zusammenarbeiten und sich nicht ständig erschießen muss.

Was wären unsere Clan LAN Parties nur ohne unsere frühmorgendlichen Doom 1+2 Partien?  
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
28.09.2005 21:09 Uhr
Genau! Ich frage mich andauernd, warum in fast keinem Spiel standardmäßig ein Koop-modus drin ist. Wenn es doch sogar hobby-programmierer in wenigen Wochen schaffen, wieso ist es dann für bezahlte Programmierer anscheinend so schwer einen Koop-modus einzubauen. Einfach unverständlich

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