pcgames.de - Wissen, was gespielt wird!

Internet

Gericht weist Patent-Klage von Microsoft-Gründer Paul Allen vorerst ab

14.12.2010 12:53 Uhr
|
Neu
|
Paul Allen zieht gegen Google, Apple und Co. vor Gericht. Weil die Konzerne Patente verletzten, sollen sie zahlen. Das Gericht wies die Klage vorerst jedoch aufgrund formeller Fehler ab. Bis Ende Dezember muss die Klage überarbeitet werden.

Paul Allen, dritter von rechts, hier bei der Übergabe des Ansari X Preises. Der Preis ging 2004 an Burt Rutan und Paul Allen von Mojave Aerospace Ventures. Der Preis soll Low-Cost-Weltraumreisen vorantreiben. Paul Allen, dritter von rechts, hier bei der Übergabe des Ansari X Preises. Der Preis ging 2004 an Burt Rutan und Paul Allen von Mojave Aerospace Ventures. Der Preis soll Low-Cost-Weltraumreisen vorantreiben. Aufgrund mangelnder Präzision wurden die Patentklagen des Microsoft-Gründungsmitglieds Paul Allen am Supreme Court abgewiesen. Das Gericht gab Allen bis zum 28. Dezember Zeit, die Klage zu überarbeiten. Sowohl das Anliegen als auch die Begründungen seien nicht ausreichend dargelegt worden. Allens Klagen richten sich gegen Apple, AOL, Facebook, Google und andere große Konzerne. Der ehemalige Kollege von Bill Gates wirft den Konzernen vor, insgesamt vier Patente verletzt zu haben.

Die verletzten Schutzrechte umfassen grundlegende Webtechnologien, die bereits in den 1990er-Jahren entwickelt wurden. Die Patente gehören mittlerweile Allens Firma Interval Licensing. Bei den Patenten handelt es sich um die Schutzrechte 6.263.507, 6.034.652, 6.788.314 und 6.757.682. Microsoft gehört trotz der Suchmaschine Bing übrigens nicht zu den Beklagten. Warum Allen eine Klage gegen die Konzerne anstrebt, ist nicht bekannt. Um Geld kann es ihm nicht gehen, schließlich zählt der Microsoft-Mitgründer zu den reichsten Menschen der Welt. Sein Privatvermögen belief sich 2010 auf mehr als 12 Milliarden US-Dollar.

Online-Redakteur
Moderation
14.12.2010 12:53 Uhr
Jetzt ist eure Meinung gefragt: Hier könnt ihr euren Kommentar zum Artikel veröffentlichen und mit anderen Lesern darüber diskutieren.
Dein Kommentar

Verwandte Artikel

50°
 - 
Der DNS-Changer macht die Runde und die Website dns-ok.de war in den vergangenen Tagen gut besucht. Doch was ist der DNS-Changer, wer steckt dahinter, wer betreibt dns-ok.de, was kann man bei einer Infektion tun und wie viele Leute sind betroffen? mehr... [0 Kommentare]
42°
 - 
[Erinnerung: Nur noch 2 Tage!] www.dns-ok.de hilft gegen DNS-Changer: Mehr als 7 Millionen Menschen haben www.dns-ok.de bereits aufgerufen, um zu überprüfen ob ihr Rechner mit dem DNS-Changer infiziert ist. Mit dns-ok.de erfährt man sofort, ob der eigene PC befallen ist oder nicht. Derweil wächst die Angst, die Bundesregierung könnte darüber den Bundestrojaner auf die PCs schmuggeln. mehr... [26 Kommentare]
39°
 - 
Ein Impressum war auf der abgeschalteten Kino.to-Website nicht zu finden. Deswegen wurde das Land Sachsen nun von Kölner Medienanwälten auf Initiative eines Internetportals abgemahnt. Die Initiatoren möchten damit ein Statement gegen den ihrer Meinung nach in Deutschland grassierenden Abmahnwahn vornehmen. mehr... [1 Kommentar]
34°
 - 
Kim Schmitz verhaftet: Ermittler des FBI haben den Filehoster Megaupload.com gesperrt. Den Betreibern werden unter anderem Verstöße gegen das Urheberrecht in gewaltigem Ausmaße vorgeworfen. Als erste Reaktion kündigte Anonymous Angriffe auf US-Webseiten wie die des FBI an. mehr... [0 Kommentare]
31°
 - 
PC Games zeigt Ihnen heute, wie Sie ganz einfach Videos aus Ihren Lieblingsspielen aufnehmen können. Wir stellen Programme vor und geben Hinweise zur Benutzung. mehr... [12 Kommentare]