CCC-Basis entscheidet: Daniel Domscheit-Berg wird rehabilitiert
Daniel Domscheit-Berg darf Mitglied im Chaos Computer Club bleiben. Das teilte die Hacker-Vereinigung vor kurzem mit.
Der Chaos Computer Club trennt sich doch nicht von Daniel Domscheit-Berg. Das teilte der CCC nun mit. Man habe sich mit dem ehemaligen Wikileaks-Aktivisten ausgesprochen und sei zum Schluss gekommen, den Beschluss des Vorstandes, nach dem Domscheit-Berg ausgeschlossen werden sollte, rückgängig zu machen. Somit darf Domscheit-Berg auch in Zukunft Mitglied des Chaos Computer Clubs bleiben. Zu verdanken hat er das der Basis des CCC, die in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung gegen den Beschluss des CCC-Vorstands stimmte.
Zu den Meinungsverschiedenheiten zwischen der Hacker-Vereinigung CCC und Domscheit-Berg war es aufgrund der Gründung von OpenLeaks gekommen. So sei OpenLeaks nicht transparent und gefährde die sogenannten "Whistleblower". Durch die Gründung des an WikiLeaks angelehnten Portals OpenLeaks habe Domscheit-Berg den guten Ruf des Chaos Computer Clubs aufs Spiel gesetzt, hieß es damals.
Domscheit-Berg hat sich nicht nur als Wikileaks-, sondern auch als Openleaks-Gründer im Internet einen Namen gemacht. Es verwundert also nicht, dass sein Rauswurf in diversen Internet-Foren und auf Twitter sehr kontrovers diskutiert wurde. Nach dem Rauswurf meldeten sich viele CCC-Mitglieder zu Wort und äußerten, dass Domscheit-Berg verfrüht und in einem emotionalen Zustand gefeuert worden sei, ohne rational abzuwägen. Domscheit-Berg reagierte damals mit Bedauern auf den Beschluss des CCC. Er könne die Gründe nicht nachvollziehen.
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