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Neue Studie: Mehrheit der Bürger zweifelt Internetkompetenz der Politiker an

24.11.2009 12:34 Uhr
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Neu
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Auch wenn das Thema Internetpolitik mehr und mehr zunimmt, bescheinigen nur wenige Bürger den deutschen Politikern genügend Sachkenntniss. Viele fordern gar einen Internet-Führerschein.

Junge Menschen fordern einen Internet-Führerschein für Politiker. Junge Menschen fordern einen Internet-Führerschein für Politiker. In einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Branchen-Verbands Bitkom gaben 60 Prozent der Bundesbürger an, die Internetpolitik solle in der neuen Legislaturperiode ein wichtiges Thema werden. Der Nachteil: die Bürger sprechen den Politikern nur wenig Internetkompetenz zu. 44 Prozent der Bevölkerung sind der Ansicht, dass in der Politik genügend Sachkenntnis über die technischen und wirtschaftlichen Hintergründe des Internets existiert. 40 Prozent sind der Meinung, die Kenntnisse der Politiker reichen nicht aus. Weitere 16 Prozent sind unentschieden. Nach Ansicht einer Mehrheit der Bevölkerung sollten sich die Politiker mehr Sachkenntnis über das Internet aneignen. So stimmen 62 Prozent der Befragten der Forderung zu, dass Politiker zunächst einen sogenannten Internet-Führerschein machen sollten, bevor sie sich zum Thema Internetpolitik äußern. Bei den Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren beträgt die Zustimmung 74 Prozent.

Unter dem Begriff Internetpolitik werden, laut Bitkom, unterschiedliche Politikfelder wie der Datenschutz in der Telekommunikation und Online-Netzwerken, der Schutz von geistigem Eigentum in der digitalen Welt oder die Bekämpfung der Kriminalität im Internet zusammengefasst. Die letzten Initiativen der Bundesregierung waren sehr umstritten, zum Beispiel Online-Durchsuchungen, die Speicherung von Verbindungsdaten oder Internetsperren zur Bekämpfung von Kinderpornografie. "Das rechte Maß zwischen Freiheitsrechten und öffentlicher Sicherheit muss in der digitalen Welt noch gefunden werden", sagte Bitkom-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. "Geht die Politik nicht mit Augenmaß vor, verliert sie den Rückhalt in der Bevölkerung." Eine Petition gegen die gesetzliche Regelung zu Internetsperren hatte in diesem Jahr rund 134.000 Unterstützer gefunden.

Eine Folge dieser Politik war der Erfolg der Piratenpartei, die sich mit Themen rund um das Internet profilierte und bei der Bundestagswahl auf Anhieb 2 Prozent der Stimmen erreichte. Das entspricht rund 848.000 Zweitstimmen. Innerhalb weniger Monate ist es der Piratenpartei gelungen, von breiten Schichten der Bevölkerung wahrgenommen zu werden. Nach der Bitkom-Umfrage kennen 70 Prozent der Bundesbürger die Piratenpartei. Große Unterschiede beim Bekanntheitsgrad der Partei nach dem Alter der Befragten gibt es nicht. Selbst zwei Drittel der Menschen ab 65 Jahren ist die Piratenpartei ein Begriff.

Online-Redakteur
Moderation
24.11.2009 12:34 Uhr
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Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.11.2009 12:43 Uhr
Zitat: (Original von HanFred;8357839)
Zitat: (Original von feedthemonkey;8357828)
Ja bitte mit Smileys XD Ich hab eben gedacht ich lese nicht richtig ;P
sarkasmus und ironie immer kennzeichnen zu müssen, nimmt dem ganzen manchmal auch etwas an witz.

Naja, in Texten kann man die Tonlage so schlecht erkennen. 
Und stell dir mal vor wir wären Amis, dann müsstest du sogar noch beim Sprechen mit den Fingern Sarkasmus andeuten. 
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.11.2009 12:33 Uhr
Zitat: (Original von feedthemonkey;8357828)
Ja bitte mit Smileys XD Ich hab eben gedacht ich lese nicht richtig ;P
sarkasmus und ironie immer kennzeichnen zu müssen, nimmt dem ganzen manchmal auch etwas an witz.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
26.11.2009 12:27 Uhr
Ja bitte mit Smileys XD Ich hab eben gedacht ich lese nicht richtig ;P

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