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Indycar Series (PC)

Release:
18.07.2003
Genre:
Rennspiel
Publisher:
Codemasters

Bremst er zu spät, hat er angebrannte Ohren

21.08.2003 15:00 Uhr
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Wenn man keine Zeit in die Einstellung des Setups investiert, hat man möglicherweise mit starkem Übersteuern zu kämpfen. Wenn man keine Zeit in die Einstellung des Setups investiert, hat man möglicherweise mit starkem Übersteuern zu kämpfen. Im Grunde verdient die Formel 1 die Bezeichnung "Königsklasse" nicht. Denn während Schumi, Räikkönen und Co. mit gerade mal 330 bis 350 km/h um Punkte und Platzierungen kämpfen, geht es bei Indycar-Rennen zeitweise mit über 400 Stundenkilometern zur Sache. Zu Beginn werden Neulinge in acht Masterclasses durch umfassende, kommentierte Videos an den Sport herangeführt, danach wird jeweils geprüft, wie gut man das Gelernte in der Praxis umsetzt. Hier wird beispielsweise erklärt, worauf beim Fahrzeug-Setup zu achten ist. Gut vorbereitet, stehen Ihnen dann zwei Modi offen: Entweder fahren Sie die komplette Indycar-Saison (authentische Fahrer, Teams und Strecken) oder Sie nehmen am weltberühmten Indianapolis-500-Wettbewerb (500-Meilen-Rennen, nur eine Strecke) teil. Ganz nach Belieben können Sie dabei die Regeln modifizieren: Vom unzerstörbaren Auto bis zum Boliden mit realistischem Schadensmodell und sämtlichen Renn-Normen ist alles möglich. Dahingegen fühlt sich das Fahrmodell selbst nur bedingt glaubwürdig an. So ziehen kleinere Rempler gegen Bande oder Gegner eher selten Dreher nach sich und auch kurze Ausflüge ins Gras haben kaum Auswirkungen auf die Fahrbarkeit.

   
Bildergalerie: Indycar Series
Bild 1-3
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PC GAMES-
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74 %
Leserwertung
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Justin Stolzenberg
Einen Mehrspieler-Modus vermisse ich schmerzlich.
Indycar Series will Simulationsfans und Motorsport-Unerfahrene gleichermaßen ansprechen. Die Krux: Beide Spielertypen werden nicht richtig glücklich. Simulations-Enthusiasten sind aufgrund des extrem gutmütigen und anspruchslosen Fahrmodells, das beinahe jeden Fehler verzeiht, im eigentlichen Rennen ziemlich unterfordert. Daher können zwar auch Need for Speed-Fahrer oder Anfänger saubere und recht erfolgreiche Fahrten absolvieren – allerdings haben die keine Lust, ihre Zeit mit Testfahrten zu verbringen, nur um das richtige Setup auszuloten. Das wäre aber wichtig, weil Veränderungen sich deutlich auf Höchstgeschwindigkeit und Fahrverhalten auswirken. Schmerzlich vermisst habe ich zudem einen Mehrspieler-Modus: Die KI agiert zwar fahrerisch stark und passt sich dem Können des Piloten an, wartet aber zu selten mit aggressiven, überraschenden Manövern auf.
   
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21.08.2003 15:00 Uhr
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