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Megaupload: Zwei der festgenommenen Manager gegen Kaution freigelassen

26.01.2012 11:00 Uhr
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Während Megaupload-Gründer Kim Dotcom aka Kim Schmitz weiter einsitzen muss, wurden jetzt zwei der inhaftierten Mitarbeiter auf Kaution entlassen. Am 22. Februar soll über die Auslieferung Dotcoms in die USA entschieden werden.

Megaupload: Kim Dotcom und Mathias Ortman bleiben in Haft - zwei weitere Manager des Unternehmen werden auf Kaution entlassen. Megaupload: Kim Dotcom und Mathias Ortman bleiben in Haft - zwei weitere Manager des Unternehmen werden auf Kaution entlassen. Im Untersuchungsverfahren gegen Megaupload entließ der neuseeländische Richter David McNaughton zwei der inhaftierten Manager auf Kaution. Bei den Männern handelt es sich um den deutschen Marketing-Chef von Megaupload sowie einen Niederländer. Bis die beiden Personen aber tatsächlich auf freiem Fuß sind, dürfte es aber noch etwas dauern: Die Polizei müsse erst die Kautionsadressen überprüfen. Die beiden wurden unter die Auflage gestellt, keine Gerät zu benutzen, dass sie mit dem Internet verbinden würde.

Erst gestern wurde entschieden, dass der Exildeutsche Kim Schmitz aka Kim Dotcom in Haft bleiben muss. Die Fluchtgefahr bei Dotcom sei dem Gericht zu hoch. Zwar wären die offiziellen Konten des Managers eingefroren, da Schmitz aber mehrere Identitäten benutzte, könnte er über bisher unbekannte Reserven verfügen, um sich etwa nach Deutschland abzusetzen – hierzulande wäre er vor einer Auslieferung in die USA sicher.

Weiter in Haft bleibt außerdem Mathias Ortman, bei dem es sich offenbar um die Nummer Zwei in der Unternehmensführung von Megaupload handelt. Ortman war vor allem für die technische Entwicklung des Dienstes zuständig. Er soll Medienberichten zufolge 25 Prozent der Anteile am Unternehmen halten. Der Richter müsse über seinen Kautionsantrag noch entscheiden. Dotcoms Anteile liegen bei 68 Prozent.

Den Mediaupload-Machern wird vorgeworfen, Raubkopierer mit Geldzahlungen zum Upload von urheberrechtlich geschütztem Material bewogen zu haben. Außerdem soll das Unternehmen für Geldwäsche genutzt worden sein. Die USA haben die Auslieferung beantragt – sollten Dotcom und Kollegen verurteilt werden, droht ihnen jahrzehntelange Haft.

Simon Fistrich
Leitender Online-Redakteur
26.01.2012 11:00 Uhr

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