Wikileaks: Hacker-Angriff sorgt für Downtime am Enthüllungs-Tag
Wikileaks wurde am vergangenen Sonntag Ziel einer Denial of Service-Attacke und war so über mehrere Stunden nicht mehr erreichbar.
Wikileaks ist weiterhin in den Schlagzeilen. Doch diesmal dreht es sich nicht um geheime Dokumente, sondern vielmehr darum, dass ein Hacker die Enthüllungs-Website erfolgreich gehackt hat. Deshalb war das Portal am vergangenen Sonntag auch nicht erreichbar. Wie Wikileaks-Gründer Julian Assange via Twitter verkündete, sei das Portal einer Denial of Service-Attacke zum Opfer gefallen. Für den Angriff zeichnet der US-amerikanische Hacker The Jester verantwortlich. Eigenen Aussagen zufolge sei er ein ehemaliger Soldat, der schon vorher erfolgreich Websites vom Netz genommen habe, die islamistische Propaganda verbreiten.
Das Vorgehen dürfte vielen konservativen US-Politikern gefallen. Diese fordern bereits, Wikileaks als terroristische Organisation einzustufen. "Die Aktivitäten von Wikileaks repräsentieren eine Bedrohung für die gesamte internationale Sicherheit", so US-Senator Joe Lieberman. Das dürfte sich allerdings als knifflig erweisen, da die Server von Wikileaks nicht in den USA stehen. The Jester konnte übrigens nicht verhindern, dass Wikileaks am vergangenen Wochenende geheime Dokumente der US-Regierung enthüllte, die unter anderem interne Informationen und Einschätzungen über internationale Machthaber enthalten. Schon vor der Enthüllung gab Wikileaks die Dokumente nämlich an diverse Medien heraus.
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Die haben doch ne Macke. Wird dann jede freie Zeitung zu einer kriminellen Vereinigung deklariert, wenn die etwas veröffentlichen, dass den Politikern nicht passt?
Und der Hack war sicher auch ein PMH - politically motivated hack ^^