Safer Internet Day: Ministerin Schröder will Internet für Kinder reglementieren
Zum Safer Internet Day gab es verschiedene Veranstaltungen, unter anderem eine Diskussionsrunde.
Der gestrige Safer Internet Day soll das Bewusstsein für die Gefahren schärfen, die das Internet birgt. Eine der verschiedenen Veranstaltungen war auch eine Gesprächsrunde, die im Gymnasium Phorms in Berin Mitte tagte. Anwesend neben Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU), der Fernsehmoderator Jörg Pilawa, die Schauspielerin Anneke Kim Sarnau und Jürgen Brautmeier von der Landesanstalt für Medien in Nordrhein-Westfalen.
Thema der Runde war dementsprechend Sicherheit im Internet. Schröder lobte zwar die vielen Möglichkeiten, die das Internet biete, warnte gleichzeitig aber auch vor den zahlreichen Gefahren. Das Internet müsse für Kinder reglementiert werden. Man müsse aber auch die Kompetenz der Kinder fördern. Albrecht Bär von der LMK in Rheinland-Pfalz hält ebenfalls nichts von Verboten. Stattdessen müsse man die Kinder sensibilisieren und ihnen entsprechende Werte vermitteln, was auch Jörg Pilawa unterstützte.
Der Safer Internet Day beschäftigt sich mit allen möglichen Themen zur Internet-Sicherheit. Kinder stehen dabei besonders im Fokus. Aber es gibt auch kritische Stimmen, dass die Veranstalter das Thema zu eng fassen. So sei etwa die Vorratsdatenspeicherung auch eine Gefahr für das Internet. Manche kritisieren in diesem Zuge auch Copyright-Initiativen wie Sopa, Pipa oder Acta.
Diskutiert wurde auch über die Empfehlung, dass sich Eltern mit ihren Kindern bei Facebook befreunden können und schauen, was die jungen Herrschaften treiben. Der Schule sprachen die Diskutanten eine wichtige Rolle bei der Förderung der Medienkompetenz zu. Sie müsse das Web "entmystifizieren", wie es in einem Bericht über die Diskussion zum Safer Internet Day beim Tagesspiegel heißt.
- Schlagwörter:
- , internet
- , sicherheit

