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Megaupload: Kim Schmitz aka Kim Dotcom bleibt in Haft - Kaution abgelehnt

25.01.2012 18:38 Uhr
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Der in Neuseeland inhaftierte Megaupload-Kopf Kim Schmitz (heute: Kim Dotcom) bleibt in Haft. Der schwergewichtige Unternehmer hatte einen Antrag auf Kaution beim zuständigen Richter gestellt. Doch das Gericht entschied auf Fluchtgefahr. Nun muss Dotcom bis mindestens zum 22. Februar hinter Gittern bleiben.

Kim Schmitz: ein Bild aus glücklicheren Tagen. Der Megaupload-Gründer sitzt derzeit in Neuseeland im Gefängnis. Kim Schmitz: ein Bild aus glücklicheren Tagen. Der Megaupload-Gründer sitzt derzeit in Neuseeland im Gefängnis. keine Haft-Entlassung für Kim Schmitz: Nach der Megaupload-Razzia vergangene Woche sitzt der Gründer Kim Schmitz, der sich mittlerweile Kim Dotcom nennt, weiter in Untersuchungshaft. Dotcom hatte über seinen Anwalt einen Antrag auf Kaution gestellt. Doch Richter David McNaughton lehnte den Antrag ab. Dotcom sitzt derzeit in einem Gefängnis in Neuseeland ein. Die Richter wollen bis Ende Februar über seine Auslieferung in die USA entscheiden.

In einer Villa nahmen die Behörden Dotcom und vier weitere Männer aus dem Megaupload-Management fest. McNaughton argumentiert seine Entscheidung damit, dass bei Kim Dotcom hohe Fluchtgefahr bestehe. Er habe Zugang zu gefälschten Reisedokumenten und außerdem verschiedenen Bankkonten, die unter falschem Namen geführt werden. Die USA hat einen Antrag auf Auslieferung gestellt, damit er dort vor Gericht gestellt werden kann.

Dotcom und seinem Team wird unter anderem Geldwäsche und Verletzung des Urheberrechts vorgeworfen. Dabei sei der Unterhaltungsindustrie ein Schaden in höhe von einer halben Milliarde US-Dollar entstanden. Der in Deutschland geborene Kim Schmitz ist kein Unbekannter. Im vergangenen Jahrzehnt machte "Kimble", wie er sich zeitweilig nannte, durch seinen aufwendigen Lebensstil und kostspielige Investitionen in die New Economy von sich reden.

Wegen Insiderhandels saß Schmitz schon einmal ein. Am 22. Februar will das Gericht endgültig über die Auslieferung von Kim Dotcom und den anderen Inhaftierten entscheiden. McNaughton ab aber noch keinen Hinweis darauf, wie er sich in dieser Sache entscheiden würde. Wenn Kim Dotcom sich nach Deutschland absetzen könnte, sei er übrigens vor einer Auslieferung sicher, da es ein entsprechendes Abkommen mit den USA gibt.

Simon Fistrich
Leitender Online-Redakteur
25.01.2012 18:38 Uhr

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