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Megaupload: Kim Schmitz gegen Kaution aus Haft entlassen - Jetzt mit Video

22.02.2012 16:53 Uhr
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[Video-Update] Der Megaupload-Gründer Kim Schmitz ist wieder auf freiem Fuß. Ein Richter in Auckland (Neuseeland) sprach den Internetmillionär auf Kaution aus der Haft frei, da von ihm aufgrund des beschlagnahmten Vermögens keine Fluchtgefahr ausgehe. Als Kautionsauflagen gibt es Hausarrest und Internetverbot.

Kim Schmitz ist auf Kaution aus der Haft entlassen worden. Ein neuseeländischer Richter entschied zugunsten des Megaupload-Gründers. Kim Schmitz ist auf Kaution aus der Haft entlassen worden. Ein neuseeländischer Richter entschied zugunsten des Megaupload-Gründers. Der vor einem Monat festgenommene Megaupload-Gründer Kim Schmitz ist auf Kaution aus der Haft entlassen worden. Der Richter Nevin Davis aus Auckland in Neuseeland sprach den Internetmillionär frei. Das gesamte Vermögen von Schmitz wurde beschlagnahmt und daher bestünde keine Fluchtgefahr, argumentiert der Richter. Als Kautionsauflagen darf Kim Schmitz sein Anwesen in Auckland nicht verlassen und während dieser Zeit nicht ins Internet. Lediglich ein medizinischer Notfall erlaube Schmitz, das Haus zu verlassen.

Kim Schmitz' Anwalt Paul Davison gab derweilen bekannt, dass er und Schmitz weiterhin gegen die Vorwürfe aus den USA kämpfen würden. Der Vorwurf lautet auf massive Internetpiraterie. Angeblich sollen Schmitz und drei weitere Komplizen diverse Raubkopierer dazu animiert haben, ihre Inhalte auf der mittlerweile geschlossenen Filesharing-Webseite Megaupload anzubieten. Durch Werbung sollen die Verantwortlichen im Jahr 2010 über 30 Millionen Euro eingenommen haben.

Die Komplizen sind bereits seit einiger Zeit auf Kaution entlassen worden. Die nunmehr vierte Entscheidung zu Freilassung auf Kaution für Kim Schmitz kommt für die US-Justiz einem Schlag ins Gesicht gleich. Die US-Verantwortlichen fordern bereits seit Wochen eine Auslieferung der Raubkopier-Sympathisanten – bisher ohne Erfolg. Über eine Auslieferung soll erst am 20. August entschieden werden. Im Falle einer Verurteilung in den USA könnten Schmitz und seinen Komplizen die maximale Strafe von 20 Jahren im Gefängnis drohen.

The-Khoa Nguyen
Online-Redakteur
22.02.2012 16:53 Uhr

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