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  • Infested Planet: Indie-Taktik-Überraschung in der Preview - Leser-News von Krampfkeks

    Ein Entwickler, ein Designer, unspektakuläre Grafik in 2D und ein simples Spielprinzip: Dennoch kann man bei diesen Zutaten sehr positiv überrascht werden. Warum, das verrät unser Leser Krampfkeks in seiner Preview zu Infested Planet.

    Fünf Marines verteidigen verbissen ihre Stationen. Die feindliche Armee geht in die hunderte, tausende. An Vorrücken ist nicht mehr zu denken, schon gar nicht seitdem die neue Alienrasse dazugestoßen ist und sie ungewöhnlich aggressiv auf die Zerstörung ihrer Nester reagieren. Die selbst-reparierenden Geschütztürme halten die Ost- und Südfront. Als plötzlich ein Marine in ein Mimik-Ei zerplatzt, errichtet sich schnell ein Teleporter, in den es nur noch drei Soldaten schaffen. Der vierte wurde von dem infizierten Klon flambiert, der aus dem Ei brach. Der Punkt ist verloren. Es braucht zu lang, bis Verstärkung eintrifft. Zwei der übrigen drei tauschen ihre Schrotgewehre gegen Scharfschützengewehre und knipsen die Türme um das nächste Nest aus, während sich der letzte als getarnter Scout an eine Munitionskiste schleicht.

    Als der letzte Turm in sich zusammenfällt, rennen zwei Flammenwerfer mit reichlich Granaten und medizinischer Unterstützung auf des Nest zu und übernehmen die Vorherrschaft über das Gebiet. Währenddessen wurden zwei als sicher eingestufte Basen überrannt. Dass die Aliens nicht noch mehr Schaden angerichtet haben, lag nur an der in letzter Sekunde aktivierten Notfallverteidigung. Die Verstärkung ist eingetroffen, die Waffen angepasst und im Anschlag. Weiter geht's. So, oder so ähnlich schauen die Partien in dem Taktik-2D-Shooter Infested Planet aus. Je nach Mutatoren, Upgrades, Forschung und Waffenwahl. Ihr versteht kein Wort? Lasst es mich erklären.

    Das Spiel

    4 Fronten sind keine Seltenheit in Infested Planet 4 Fronten sind keine Seltenheit in Infested Planet Quelle: steamcommunity.com Die Grundzüge lassen sich etwa folgendermaßen zusammenfassen: Jede Runde spielt auf einem vollständig zufällig generiertem Gebiet. Der Spieler hat die Kontrolle über fünf Soldaten und nur eine Aufgabe: Alle feindlichen Nester zerstören und die dazugehörigen Kontrollpunkte übernehmen. Jedes eingenommene Nest und jede in die Basis gebrachte Kiste bringen sogenannte BP, die Währung im Spiel. Damit kann man, sofern freigeschaltet, seinen Soldaten andere Waffen spendieren, simple Gebäude wie Türme und Teleporter bauen und/oder Upgrades erforschen. Abgesehen vom Gebäudebau, der anfangs noch einen bauenden Marine benötigt, gibt es dabei keinerlei Wartezeit: Die Waffen und Upgrades sind mit einem Klick funktionstüchtig und ebenso schnell ohne zusätzliche Kosten wieder abgeändert. Allerdings bringen eingenommene Nester nicht nur Vorteile: Die Käfer ähnlichen Aliens schalten damit, ebenfalls zufallsbedingt, verschiedene Mutatoren frei die ihnen alle möglichen Vorteile verschaffen. Dadurch spielt sich jede Partie unterschiedlich, teils unfair, hektisch und angenehm taktisch.

    Interface und Bedienung
    Das Interface: rechts: Mutatoren, 3 Hauptbefehle. Oben: Einheitenklassen, Leben, Links: 3 Menüs, Munition, BP. Mitte: aufzuhebende Granatenzone, Laufwege Das Interface: rechts: Mutatoren, 3 Hauptbefehle. Oben: Einheitenklassen, Leben, Links: 3 Menüs, Munition, BP. Mitte: aufzuhebende Granatenzone, Laufwege Quelle: steamcommunity.com
    Das Interface sorgt dabei dafür, dass man zu jeder Zeit die Kontrolle behält. Simpel aufgebaut und auf das nötigste beschränkt, hat man jederzeit alles im Blick. BP, Munition Einheitenklassen mit Leben, Mutatoren, welche bei Mouseover eine knappe Umschreibung ihres Effekts haben, die drei Menüs zum Bauen, Klassen wählen und Forschen und die drei Hauptbefehle haben alle ihren Platz, ohne die Übersicht einzuschränken. Die restlichen Informationen wie u.a. die Lebensanzeigen von Bauten und Gegnern, den Fortschritt der Kontrollpunktübernahme, die Laufwege der Soldaten sind dabei direkt in die Spielwelt eingebunden. Letzteres je nachdem ob sie unterwegs Feinde angreifen sollen entweder in Blau oder Rot. Befehls-technisch nur der Unterschied von einem Doppelklick. Granaten wirft man ebenfalls nicht von Hand sondern legt ein Gebiet fest in dem die Soldaten selbstständig, abhängig vom Granatentyp gegen Gebäude oder Truppen, gegen Munition ihre Ziele bombardieren. Legt man ein Gebiet über ein existentes verschwindet es wieder. Und auch wenn die Bedienung recht gelungen und teils innovativ ausfällt fehlen bisher noch einige Komfortfunktionen. So kann man zwar leicht mit gedrückter Shift-Taste Aktionen aneinanderreihen, die Einheiten über STRG in verschiedene Gruppen einteilen und das Spiel jederzeit für Befehle pausieren, aber die Hotkeys sind derzeit noch größtenteils unpraktisch gesetzt und es sind nicht alle Einheiten eines Typen via Doppelklick anwählbar. Näher gebracht wird einem die Bedienung in einem recht gelungenem, aber noch unvollständigem Tutorial.

  • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel
    Von Krampfkeks
    Ich weiß schon^^ Kommentare und/oder Feedback wären aber besser :/ ich machs ja z.Zt. unbezahlt nur um Indies…
    Von Herbboy
    Nicht die Anzahl an commens oder comment-klicks mit Artikel-Klicks verwechseln: dein Artikel hatte aktuell schon über…
    Von Krampfkeks
    normal isses mir ja relativ egal wenns wenig geklickt wird, aber hier regts grad auf ._.
    • Es gibt 3 Kommentare zum Artikel

      • Von Krampfkeks Erfahrener Benutzer
        Ich weiß schon^^ Kommentare und/oder Feedback wären aber besser :/ ich machs ja z.Zt. unbezahlt nur um Indies Aufmerksamkeit zu bringen  - und ne Preview is viel mehr Arbeit als ich dachte Oo

        hoppla: hier [URL="http://www.rocketbeargames.com/infestedplanet/index.html"]Infested Planet - Indie Strategy…
      • Von Herbboy Community Officer
        Nicht die Anzahl an commens oder comment-klicks mit Artikel-Klicks verwechseln: dein Artikel hatte aktuell schon über 800 Aufrufe - findest Du das zu wenig für ein gänzlich unbekanntes Spiel? ^^

        MIt fehlt btw ein Link, wo man das Spiel überhaupt bekommen kann 
      • Von Krampfkeks Erfahrener Benutzer
        normal isses mir ja relativ egal wenns wenig geklickt wird, aber hier regts grad auf ._.
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Infested Planet: Indie-Taktik-Überraschung in der Preview - Leser-News von Krampfkeks
Ein Entwickler, ein Designer, unspektakuläre Grafik in 2D und ein simples Spielprinzip: Dennoch kann man bei diesen Zutaten sehr positiv überrascht werden. Warum, das verrät unser Leser Krampfkeks in seiner Preview zu Infested Planet.
http://www.pcgames.de/Indie-Games-Thema-239276/News/Infested-Planet-Indie-Taktik-Ueberraschung-in-der-Preview-Leser-News-von-Krampfkeks-836995/
02.08.2011
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2011/08/schlachtfeld.jpg
Infested Planet, Indie, Taktik
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