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Wikileaks: Julian Assange von britischer Polizei festgenommen

07.12.2010 11:51 Uhr
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Julian Assange ist der Gründer von Wikileaks, der Enthüllungs-Plattform, die nicht nur geheime Irak- sondern auch Diplomatie-Dokumente an die Öffentlichkeit brachte. Jetzt wurde er in England von der Polizei gefasst.

Julian Assange (hier im März 2010) wurde in England von der Polizei festgenommen. Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Julian Assange (hier im März 2010) wurde in England von der Polizei festgenommen. Er wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Julian Assange, Gründer von Wikileaks, wurde von der Polizei festgenommen. Er befindet sich momentan in Gewahrsahm der britischen Gesetzeshüter. Der gebürtige Australier wird in Schweden wegen mumaßlicher Vergewaltigung gesucht und am Montag wurde von der schwedischen Staatsanwältin Marianne Ny ein überarbeiteter internationaler Haftbefehl gegen Assange übermittelt. Der vorherige enthielt formelle Fehler. Assanges Anwalt hingegen bezeichnet das Vorgehen der Justiz als Farce und als politischen Trick. Sein Mandant habe mehrere Wochen in Schweden auf eine Vernehmung gewartet und weder er, noch Assange hätten Einsicht in die Akten erhalten. Außerdem habe Assange eine Video-Befragung aus der australischen oder schwedischen Botschaft angeboten.

Ny allerdings verweigerte das. Eine derartige Befragung sei nicht vorgesehen, da man Assange im Falle des Falles festnehmen wolle. Eine Auslieferung an die USA müsse Assange übrigens nicht befürchten. Das sei in diesem Fall einfach nicht möglich, so Ny. Assanges Anwälte wollen nun eine Entlassung gegen Kaution erwirken. Ob das jedoch klappt, ist fraglich, denn auch die USA ermitteln wegen Spionageverdacht gegen den Wikileaks-Gründer. Australien bestätigte ferner, dass man alles tun werde, um die USA zu unterstützen. Deshalb habe man Assange auch noch nicht den Pass entzogen. So könne er schließelich besser überwacht werden. Weitere Informationen zum Fall Assange lesen Sie unter anderem im Wikileaks-Report von Spiegel Online.

Online-Redakteur
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07.12.2010 11:51 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
09.12.2010 06:05 Uhr
Zum Glück wurde er "nur" verhaftet. Es gibt mit Sicherheit viele andere Menschen, die irgendwelche Wahrheiten ans Licht bringen wollten, aber dafür mit dem Leben zahlen mussten. Die wurden gleich um die Ecke gebracht, Unfälle inszeniert oder sonstiges. Das hat man aber und wird man nie erfahren.

Es zieht…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
08.12.2010 12:54 Uhr
Nein, MW2 habe ich nicht gespielt. Werde mir es auch nicht mehr kaufen, nachdem sich die Importversion(en) ja nicht mehr über STEAM aktivieren lassen - aber das nur nebenbei 

Das die Soldaten in Gefahr gebracht werden sehe ich etwas anders. Ja, förderlich für deren Arbeit ist so etwas nicht, da stimme…
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
08.12.2010 11:52 Uhr
Das klingt schon fast nach nem Spielfilm was hier passiert... ich frag mich mit welcher berechtigung seine Konten gesperrt worden sind usw.   usa
ich finds auch super was für Wellen Wikileaks schlägt, und das es scheinbar nicht aufzuhalten ist, selbst wenn die mächtigen der Welt alles daran setzen.

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