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  • Infinity Ward: Weitere Entwickler-Urgesteine verlassen das Studio

    Die ehemaligen Infinity Ward-Chefs Jason West und Vince Zampella schmieden Zukunftspläne - und haben bereits neue Verträge unterschrieben.

    Update vom 6. April 2010:
    Der Aderlaß bei Infinity Ward geht weiter. Nachdem die beiden Studiogründer bereits im Streit mit Eigentümer Activision ausgeschieden sind, verlassen nun mit Todd Alderman und Francesco Gigliotto zwei weitere langjährige Mitarbeiter das Unternehmen. Beide waren mindestens 7 Jahre bei Infinity Ward in führender Position als Lead Designer beziehungsweise Lead Software Designer tätig.

    Update vom 16. März 2010:
    Nach der überraschenden Entlassung der ehemaligen Führungsspitzen von Infinity Ward, wurde in Gamerkreisen viel spekuliert, welchen Weg West und Zampella einschlagen würden. Nun wurde bekannt, dass das Duo mit der Creative Artists Agency, Hollywoods renommiertester Künstleragentur, neue Verträge abgeschlossen hat. Damit stehen die beiden in einer Reihe mit Filmgrößen wie Steven Spielberg und George Clooney. Für die Agentur ist der Vertragsabschluss ein besonders gelungener Schachzug, da die meisten erfolgreichen Entwickler direkt bei ihren Publishern unter Vertrag stehen. Welchen Aufgaben sich West und Zampella in Zukunft widmen, ist noch nicht bekannt. Die Möglichkeiten, die ihnen die Creative Artists Agency bieten könnte, reichen von Film, über Musik bis hin zu Spielen. Sollte es den beiden gar gelingen, das Franchise der Call of Duty-Reihe über die Agentur fortzuführen, wäre dies zweifellos ein harter Schlag für Activision. Zunächst gilt es für die beiden aber, den Rechtsstreit mit ihrem ehemaligen Arbeitgeber zu einem Abschluss zu bringen.

    Update vom 11. März 2010:
    John Schappert, Manager bei EA, zeigte sich auf der GDC von Activisions Position in deren Rechtsstreit mit Vince Zampella und Jason West enttäuscht. „Ich bin enttäuscht, weil ich denke, dass Jason und Vince auf der menschlichen Seite zwei gute Männer sind. Ich kenne die beiden persönlich und weiß, dass die beiden großartige Dinge tun. Und ich denke, die beiden gehören zu den kreativsten Köpfen in unserer Branche.“ so Schappert. „Ich denke, die derzeitige Situation ist nicht gut für die beiden. Und sie ist nicht gut für die Spielindustrie. Ich hoffe, dass die beiden einen Weg finden, weiterhin Spiele zu machen und sich darauf während dieser Zeit konzentrieren.“ Weiter tat der Manager seine Sorge um Modern Warfare 2 kund.„Ich denke, dass Modern Warfare 2 das größte Spiel ist, das unsere Branche je gesehen hat. Es ist ein fantastisches Franchise. Und was wird in Zukunft damit geschehen?“

    Update vom 05. März 2010 - 10:15 Uhr:

    Die Gerüchteküche um die Entlassung der Infinity Ward-Chefs West und Zampella brodelt weiter. Ein firmeninternes Memo von Activision soll jetzt die beiden Ex-Chefs von Infinity Ward schwer belasten. "Denn dieses Memo soll beweisen, dass die beiden Entlassenen bereits vor dem Bruch mit Activision in Kontakt mit mehreren anderen Publishern standen, unter anderem Electronic Arts." Unter anderem sollen die beiden Manager mit EA über zukünftige Projekte, wie beipielsweise Call of Duty: Modern Warfare 3 gesprochen haben. Doch damit nicht genug. So sollen West und Zampella ein Entwicklerstudio, unabhängig von Activision geplant haben. Derzeit sind die Anschuldigungen gegen West und Zampella noch nicht von Activision bestätigt worden. Sollten aber West und Zampella tatsächlich mit EA zusammengearbeitet haben, käme das einem Vertragsbuch nahe.

    Update vom 05. März 2010 - 10:15 Uhr:
    Die momentane Schlammschlacht zwischen Activision und den Ex-Infinity-Ward-Chefs könnte noch richtig schmutzig werden. Einem Bericht von gamesindustry.biz zufolge hätten West und Zampella nämlich ein sogenanntes Veto-Recht für kommende Modern Warfare-Produkte. Das könnte sich sogar schon auf die geplanten DLCs für Call of Duty: Modern Warfare 2 auswirken, so Jas Purewal von Olswang LLP. Wie weit dieses Veto-Recht der beiden reicht, ließ Purewal jedoch offen. Ob dadurch die geplanten Releases behindert werden können, ist fraglich.

    Update vom 05. März 2010:
    Activision zeigt sich enttäuscht von Jason West und Vince Zampella. Darüber hinaus sei die Klage gegen der Publisher wertlos: „Activision ist enttäuscht, dass Mr. Zampella und Mr. West sich dazu entschieden haben, eine Klage einzureichen“, so eine Pressemitteilung. Man gehe davon aus, dass die Forderungen der Ex-Infinity-Ward-Chefs wertlos sei. „Seit acht Jahren haben Activision Aktionäre diesen beiden Verantwortlichen das Kapital verschafft, Infinity Ward zu starten. Darüber hinaus gab es finanzielle Unterstützung, Ressourcen und die kreative Unabhängigkeit, die ihnen half, professionell arbeiten zu können. Im Gegenzug erwartet Activision die Erfüllung ihrer Verpflichtung - wie von jedem anderen Geschäftsführer, Leiter oder Vorstand in der Firma.“ Man fühle sich der Marke Call of Duty aber weiterhin verpflichtet und will weiterhin innovative und aufregende Spiele für Millionen von Fans kreieren. Weitere Details zu diesem Fall entnehmen Sie bitte den folgenden Meldungen der letzten Tage.

    Update vom 04. März 2010:
    Die beiden Manager und Mitbegründer des Studios Infinity Ward - Jason West und Vince Zampella - verklagen ihren ehemaligen Arbeitgeber auf noch ausstehende Tantiemen. „Activision weigerte sich die Vertragsbedingungen zu erfüllen und verhöhnt damit bewusst den im kalifornischen Recht festgeschriebenen Grundsatz, nach dem Arbeitgeber ihren Angestellten zahlen müssen, was diese sich rechtmäßig verdient haben“, erklärte ihr Anwalt Robert Schwartz, „anstatt den beiden Lob auszusprechen oder ihnen wenigstens für die Entwicklung des erfolgreichsten Entertainment-Produkts aller Zeiten zu danken, heuerte Activision Anwälte an, die ungerechtfertigte Anschuldigungen des „Ungehorsams“ und „Bruches treuhänderischer Pflichten“ erhoben haben. Auch die beiden Betroffenen selbst meldeten sich zu Wort: „Wir waren geschockt über Activisions Entscheidung unsere Verträge zu kündigen“, kommentiere West. „Wir haben Herz und Seele in diese Firma investiert“, fügte Zampella hinzu, „haben nicht nur ein Studio der Extraklasse aufgebaut, sondern auch Mitarbeiter angeworben, mit denen wir stolz über eine Dekade zusammengearbeitet haben. Wir denken unsere Arbeit spricht für sich.“

    Geld ist jedoch nicht der Einzige Grund für West und Zampellas Klage. Denn zusätzlich übernahm Activision die Kontrolle über die Infinity Ward Studios, denen zuvor die kreative Leitung über das Modern Warfare-Franchise zugesagt worden war. Durch ihre Klage hoffen West und Zampella nicht nur die ausstehenden Kompensationen zu erhalten, sondern auch ihr vertraglich zugesichertes Recht, Spiele der Modern-Warfare-Marke zu kontrollieren.

    Update vom 03. März 2010:
    Activision hat die Entlassung von Jason West und Vince Zampella bestätigt. Die Überarbeitung des Franchises, hin zum Action-Adventure, sei Auslöser für Streitigkeiten gewesen. Zampella und West seien mit der Entscheidung Activisions nicht einverstanden gewesen. 2011 soll ein Call of Duty-Teil von Sledgehammer Games erscheinen, der die Serie - oder wenigstens Teile davon - auf eine neue Schiene bringt. Und diese Schiene nennt sich Action-Adventure. Der Kern von Call of Duty wird jedoch mit ziemlicher Sicherheit bei den Ego-Shootern bleiben. Höchstwahscheinlich will Activision sowohl Shooter als auch Action-Adventure parallel laufen lassen. Weitere Details zur Zukunft von Call of Duty lesen Sie auf pcgames.de im Artikel Call of Duty: Activision will die Serie ins Action-Adventure-Genre ausweiten.

    Der Facebook-Eintrag von Jason West. Der Facebook-Eintrag von Jason West. Quelle: Facebook Originalmeldung vom 02. März 2010:
    Die Gefühlslage bei Infinity Ward liegt brach, Bodyguards stehen vor den Toren der Modern-Warfare-Macher. Von "Vertragsbrüchen" und "Missachtung von Anweisungen" zweier hochrangiger Infinity-Ward-Mitarbeiter ist in einem jüngst von Activision Blizzard veröffentlichten Bericht an die U.S. Securities and Exchange Commission die Rede. In Folge dessen wäre die Trennung und ein rechtliches Vorgehen gegen betroffene Schlüsselpersonen zu erwarten. Bei den beiden Personen handelt es sich neuesten Informationen zufolge um die Studiobosse Jason West und Vince Zapella. Infinity-Ward-Gründer Jason West verkündete via Facebook seinen Jobverlust: "Jason West is drinking. Also no longer employed." Über sein LinkedIn-Profil gibt er ebenfalls an, dass seine Anstellung bei Infinity Ward ab März 2010 beendet sei.

    Was genau bei der Entwicklerschmiede vorgefallen ist, ist gegenwärtig nicht bekannt. "Mir liegen diesbezüglich keine Informationen vor", schreibt Robert Bowling, Community-Manager bei Infinity Ward, über sein Twitter-Profil. Aufgekeimt war diese prekäre Lage in einem G4TV-Bericht, als Redakteur Patrick Klepek von einer angespannten Lage zwischen Infinity Ward und Activision Blizzard schrieb. Ebenfalls wolle er von einem plötzlichen Meeting zwischen Jason West, Vince Zampella und Activision erfahren haben. Beide Studiobosse wären anschließend nicht mehr in ihren Büros erschienen. Die Lage ist zugespitzt. Sogar zwei Securities würden aktuell die Büroräume von Infinity Ward bewachen. Bei den Mitarbeitern herrsche Verwirrung - und die Gefühlslage sei am Boden.

    Auch Tim Schafer, Schöpfer von Psychonauts und Brütal Legend, meldete sich zu Wort: "Getting mad at Activision for this kind of thing is like getting mad at an ape for throwing feces. It's just how the beast communicates." Übersetzt bedeutet das so viel wie "Aufgrund des Verhaltens von Activision sauer zu werden, wäre so als wäre man böse auf einen Affen der mit Scheiße wirft. So kommuniziert das Biest nunmal."

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  • Es gibt 81 Kommentare zum Artikel
    Von shooter-base.de
    Nach dem Müll mit MW 2 werden wohl noch mehr Köpfe rollen
    Von Drinius
    Gingen Todd Alderman und Francesco Gigliotto eigentlich freiwillig oder wurden sie auch gegangen?
    Von Vidaro
    ^^Also so klein sind die gar nicht... wenn da jetzt 4 Leute weg sind, sind bestimmt noch 400 da.[/quote] Laut den…
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Die ehemaligen Infinity Ward-Chefs Jason West und Vince Zampella schmieden Zukunftspläne - und haben bereits neue Verträge unterschrieben.
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06.04.2010
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