Anti-ACTA-Demo: Proteste in 50 Städten - Bilder aus München
Anti-ACTA-Protest in München: Demonstrieren gegen die mögliche Beschneidung der Meinungsfreiheit im Internet. (1)
In über 50 Städten in ganz Deutschland gingen heute zehntausende Menschen auf die Straßen, um an Anti-ACTA-Protesten teilzunehmen. An den Demonstrationen gegen das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) beteiligten sich allein in München nach Polizeiangaben zeitweise über 15.000 Menschen, in Berlin waren es knapp 10.000. In Frankfurt am Main wurden zwischen 1.500 und 2.000 Menschen gezählt, in Nürnberg 1.200, in Augsburg 1.000 und in Hannover 1.500.
In mehr als 50 Städten in Deutschland wurde am Samstag teils mit kreativen Schildern demonstriert, und auch im Rest Europas gingen die Menschen im Zuge des "Stop ACTA"-Aktionstags auf die Straße. Die Demonstranten befürchten, dass mit Inkrafttreten des Abkommens eine Zensur-Infrastruktur im Internet eingeführt wird und Konzerne in die Netzfreiheit und Netzneutralität eingreifen können.
Am Freitag gab die Bundesregierung bekannt, das Abkommen vorerst aus formalen Gründen nicht unterzeichnen zu wollen. Bilder von der Demonstration in München mit teils ironischen Schildern bei Demonstranten, angelehnt an Internet-Memes, haben wir euch in der nachfolgenden Galerie zusammengestellt.
ACTA ist sehr umstritten. Die Initiative soll Copyright-Verletzungen im Internet eindämmen und sieht dazu unter anderem vor, dass auch Internetdienstanbieter für Copyright-Verletzungen der Kunden in die Verantwortung gezogen werden können. Außerdem soll etwa auch Anstiftung und Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen unter Strafe gestellt werden. Internetaktivisten kritisieren ACTA scharf. Es sei ein Eingriff in die Grundrechte und in die Privatsphäre möglich. Auch Journalisten weisen ACTA zurück. Das Abkommen würde Internetsperren ermöglichen, eine demokratische Debatte könne so schlimmstenfalls verhindert werden.


Banküberfall.
"Wo ist denn deine Maske?"
"Ach, die hab ich mir ums Handgelenk gebunden, weils so cool aussieht."
Ist mir auch schleierhaft, wie leicht manche auf den Zug aufspringen, wenn es doch so offensichtlich nur "Provokation" war.
Moleny würde sowas nicht ernsthaft schreiben.