Neue Studie: Mehrheit der Bürger zweifelt Internetkompetenz der Politiker an
Junge Menschen fordern einen Internet-Führerschein für Politiker.
In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchen-Verbands Bitkom gaben 60 Prozent der Bundesbürger an, die Internetpolitik solle in der neuen Legislaturperiode ein wichtiges Thema werden. Der Nachteil: die Bürger sprechen den Politikern nur wenig Internetkompetenz zu. 44 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, dass in der Politik genügend Sachkenntnis über die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Internets existiert. 40 Prozent sind der Meinung, die Kenntnisse der Politiker reichen nicht aus. Weitere 16 Prozent sind unentschieden. Nach Ansicht einer Mehrheit der Bevölkerung sollten sich die Politiker mehr Sachkenntnis über das Internet aneignen. So stimmen 62 Prozent der Befragten der Forderung zu, dass Politiker zunächst einen sogenannten Internet-Führerschein machen sollten, bevor sie sich zum Thema Internetpolitik äußern. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren beträgt die Zustimmung 74 Prozent.
Unter dem Begriff Internetpolitik werden, laut Bitkom, unterschiedliche Politikfelder wie der Datenschutz in der Telekommunikation und Online-Netzwerken, der Schutz von geistigem Eigentum in der digitalen Welt oder die Bekämpfung der Kriminalität im Internet zusammengefasst. Die letzten Initiativen der Bundesregierung waren sehr umstritten, zum Beispiel Online-Durchsuchungen, die Speicherung von Verbindungsdaten oder Internetsperren zur Bekämpfung von Kinderpornografie. "Das rechte Maß zwischen Freiheitsrechten und öffentlicher Sicherheit muss in der digitalen Welt noch gefunden werden", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Geht die Politik nicht mit Augenmaß vor, verliert sie den Rückhalt in der Bevölkerung." Eine Petition gegen die gesetzliche Regelung zu Internetsperren hatte in diesem Jahr rund 134.000 Unterstützer gefunden.
Eine Folge dieser Politik war der Erfolg der Piratenpartei, die sich mit Themen rund um das Internet profilierte und bei der Bundestagswahl auf Anhieb 2 Prozent der Stimmen erreichte. Das entspricht rund 848.000 Zweitstimmen. Innerhalb weniger Monate ist es der Piratenpartei gelungen, von breiten Schichten der Bevölkerung wahrgenommen zu werden. Nach der Bitkom-Umfrage kennen 70 Prozent der Bundesbürger die Piratenpartei. Große Unterschiede beim Bekanntheitsgrad der Partei nach dem Alter der Befragten gibt es nicht. Selbst zwei Drittel der Menschen ab 65 Jahren ist die Piratenpartei ein Begriff.


Naja, in Texten kann man die Tonlage so schlecht erkennen.
Und stell dir mal vor wir wären Amis, dann müsstest du sogar noch beim Sprechen mit den Fingern Sarkasmus andeuten.
Ist das jetzt wirklich dein ernst oder ist da etwas Ironie mit drinnen? Um ein guter Verteidigungsminister zu sein reicht die genetische Veranlagung? Der kann das, der hat das im Blut. hahahahahahaha ich war selten so amüsiert.
Und wo diese Koalition bürgerlich ist musst du mir jetzt kurz erklären.
hmmm, das passiert mir hier öfters, vielleicht sollte ich es irgendwann doch in betracht ziehen, die smileys zu verwenden, obwohl ich solchen krams ja eigentlich nicht mag....
also eigentlich war alles ironisch gemeint, wobei sich die cdu/fdp ja selbst als bürgerliche koalition bezeichnet....auch wenn zu guttenberg dann ja strenggenommen unpassend wär. aber auch das passt ja ganz gut, schließlich haben sich die (spieß-)bürgerlichen im grunde schon immer zum adel hingezogen gefühlt..
Ist das jetzt wirklich dein ernst oder ist da etwas Ironie mit drinnen? Um ein guter Verteidigungsminister zu sein reicht die genetische Veranlagung? Der kann das, der hat das im Blut. hahahahahahaha ich war selten so amüsiert.
Und wo diese Koalition bürgerlich ist musst du mir jetzt kurz erklären.