Kinox.to: Gesperrtes Streaming-Portal Kino.to kehrt zurück - Update: Meinungsumfrage
Screenshot der Kinox.to-Website: Kino.to wurde offenbar unter neuem Namen kopiert und reaktivert.
Provozierende Aussagen der Betreiber von kinox.to, die früher auch kino.to betrieben - was hält die Community davon und vom Comeback der Streaming-Seite?
Update: Wie in dem Statement auf Kinox.to ebenfalls zu lesen ist, bedanken sich die Kinox.to-Betreiber bei Anonymous. Das sorgt derzeit für Spekulationen, ob nicht womöglich die Webaktivisten hinter der Reaktivierung von Kino.to stecken. Das Internetkollektiv hat dazu noch kein Statement abgegeben, auch über den Twitter-Account von Anonymous ist noch nichts zu Kinox.to zu hören. Anonymous hatte kurz nach der Stilllegung von Kino.to ein Statement veröffentlicht und die Maßnahmen der Polizei gegen die mutmaßlichen Betreiber scharf angegriffen. Dazu gab es einen Angriff auf die Webseite der GVU.
Originalmeldung: Unter dem Namen Kinox.to ist Kino.to von den Toten auferstanden. Das von der Polizei gesperrte Streaming-Portal wurde offenbar eins zu eins kopiert. Im bereits bekannten Layout findet man auf der Seite Streaming-Links zu gehosteten Medien, die meisten davon dürften gegen Urheberrechtsgesetze verstoßen. Die Betreiber von Kinox.to feiern die Wiedergeburt mit einem provokanten Statement, dass sich direkt an die GVU richtet – die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, welche die Sperre von Kino.to vorangetrieben hatte.
Das legendäre Online-Stream-Portal Kino.to wäre eine der Lieblingsseiten vieler deutscher und ausländischer Internetnutzer gewesen, heißt es in dem Statement der Kinox.to-Betreiber. Sie hätten es satt gehabt, viel Geld für überteuerte Kinovorstellungen und verspätete Serien-DVD-Releases auszugeben. "Liebe GVU, Filmindustrie und Staat: Denkt ihr wirklich ihr könnt uns stoppen nur weil ihr haufenweise Geld habt? Wie kann es sein, dass harmlose Webseitenbetreiber auf eine Stufe mit Mördern und Vergewaltigern gestellt werden? [sic]", heißt es in öffentlichen Schreiben.
Die Kinox.to-Betreiber fahren fort: "Was ist aus diesem Land geworden? Wo ist unsere Freiheit hin? Und warum werden solche fanatischen Geldgeier-Organsiationen unterstützt vom Staat und Politik?!" Die unbekannten Autoren der Kinox.to-Message versichern, dass sie auch weiterhin keine Nutzerdaten speichern werden und geben sich am Ende ihres Statements angriffslustig: "Wir wollen euch nicht. Das Internet will euch nicht. Keiner will euch." Zum Schluss appellieren die Kinox.to-Macher an das Gemeinschaftsgefühl: "Danke an all die Leute da draussen, Fans und besonders Anonymous. Gemeinsam sind wir Stark! [sic]" Weitere Informationen zum Kino.to-Relaunch unter dem Namen Kinox.to gibt es unter anderem auf Gulli.com.


Ganz ehrlich, ich hab mir nur an den Kopf gefasst und geschmunzelt. Manche ham halt den vollen Durchblick