Facebook: Klage gegen StudiVZ gescheitert
Facebook: Seit März 2008 existiert eine deutsche Version des beliebten Social-Networks aus den USA.
Der US-Konzern Facebook AGBS scheiterte mit seiner Klage gegen den deutschen Konkurrenten StudiVZ: "Nach Auffassung der zuständigen Richter liegt trotz nicht zu übersehender Übereinstimmungen und Ähnlichkeiten der beiden Internetseiten keine unlautere Nachahmung vor", teilte das Landgericht Köln heute via Presseerklärung mit. Facebook beschuldigte die Betreiber von StudiVZ des Diebstahls geistigen Eigentums sowie der Erlangung von "geheimen PHP-Quellcode auf illegale Weise". Laut der 33. Zivilkammer fehle es allerdings an einer "erforderlichen Herkunftstäuschung." "Diese komme deswegen nicht in Betracht, weil zum Zeitpunkt der Markteinführung von StudiVZ in Deutschland im November 2005 der Konkurrent Facebook noch nicht den erforderlichen Bekanntheitsgrad auf dem deutschen Markt hatte", so eine der offiziellen Begründungen. Den habe das Unternehmen erst im März 2008 mit dem Start der deutschen Version des Sozialen Netzwerks erlangt. Glück gehabt. Niemand verliert seine Freunde.
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Ich muss zugeben, ich hab da mal knapp nen Monat mitgemacht und erstaunlich viele Leute wieder getroffen, von denen ich seit Jahren nix mehr gehört hatte. Es war halt interessant zu sehen, welche Leute sich über drei, vier Ecken kennen.
Meine Frau hat so zum Beispiel Kontakt mit ihrem Onkel in Italien wieder hergestellt.
Auf die Dauer ists mir aber zu mühsam. Da wieder eine Geschenksanfrage, dort sollte man sein Profil mal wieder erneuern, etc.
Jetzt geh ich pro Monat vielleicht einmal rein um zu schauen, ob jemand was von mir wollte.
Der wurde damals einfach per Copy & Paste übernommen.
Gerade das konnte Facebook nicht beweisen. Und wegen Vermutungen wird man nicht verurteilt.
http://www.tagesschau.de/...
Zitat:
Zum angeblichen Diebstahl von Quellcodes durch StudiVZ habe Facebook lediglich Vermutungen angestellt, urteilte das Gericht. Letztlich sei auch vorstellbar, dass die StudiVZ-Gründer die Facebook-Webseiten mit Hilfe von im Netz für jedermann sichtbaren Informationen nachprogrammiert hätten. Darin liege jedoch kein Verstoß gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Facebook, da StudiVZ nie selbst Vertragspartner des US-Unternehmens gewesen sei.
Heißt: Sie haben's geklaut.
Was soll's denn sonst gewesen sein? Ob das "Klauen" nach irgendeinem Gesetz sanktioniert werden kann, ist schon wieder eine ganz andere Sache. Dreist war es und nichts anderes hab ich behauptet.
Fakt ist dass im Seitenquelltext von StudiVZ in den Anfängen (ich weiß nicht wie's jetzt ist) viele (alle?) Passagen 1 zu 1 mit dem Facebook Quelltext übereinstimmten. Darüber wurde damals (2005/06) schon diskutiert.
Die Überschrift in deinem Link:
Die eine Seite blau, die andere rot
bringt das nochmal auf den Punkt.
Der wurde damals einfach per Copy & Paste übernommen.
Gerade das konnte Facebook nicht beweisen. Und wegen Vermutungen wird man nicht verurteilt.
http://www.tagesschau.de/...
Von sowas hab ich immer geträumt: Einem Zufallstreffer. Aber dafür bin ich glaube ich 1. nicht schlau genug und vor allem 2. nicht dreist genug.
Wie haben die den Code denn kopiert? Igrnedwie müssen die ja da rangekommen sein? Hat einer der beiden bei Facebook gearbeitet? Dann wären das aber doch Firmen-Intera, wo eine Mitnahme verboten wäre!?