Reaktion auf Wikileaks: US Air Force sperrt berichtende Websites
Die US Air Force hat auf ihren PCs die Websites gesperrt, welche über Wikileaks berichten. Dazu zählt beispielsweise auch der deutsche Spiegel.
Die US Air Force reagiert mit eher unkonventionellen Maßnahmen gegen die Enthüllungen von Wikileaks. Wie das Wall Street Journal berichtet, habe die Air Force auf ihren PCs sämtliche Websites gesperrt, die über die Dokumente berichten, die Wikileaks Ende November 2010 veröffentlicht hat. Betroffen sind beispielsweise die Websites des Spiegel, des britischen Guardian, der amerikanischen New York Times sowie der französischen Le Monde.
Wie eine Sprecherin der Air Force mitteilte, handele es sich dabei um ein normales Vorgehen bei Internetseiten, die "unangemessene Inhalte" verbreiten. Wer dennoch auf die Websites surft, bekommt eine Warnmeldung. Der Zugriff werde verweigert und der Internet-Gebrauch werde aufgezeichnet und überwacht. Mehr als 25 Websites wurden auf den Air Force-Rechnern blockiert. Die Anordnung für derlei Vorgehen kommt von Generalmajor Richard Webber, zuständig für Cyber-Kriegsführung und Computersicherheit. Army und Navy haben derlei Vorkehrungen noch nicht vorgenommen. Washington wieß aber darauf hin, dass es Bundesbeschäftigten ohne entsprechende Sicherheitsstufe untersagt sei, geheim eingestufte Dokumente zu lesen. Das gelte auch an Privat-PCs.


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Vielleicht merken die mal das man die Menschheit noch nie lange verarschen konnte.