Indy ist wieder als Action-Abenteuerer unterwegs.
Genau wie in den Filmen verschlägt es Sie an exotische Schauplätze.
Zu sehen waren auf der E3 allerdings nur die ersten beiden Spielanteile. Genau wie bei Der Turm von Babel setzt LucasArts auch mit Indiana Jones and the Emperor"s Tomb mehr auf Action als auf Adventure. So stürzen Sie sich mit Indy in eine Ballereinlage, bei der Sie mit dem Flakgeschütz anfliegende Jagdflugzeuge vom Himmel holen, liefern sich in den Straßen von Hongkong mit Rikschas eine typische Film-Verfolgungsjagd oder springen im chinesischen Meer über fahrende Dschunken. Vor allem aber müssen Sie sich in Boxkämpfen beweisen, in denen der berühmte Archäologe sich nicht nur auf seine Bullenpeitsche verlässt, sondern auch Stühle, Schaufeln und Tischbeine als Knüppel zweckentfremdet. Ihre Opponenten, fiese Gestapo-Kommissare ebenso wie skrupellose Schatzräuber, setzen sich mit einer ganzen Reihe von Kampfstilen zur Wehr. Stellenweise spielt sich das neue Indy-Abenteuer beinahe wie ein Konsolenprügler vom Schlage eines Virtua Fighter.
In der Tomb Raider-Perspektive absolvieren Sie eine Reihe von Geschicklichkeitsprüfungen, hetzen zum Beispiel durch einstürzende Tempelbauten, schwingen sich mit der Peitsche über Abgründe oder klettern an Pflanzenranken und Seilen empor. Auf der Suche nach einer magischen schwarzen Perle reisen Sie in zehn Levels durch die ganze Welt, besuchen im Prag der 30er-Jahre ein verfallenes Burgverlies, tauchen durch einen Unterwasserpalast nahe Istanbul und erklimmen eine Bergfestung in China. Die abwechslungsreichen und fantasievollen Schauplätze setzen die Entwickler von The Collective (Deep Space Nine: The Fallen) mit einer selbst gebastelten 3D-Engine in Szene, die allerdings nicht ganz die Klasse aktueller Shooter-Technik erreicht.


Die Mischung aus Rätseln und Action fand ich beim Turm von Babel genau richtig.
Die Steuerung war allerdings barbarisch - Konselenlike irgendwie.
Wie kann man nur ohne Grund sämtliche Steuerungstandards im 3D Action Genre über den Haufen werfen (zb. free mouselook)?
Naja, trotzdem hat mich die coole Story und so Sachen wie die Fahrt mit dem Schlauchboot oder dem Jeep bis zum Schluss bei der Stange gehalten.
Was der Nachfolger zu "Der Turmvon Babel" am Ende taugt bleibt abzuwarten. Die Grafik scheint jedoch nach aktuellem Antwicklungsstand nich der Schwerpunkt zu sein. Meiner Meinung nach muß dies auch nicht unbedingt sein. Hauptsache das Drumherum stimmt. Im vergleich zum Turm von Babel benötigt die Steuerung auf jeden Fall eine Generalberholung. Das war es - neben den Schlangenbug - daß ich den Turm nie beendet habe.