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Eine Million Datensätze von SchülerVZ gestohlen - Update 4: Schweigegeld-Vorwürfe gegen VZ-Netzwerk

04.11.2009 09:51 Uhr
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Der Seite Netzpolitik.org wurden von anonymer Quelle gestohlene Listen von SchülerVZ-Usern zugespielt. Die Datensätze enthalten alle möglichen Profilinformationen wie Name, Schule und Foto. Die aktuellsten Updates bezüglich des Datenlecks lesen Sie am Ende dieser Meldung.

Sicherheitslücke bei SchülerVZ Sicherheitslücke bei SchülerVZ Die Datensätze der SchülerVZ-User wurden offensichtlich aus der Datenbank ausgelesen, schreibt Netzpolitik.org. Vor drei Jahren gab es einen ähnlichen Fall bei StudiVZ, aus dem die Betreiber offenbar nichts gelernt hätten, wie Netzpolitik.org meldet. Einer der gestohlenen Datensätze umfasst mehr als eine Million Datensätze mit den Feldern Profil-ID, Name und dazugehörige Schule samt ID, ein anderer enthält die Felder Profil-ID, Name, Schule samt ID, Geschlecht, Alter und Profil-Bild. Im Gegensatz zur Vermutung von Netzpolitik.org, dass die Daten ausgelesen wurden, geht SchülerVZ in einer Stellungnahme vom manuellen Kopieren eines einzelnen Users aus:

Wir haben am heutigen Nachmittag Kenntnis über folgenden Vorgang erhalten: Ein schülerVZ-Nutzer hat eine Vielzahl von Profilen aufgerufen und Kopien einzelner der für alle schülerVZ-Nutzer sichtbaren Daten angelegt: Name, Schule, Geschlecht, Alter, Profilfoto. Es handelt sich hierbei explizit nicht um Daten wie Postadressen, Email Adressen, Zugangsdaten, Telefonnummern und Fotoalben, sondern um für alle Community-Nutzer einsehbare Daten. Wir haben sofort Maßnahmen ergriffen, um weitere illegale Zugriffe auszuschließen. Die VZ-Netzwerke haben die Datenschutzbehörden umgehend informiert und werden rechtliche Schritte gegen Unbekannt einleiten.

Wenn Sie selbst ein Profil auf SchülerVZ haben, empfehlen wir Ihnen den Besuch auf Netzpolitik.org, wo es weitere Hintergrundinfos zur Sicherheitslücke auf SchülerVZ gibt.

Update vom 20. Oktober 2009:
Noch am Sonntag wurde von der Berliner Polizei ein Verdächtiger festgenommen. Das bestätgte die Polizei gestern gegenüber heise.de. Der Verdacht lautet auf Ausspähen von Datenbeständen. Mit einem selbstprogrammierten Crawler soll er öffentliche Datensätze (Alter, Geschlecht, Name, Schule etc.) abgegeriffen haben. Der Betreiber betont, dass keine persönlichen Kontaktdaten geklaut wurden.

Update vom 28. Oktober 2009
Wie netzpolitik.org berichtet, seien der Website 118.000 weitere gestohlene Datensätze zugespielt worden. Diese enthielten laut eigenen Angaben auch Daten wie das Geburtsdatum, welches ausschließlich für Freunde der betroffenen Personen einsehbar war. Die Betreiber von SchülerVZ jedoch gaben an, solche Datein seien von der Sicherheitzlücke nicht betroffen! Netzpolitik.org habe die entsprechenden Datensätze bereits an die Verbraucherzentrale Bundesverband geschickt.

Update vom 02. November 2009:
Am Wochenende hat sich der mutmaßliche Hacker des Social-Networks StudiVZ in seiner U-Haft-Zelle erhängt. Die Betreiber von StudiVZ zeigen sich darüber bestürzt. Auf dem offiziellen VZ-Blog schreiben sie: "Der Tatverdächtige, der versucht hatte von uns 80.000 Euro zu erpressen, hat sich in der JVA Plötzensee das Leben genommen. Wir kennen keine Hintergründe und bedauern diese Entwicklung zutiefst. Allen Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus." Die Kommentarfunktion zum Eintrag wurde deaktiviert, um Spekulationen vorzubeugen. Der 20 Jahre alte Erlanger wurde vor mehr als zehn Tagen festgenommen und seitdem verhört.

Update vom 04. November 2009:
Der Anwalt des am vergangenen Wochenende verstorbenen Hackes des Social-Networks Schüler- und StudiVZ hat jetzt das Unternehmen beschuldigt, seinem Mandanten Schweigegeld angeboten zu haben, um die Aufdeckung von Sicherheitslücken zu verhindern. Schließlich seien die User das Kapital des Unternehmens. Sinken die Userzahlen, sinken gleichzeitig auch die durch Werbung eingenommenen Umsätze. Es wäre gar nicht erst zur Drohung gekommen. Somit hätte laut Anwalt Ulrich Dost, eine Zahlungsbereitschaft des Unternehmens vorgelegen, ohne eine eindeutige Drohung. Die Betreiber von Schüler- und StudiVZ wiesen diese Darstellung prompt zurück. Die Anschuldigungen seien unglaublich und haltlos.

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04.11.2009 09:51 Uhr
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02.11.2009 19:18 Uhr
Tragisch 
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02.11.2009 19:06 Uhr
Zitat: (Original von Kr0n;8297737)
Zitat: (Original von Odin333;8297150)
Warum ziehen sich die Leute wohl Hosen und Pullover an?
Aus dem selben Grund, warum man im Internet nicht seinen richtigen Namen und Adresse zur Schau stellen sollte.
Oder weil es wie gerade regnet und circa 4 ° ist 
Vielleicht auch ne Kombination aus beidem.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
02.11.2009 18:19 Uhr
Zitat: (Original von Odin333;8297150)
Warum ziehen sich die Leute wohl Hosen und Pullover an?
Aus dem selben Grund, warum man im Internet nicht seinen richtigen Namen und Adresse zur Schau stellen sollte.
Oder weil es wie gerade regnet und circa 4 ° ist 
Benutzer
Bewertung: 0
02.11.2009 16:05 Uhr
Zitat: (Original von Mothman;8293005)
Das Video ist von der Fuckparade 2000 in Berlin (das sieht man doch^^).
Das war so eine Art "Gegenparade" zur Loveparade.

Hier das original Video:

{movie}

Hoffe das ist ein für alle mal geklärt.    


EDIT:
Ach das Originale wurde ja schon verlinkt. Zu spät gesehen. Man ist so bequem, seit es die "Einbetten-Funktion" gibt.^^

ich hab angst!  
Neuer Benutzer
Bewertung: 0
02.11.2009 15:09 Uhr
Zitat: (Original von swordfish2000;8296979)
Zitat: (Original von bensu;8296926)
Wer Daten ins Internet stellt muss grundsätzlich davon ausgehen dass jeder darauf Zugriff hat! Und das gilt sowohl für öffentliche Webseiten wie auch für nicht öffentliche soziale Netzwerke.
ahja, wer auf der öffentlichen Strasse geht muss grundsätzlich davon ausgehen dass jeder Zugriff auf sein Leben hat. Und auch vielleicht sogar auf seine Gesundheit??

Das wird wohl etwas zuwenig sein - und vor allem nicht reichen für die Zukunft...



MFG
ja du hast recht!
siehe u-bahn gewalt. oder politisch extrem eingestellte leute.
wenn ich im netz die hose runterlasse, dann brauch ich mich auch nicht aufregen wenn es sich leute ansehen.

eltern sollten schon aufpassen ob ihre kinder, sensible daten ins netz stellen. bzw. sollte den kindern den account einrichten und überwachen. dann kann auch niemand dinge stehlen , die keinen was angehen.

ps.: ein menenschleben ist die action nicht wert gewesen. egal wie dumm es war.

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