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CCC-Basis entscheidet: Daniel Domscheit-Berg wird rehabilitiert

06.02.2012 16:37 Uhr
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Der Chaos Computer Club trennt sich doch nicht wie geplant vom ehemaligen Wikileaks-Aktivisten Daniel Domscheit-Berg. Man habe sich ausgesprochen und anschließend den Vorstandsbeschluss zum rückgängig gemacht, teilte der CCC nun mit. Domscheit-Berg darf also CCC-Mitglied bleiben, obwohl der Openleaks-Gründer seine neue Plattform mit dem Renommee des CCC beworben haben soll.

Daniel Domscheit-Berg darf Mitglied im Chaos Computer Club bleiben. Das teilte die Hacker-Vereinigung vor kurzem mit. Daniel Domscheit-Berg darf Mitglied im Chaos Computer Club bleiben. Das teilte die Hacker-Vereinigung vor kurzem mit. Der Chaos Computer Club trennt sich doch nicht von Daniel Domscheit-Berg. Das teilte der CCC nun mit. Man habe sich mit dem ehemaligen Wikileaks-Aktivisten ausgesprochen und sei zum Schluss gekommen, den Beschluss des Vorstandes, nach dem Domscheit-Berg ausgeschlossen werden sollte, rückgängig zu machen. Somit darf Domscheit-Berg auch in Zukunft Mitglied des Chaos Computer Clubs bleiben. Zu verdanken hat er das der Basis des CCC, die in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gegen den Beschluss des CCC-Vorstands stimmte.

Zu den Meinungsverschiedenheiten zwischen der Hacker-Vereinigung CCC und Domscheit-Berg war es aufgrund der Gründung von OpenLeaks gekommen. So sei OpenLeaks nicht transparent und gefährde die sogenannten "Whistleblower". Durch die Gründung des an WikiLeaks angelehnten Portals OpenLeaks habe Domscheit-Berg den guten Ruf des Chaos Computer Clubs aufs Spiel gesetzt, hieß es damals.

Domscheit-Berg hat sich nicht nur als Wikileaks-, sondern auch als Openleaks-Gründer im Internet einen Namen gemacht. Es verwundert also nicht, dass sein Rauswurf in diversen Internet-Foren und auf Twitter sehr kontrovers diskutiert wurde. Nach dem Rauswurf meldeten sich viele CCC-Mitglieder zu Wort und äußerten, dass Domscheit-Berg verfrüht und in einem emotionalen Zustand gefeuert worden sei, ohne rational abzuwägen. Domscheit-Berg reagierte damals mit Bedauern auf den Beschluss des CCC. Er könne die Gründe nicht nachvollziehen.

Daniel Herbig
Erfahrener Benutzer
06.02.2012 16:37 Uhr

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