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Kinox.to: Kino.to-Neuauflage derzeit nur schwer erreichbar - GVU-Webseite nicht mehr offline

13.07.2011 12:30 Uhr
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Derzeit ist Kinox.to nur schwer erreichbar. Das von seinen Betreibern als offizieller Kino.to-Nachfolger ausgerufenes Streaming-Portal scheint derzeit mit einem großen Ansturm kämpfen zu müssen. Kino.to war von der Kriminalpolizei gesperrt worden, Kinox.to soll mit dem gleichen Angebot in die Kino.to-Fußstapfen treten. Auch die Webseite der GVU www.gvu.de war gestern kaum erreichbar, nun scheint alles wieder zu funktionieren (Stand: 13.7.2011).

Kinox.to: Das Portal imitiert Kino.to. Der Ansturm scheint groß zu sein. Kinox.to: Das Portal imitiert Kino.to. Der Ansturm scheint groß zu sein. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Update: Neben kinox.to war gestern auch die Webseite der Gesellschaft für Urheberrechts-Verletzungen (GVU) www.gvu.de aktuell kaum erreichbar. Ob ein erneuter Hacker-Angriff die Ursache dafür ist, ist noch offen. Die GVU hat kinox.to bereits den Kampf angesagt: "Infolge des wochenlangen Medieninteresses an dem Fall Kino.to [könne] davon ausgegangen werden, dass Nutzern die Illegalität solcher Angebote bewusst sein dürfte." Im Internet wird nun spekuliert, ob die Webseite der GVU einem Racheakt von kino(x).to-Sympathisanten zum Opfer gefallen ist. Am heutigen Tag (13.7.2011) ist die GVU-Webseite wieder normal erreichbar. Ein Statement der GVU ist aktuell nicht auf der Webseite zu finden. Originalmeldung: Der Kino.to-Nachfolger Kinox.to ist derzeit nur eingeschränkt erreichbar. Grund dafür ist offensichtlich, dass die soeben gegründete Seite mit einem starken Ansturm zu kämpfen hat. Kinox.to ist eine Kopie von Kino.to. Dabei handelte es sich um ein Portal, das meist auf urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme oder TV-Serien verwies, die auf den heimischen Rechner gestreamt werden konnten. Kinox.to sieht nicht nur aus wie Kino.to, sondern soll auch genau das gleiche Angebot zu rund einer Millionen Filme und Serienepisoden bieten.

Der Kinox.to-Vorgänger Kino.to war von der Staatsanwaltschaft gesperrt worden, mehrere mutmaßliche Betreiber wanderten in Untersuchungshaft. Ihnen wird unter anderem von der GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) vorgeworfen, mit dem verlinkten, illegalen Content unrechtmäßig Werbeinnahmen gemacht zu haben und ihn dazu auch noch gehostet zu haben. Von möglichen, mehrjährigen Haftstrafen ist die Rede. Die Kinox.to-Betreiber scheint das nicht zu stören, sie geben sich in einer Nachricht auf der Kinox.to-Homepage betont angriffslustig.

Die GVU (Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen) oder die Staatsanwaltschaft Dresden haben sich noch nicht zur Kino.to-Wiedergeburt Kinox.to geäußert. Kino.to war nach mehrjähriger Vorbereitung gesprengt worden, über zehn Personen wurden verhaftet. Einige davon sind wieder auf freiem Fuß, da sie mit der Staatsanwaltschaft kooperieren. Welches Schicksal Kinox.to ereilt, kann derzeit nur vermutet werden. Sicher ist: Der Ansturm für das neue Streaming-Portal ist gewaltig. Weitere Informationen zum Kino.to-Nachfolger Kinox.to findet ihr unter dem Link.

Simon Fistrich Google+
Redaktionsleiter
13.07.2011 12:30 Uhr

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