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Internet

Saarbrücker Forscher entwickeln Radiergummi fürs Internet

16.07.2010 12:34 Uhr
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Neu
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Informatikern der Universität des Saarlandes ist es gelungen eine Art Internet-Radiergummi zu entwickeln. Es basiert auf der Verschlüsselung von online bereitgestellten Daten wie Bildern bei Facebook und Co.

Hochgeladene Peinlichkeiten bei Facebook und Co. einfach ausradieren? Vielleicht bald möglich. Hochgeladene Peinlichkeiten bei Facebook und Co. einfach ausradieren? Vielleicht bald möglich. Innenminister Thomas de Maizière forderte es kürzlich in einer Rede zur künftigen Netzpolitik der Bundesregierung, in einem TV-Spot zum Jugendmedienschutz fand es ebenfalls schon Erwähnung: Die Rede ist vom 'Radiergummi fürs Internet'. Dass es sich dabei nicht um eine vollkommen abwegige Kopfgeburt fachfremder Laien handelt, wollten Informatiker der Universität Saarbrücken beweisen. Unter der Zielsetzung dem Internet das Vergessen beizubringen erstellten die Wissenschaftler ein Konzept, das auf der Verschlüsselung von im Internet bereit gestellten Daten beruht. Auf der Website des Projekts klingt das so: "Alle Daten die dessen Eigentümer veröffentlichen möchte werden von ihm mit einem individuellen Schlüssel verschlüsselt und dann in verschlüsselter Form zur Verfügung gestellt. Der hierzu verwendete Schlüssel erhält vom Dateneigentümer zusätzlich ein Ablaufdatum und wird im Anschluss auf von vertrauenswürdigen Organisationen zur Verfügung gestellte Schlüsselserver hochgeladen. Möchte nun jemand die verschlüsselten Daten betrachten wird über eine Browsererweiterung der für die Entschlüsselung der Daten notwendige Schlüssel von einem Schlüsselserver heruntergeladen, das Bild entschlüsselt und im Anschluss das Bild unverschlüsselt angezeigt. Ist das Ablaufdatum einmal erreicht wird der Schlüssel auf den Schlüsselservern gelöscht. Somit ist ab diesem Zeitpunkt ein Betrachten für jemanden der den Schlüssel nicht bereits besitzt, nicht mehr möglich."

Allerdings müsse dabei verhindert werden, "dass ein Angreifer alle Schlüssel speichert und somit sich immer Zugriff auf alle Daten bewahrt". Dies soll durch das Vorschalten eines sogenannten Captchas erreicht werden. Erst nach dessen Lösen kann der erforderliche Schlüssel geladen werden. Diese Maßnahme würde den Aufwand für den Angreifer beim Sammeln von Schlüsseln enorm erhöhen. Gleichzeitig bedeutet das aber auch, dass auch dieses System keine 100% Sicherheit gewährleisten kann, wie die Wissenschaftler der UdS aber auch einräumen.


Video-Demonstration der Saarbrücker Variante des Internet-Radiergummis:

Erfahrener Benutzer
Moderation
16.07.2010 12:34 Uhr
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Dein Kommentar
IXS
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
16.11.2010 09:25 Uhr
"Dass es sich dabei nicht um eine vollkommen abwegige Kopfgeburt fachfremder Laien handelt, wollten Informatiker der Universität Saarbrücken beweisen."

Werden da , in Saarbrücken, so fachfremde Laien ausgebildet, dass die auf so eine Schnapsidee kommen?

Radiergummi für's Internet.... ROTFL. Das klingt so…
Benutzer
Bewertung: 0
15.11.2010 22:23 Uhr
LOL und was macht dann die Benutzerin die sich mein Bild unverschlüsselt angeschaut hat??
Genau sie speichert es ab und lädt es woanders hoch! Womit hat DAS bitteschön den Namen "Radiergummi" verdient??
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 1
23.07.2010 08:53 Uhr
Zitat: (Original von Kristian;8804537)
Es gäbe eine bessere Möglichkeit: Jeder Mensch! Und ich meine auch wirklich absolut jeder Mensch, den man erfassen kann, müsste dazu verpflichtet werden eine Pallette an peinlichen Bildern ins Internet zu stellen. Ab da an würden Peinlichkeiten im Netz vollkommen…

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