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Hacker-Angriffe auf Nintendo, Sony und FBI-Partner - Update

06.06.2011 12:52 Uhr
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Sony und Nintendo wurden am vergangenen Wochenende wieder von Hacker angegriffen. Auch der Cybersecurity-Partner des FBI InfraGard Atlante war Ziel der Attacken. Die Gruppe LulzSec will damit ein Zeichen gegen die Pläne der Politik setzen.

Die Website von InfraGard Atlanta war kurzzeitig mit einem Video und einer Nachricht von LulzSec versehen. Die Website von InfraGard Atlanta war kurzzeitig mit einem Video und einer Nachricht von LulzSec versehen. Update: Nintendo hat mittlerweile auf den Angriff von LulzSec reagiert. Die Hacker-Gruppe hatte dem Mario-Konzern eine Config-Datei geklaut und somit auf eine Sicherheitslücke aufmerksam gemacht. Der Schutz von Kundendaten habe bei Nintendo oberste Priorität, so ein Sprecher des Unternehmens. In diesem Fall habe es ein Problem mit der Serverkonfiguration gegeben.

Original: Derzeit spielen Hacker weltweit verrückt. Sony muss weiter mit Angriffen kämpfen, Nintendo wurde am vergangenen Wochenende attackiert und auch der FBI-Partner InfraGard Atlanta war Ziel der Hacker. Der libanesische Hacker "Idahc" übernahm Verantwortung für die Angriffe auf Sony Ericsson und Sony Europa. Dort stahl er laut eigenen Angaben 120 Daten von Sony-Geschäftskunden. Darunter E-Mail-Adressen und Telefonnummern. Betroffen war die Seite apps.pro.sony.eu, die derzeit nicht erreichbar ist. Laut Sony-Angaben werde die Website momentan umgebaut. Neben Sony traf es am Wochenende auch Nintendo. Die Gruppe LulzSec spürte ein Leck im Sicherheitssystem auf und wies den Hersteller darauf hin. Laut eigenen Aussagen wolle man Nintendo aber keinesfalls schaden, schließlich möge man das N64 viel zu sehr. Deutlich angriffslustiger zeigte sich LulzSec bei einer Attacke auf den Cybersecurity-Partner des FBI InfraGard Atlanta. Weil die US-Regierung plane, Cyber-Attacken teilweise als "kriegerische Handlungen" einzustufen, sei man eingebrochen, habe Passwörter und Logins abgegriffen und ein Video sowie ein Banner auf der Website des Unternehmens angebracht. Wie LulzSec bekannt gab, handele es sich bei den Logins um Daten von Behörden-Mitarbeitern. Darunter fallen das FBI selbst, die US-Luftfahrtbehörde, das Landwirtschaftsministerium sowie die Nuclear Regulatory Commission. Weil manche Mitarbeiter dasselbe Login mehrmals verwendeten, habe man unter anderem Zugriff auf das Google-Mail-Konto eines InfraGard-Arbeiters gehabt.

Online-Redakteur
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06.06.2011 12:52 Uhr
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12.06.2011 21:44 Uhr
"Die Gruppe LulzSec will damit ein Zeichen gegen die Pläne der Politik setzen." was denn? wollen sie das jeder Bürger in Angst leben muss, dass die Polizei vor der Tür steht weil man "angeblich" bei einer DDos attack mitgeholfen hat... na super!
Ich meine, Anonymous, LulzSec, das alles sind zusammenschlüße…

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