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SMS gratis: US-Firma Pinger plant kostenlosen Service für Deutschland - Video-Update

14.07.2011 18:32 Uhr
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SMS kostenlos: Diesen Dienst will das US-Unternehmen Pinger in Deutschland anbieten. Finanziert werden soll das ganze über Werbung. Die Kosten für die SMS sollen sich durch ein Punktesystem gegenseitig aufheben. Neu: Jetzt mit Video, das die Pinger-App für das iPhone vorstellt.

Kostenlos-SMS über Pinger: SMS gratis verschicken über ein Punktesystem, finanziert durch Werbung. Kostenlos-SMS über Pinger: SMS gratis verschicken über ein Punktesystem, finanziert durch Werbung. [Quelle: Siehe Bildergalerie] SMS ist in Deutschland nach wie vor nicht immer günstig. Das US-Unternehmen Pinger will SMS in Deutschland nun kostenlos machen, zumindest für Besitzer von iPhone und Android-Smartphones. Finanziert werden soll das Ganze über Werbung. In der Praxis bekommt man für seine SMS von Pinger eine zweite Telefonnummer mit der Vorwahl 0157. Das funktioniert auch mit der vorhandenen SIM-Karte, denn der eigentliche Empfänger der SMS ist Pinger. Die SMS werden dann an eine entsprechende App auf dem iPhone oder Android-Handy weitergeleitet.

Allerdings kann man nicht unbegrenzt viele SMS verschicken. Das System funktioniert so: Zu Beginn hat jeder Pinger-Nutzer 100 Punkte. Pro gesendete SMS werden 10 Punkte abgebucht, je empfangener SMS 10 Punkte gut geschrieben. So sollen sich die Kosten zwischen den Providern gegenseitig aufheben. Solange sich empfangene und gesendete SMS die Waage halten, entstehen Pinger keine Mehrkosten. Sollte ein Nutzer sogar mehr SMS empfangen als versenden, könnte Pinger sogar dazuverdienen.

Haupteinnahmequelle für den SMS-Dienst von Pinger ist aber Werbung. Die SMS sollen aber nicht automatisch für Werbung ausgewertet werden, wie das etwa bei Googles E-Mail-Dienst der Fall ist. Wie genau der Kostenaustausch zwischen den Providern funktioniert, wurde allerdings noch nicht bekannt gegeben. Pinger soll noch im Sommer als App im Android- bzw. iPhone-App-Store erscheinen. Weitere Informationen zu Pinger liefert Spiegel Online. Update: Unser Video zeigt die Pinger-App für das iPhone im Praxis-Test.

Simon Fistrich Google+
Leitender Online-Redakteur
14.07.2011 18:32 Uhr

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