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Stadtwerke wollen in Zukunft Internet-Anschlüsse anbieten

28.08.2010 16:58 Uhr
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Telekom, Vodafone und Co. bekommen Konkurrenz: Laut einem Bericht des Magazins Wirtschaftswoche planen zahlreiche deutsche Stadtwerke in Zukunft Internet-Anschlüsse mit in ihr Angebot aufzunehmen.

Stadtwerke wollen in Zukunft Internet-Anschlüsse verkaufen. Stadtwerke wollen in Zukunft Internet-Anschlüsse verkaufen. Neu ist die Idee nicht, schon gar nicht besonders fernliegend: Internet vom Stromversorger war in Deutschland schon vor über einem Jahrzehnt ein Thema, wirklich etablieren konnte sich diese alternative Zugangsart aber nicht. Dabei lagen die Gründe für diese auch als Powerline bekannte Technologie eigentlich auf der Hand: Stromkonzerne wie RWE oder E.ON verfügen über die unabdingbare Finanzkraft und zumindest in Teilen sogar schon über die nötige Infrastruktur. Allerdings scheiterte die Umsetzung in den meisten Fällen an Problemen mit der technischen Umsetzung.

Das dürfte auch der Grund sein, weshalb zahlreiche deutsche Stadtwerke jetzt auf den Auf- oder Ausbau eines eigenen Glasfasernetzes vertrauen. Laut Wirtschaftswoche planen nämlich aktuell bereits über 100 deutsche Stadtwerke den Einstieg ins Geschäft mit schnellen Internetzugängen. Sie würden mit diesem Schritt in direkte Konkurrenz zu Telekom und auch den Kabelgesellschaften treten. Prompt melden die Genannten auch schon erste Bedenken an: Durch den Einstieg der Stadtwerke, als sogenannte 'gemeindenahe' Betriebe, ins Internet-Geschäft, drohe eine mögliche "Rückverstaatlichung".

Quelle: WiWo

Erfahrener Benutzer
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28.08.2010 16:58 Uhr
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29.08.2010 17:36 Uhr
fänd ich gut genau wie klein kraftwerke in gemeinden meine rmeinung nach der richtige schritt um die abzocke der monopolisten zu stoppen wird aber unter schwarz gelb kaum möglich sein dank der millionen schweren lobbyarbeit
Erfahrener Benutzer
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29.08.2010 01:25 Uhr
mögliche Rückverstaatlichung? ja und wen interessiert das? es sollte ja wohl darum gehen, dass jeder bürger einigermaßen schnell angebunden wird. verlangt ja keiner vdsl aber 2 oder 3000 sollte schon standard sein. mit weniger lässt sich heutzutage ja nichtmal mehr richtig surfen
Neuer Benutzer
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29.08.2010 01:10 Uhr
Vollverstaatlichung? Ja gerne. Als einklagbare Grundversorgung ? Gerne. Auf mein Wasser Gas und Strom muss ich auch nicht erst 4 Wochen warten, weil sich der End-Betreiber Konkurenz durch miese Tricks mit fristen und Verzögerungen vom Leib hält.

Eigentlich sollte der Datenschutz bei Verstaalichung dagegen sprechen, aber hey mal Hand aufs Herz: schlimmer als Telekom kannst nicht kommen - mehr als Kundendaten offen weitergeben geht eben einfach nicht.

Seitdem die Netzneutralität durch private Unternehmen in Gefahr ist gehören die einfach mal noch derber kontrolliertund geknebelt. Informationsfreiheit ist wie Luft zum leben - beides sollte man nicht unreguliert dem Gutwillen eines privaten, marktwirtschaftlich geführten Unternehmen überlassen. Die haben nur Geld im Sinn - und gehen dafür über Leichen/ übers Internet.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
28.08.2010 22:43 Uhr
Zumindest in Köln klappt das ganz gut. Hab hier ne 100Mbit Glasfaserleitung für 30 Euro im Monat inkl. flat ins Festnetz. Und das von einer Firma, die zu 60% den Stadtwerken gehört.
Erfahrener Benutzer
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28.08.2010 18:15 Uhr
Das Wort Rückverstaatlichung ist völliger Humbug und Propaganda!
Die Stadtwerke werden immer als direkter Konkurrent zur Telekom auftreten.
Und die Gemeinde/Stadtwerke werden niemals finanziell von den eigenen Stadtverwaltungen unterstützt.

Somit droht mitnichten eine Rückverstaatlichung sondern eher mehr Wettbewerb!
Und das kann ich nur gut heißen!

JMR

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