Internet

Nach Pro-ACTA-Tweet erntet Regierungssprecher Shitstorm aus der Netzgemeinde

14.02.2012 09:21 Uhr
|
Neu
|
Via Twitter machte Steffen Seibert eine Bemerkung über ACTA und verteidigte das gerade unter Internetnutzern umstrittene Abkommen zum Urheberschutz. Damit trat er einen wahren Shitstorm der User aus. Er selbst reagiert allerdings gelassen darauf. So sei das nunmal, sagte er auf einer Pressekonferenz.

Steffen Seibert nutzt auch Twitter und bekam da nun aufgrund eines ACTA-Statements die volle Breitseite ab. User beschwerten sich und beschimpften den Regierungssprecher. Steffen Seibert nutzt auch Twitter und bekam da nun aufgrund eines ACTA-Statements die volle Breitseite ab. User beschwerten sich und beschimpften den Regierungssprecher. [Quelle: Siehe Bildergalerie] ACTA-Drama mal anders: Regierungssprecher Steffen Seibert hat es mitunter nicht leicht. Auf der einen Seite wird er dafür gelobt, jetzt auch Twitter für Mitteilungen zu nutzen, auf der anderen Seite wird er von einigen Usern nun massiv kritisiert, weil er das Urheberrechtsabkommen ACTA verteidigte. Wie er diesen "Shitstorm" aufgenommen habe, wurde er auf der Bundespressekonferenz gefragt. Es sei das, was man erlebe, wenn man auf Twitter Stellung beziehe, teilte Steffen Seibert gelassen mit. Einem User antwortete er: "Acta wurde wie andere internat. Abkommen von Regierungen /Experten verhandelt, dann entscheiden Parlamente demokratisch darüber."

Als Shitstorm bezeichnet man im Internet grundsätzlich die Entrüstung der User, die sich in geschriebener Kritik oder gar Beleidigungen manifestiert. Seibert schrieb auf dem Twitter-Kanal – in zwei Einträgen – folgendes: "BundesReg steht weiterhin dazu: Geistiges Eigentum muss auch im Netz geschützt werden. In der engagierten Debatte über #acta darf nicht vergessen werden: Raubkopien, Patentverletzungen u. Fälschungen verursachen jährlich Milliardenschäden." Andere Medien sehen in der Diskussion über Acta schon einen möglichen Generationenkonflikt, wie etwa Welt Online.

Die Antworten auf Seiberts Acta-Tweet kamen jedenfalls prompt und heftig. Hier einige Auszüge: "@RegSprecher darf nicht vergessen werden: ohne generika sterben in zweiter und dritter welt mehr Menschen" oder "@RegSprecher Ich verstehe Ihre Antwort so: ‚Wir machen weiter wie bisher!' Das wird die Proteste wohl kaum mindern! #ACTA". Deutlicher wird der Protest dieses Users: "Ich bin ja sonst nicht so für Mobbing, aber könnten wir für den @RegSprecher eine Ausnahme machen und den geschlossen Spamblocken?". Quelle: Nordbayern.de

Sebastian Thöing
Erfahrener Benutzer
14.02.2012 09:21 Uhr

Verwandte Artikel

25°
 - 
Die Entwicklerfirma des BRCK, Ushahidi ist eine kenianische Non-Profit-Technologie-Firma mit Sitz in Nairobi. Die Firma hat sich mit BRCK dem Ziel verschrieben, den Zugang zu Informationen allen Menschen zu ermöglichen. Das Gerät ist ein Langzeit-Akku mit Breitbandmodem, Mobilzugang und Access Point. mehr... [0 Kommentare]
24°
 - 
Wenn Youtube-Videos langsam laden, lassen sich diese mit einem kleinen Trick beschleunigen, sofern sie etwas Glück haben. In diesem Video zeigen wir Ihnen noch einmal Schritt für Schritt, wie Sie die Einstellung unter Windows in der Firewall vornehmen. mehr... [6 Kommentare]