Imperial Glory (PC)

Release:
31.05.2005
Genre:
Strategie
Publisher:
Eidos

Imperial Glory

08.06.2005 14:45 Uhr
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Neu
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Preußen steht unmittelbar vor dem vollständigen Sieg gegen Österreich: Der Kaiserliche Palast in Wien ist die letzte Zuflucht der gelb-schwarzen Armee. Preußen steht unmittelbar vor dem vollständigen Sieg gegen Österreich: Der Kaiserliche Palast in Wien ist die letzte Zuflucht der gelb-schwarzen Armee. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Am 18. Juni 1815 verpufften die Alleinherrschaftsträume von Napoleon Bonaparte: Eine Streitmacht von Preußen, Briten und Niederländern vernichtete das 72.000 Mann starke französische Heer in der Schlacht um Waterloo und befreite Europa aus der Hand des Despoten. 25 Jahre zuvor, unmittelbar nach der Französischen Revolution, begann ein Zeitalter der Unsicherheit und Kriege.

Fünf Großmächte stritten um die militärische, politische und wirtschaftliche Führung: Preußen, Österreich und Frankreich dominierten den zentralen Kontinent, Russland näherte sich von Osten und Großbritannien avancierte zur vorherrschenden Seemacht. Vor diesem turbulenten Hintergrund krönt Imperial Glory Sie zum Alleinherrscher über eines der fünf Reiche. Verfolgen Sie einen ähnlichen Weg wie Napoleon, dessen militärisches Genie die Welt erzittern ließ? Oder setzen Sie auf Handel und Diplomatie, um andere Völker durch Fortschritt zu beeindrucken und friedlich einzugliedern?

Gefährlicher Expansionsdrang

Ob im Spiel gerade Sommer oder Winter ist, spielt für die Optik der Karten keine Rolle. Es gibt nur ein Schlachtfeld pro Territorium. Ob im Spiel gerade Sommer oder Winter ist, spielt für die Optik der Karten keine Rolle. Es gibt nur ein Schlachtfeld pro Territorium. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Imperial Glory vereint zwei grundverschiedene Spielprinzipien: Im Verlauf der Einzelspieler-Kampagne wechseln sich regelmäßig ausgedehnte Echtzeitschlachten, vergleichbar mit Rome: Total War und Cossacks 2, und rundenbasierte Reichsverwaltung im Stile von Civilization ab. Letzterer Part bildet den Einstieg. Sie starten mit einer kaum ausgebauten Hauptstadt, wenigen Territorien und einer Hand voll Soldaten. Aus der Vogelperspektive blicken Sie auf eine schmucklose 2D-Karte des damaligen Europas.

Zusammenhängende Reiche sind farbig gekennzeichnet; Offiziere, die wie Zinnsoldaten aussehen, markieren eigene und feindliche Truppenverbände. Abhängig vom gewählten Land variieren die Anfangsbedingungen und ersten Ziele. Preußen, klein an Fläche, versucht so schnell wie möglich die benachbarten Länder Sachsen, Polen und Schweden zu erobern. Denn in jeder Runde produziert jedes Territorium Gold, Rohstoffe, Bevölkerung und Nahrung; eine hohe Zahl unterschiedlicher Ländereien in Ihrem Besitz füllt Staatssäckel und Vorratslager.

Wir entscheiden uns für Großbritannien, besitzen bereits zwei Schiffe und streben nach Landbesitz auf dem Kontinent. Ideale Opfer sind unabhängige, nicht spielbare Kleinstaaten wie Dänemark oder Batavien (Belgien). Um überzusetzen, genügt es, die Offiziersfiguren mit der Maus auf ein Schiff zu verschieben, in der darauf folgenden Runde darf der Segler ablegen. Die Angriffsarmee schippert nach Dänemark, um die erste Offensive zu eröffnen. Eine einzelne, zur Verteidigung des Hafens abgestellte Schaluppe kann den Angriff nicht stoppen. Bedrohlicher sind jedoch die mit einem Überfall verbundenen diplomatischen Auswirkungen: Durch ein Verteidigungsbündnis stünden wir nach einer Attacke automatisch auch mit Schweden auf Kriegsfuß.

Die erste Schlacht

Per Segelschiff sind englische Soldaten von Großbritannien nach Batavien übergesetzt, um eine Länderei auf dem Festland zu erobern. Per Segelschiff sind englische Soldaten von Großbritannien nach Batavien übergesetzt, um eine Länderei auf dem Festland zu erobern. [Quelle: Siehe Bildergalerie] Vor den Schützen der britischen Streitmacht breitet sich die grüne Hügellandschaft Südwestskandinaviens aus. Die biedere Übersichtskarte des Verwaltungsparts weicht im Echtzeit-Modus prächtigen 3D-Szenarien, auf denen sich bis weit über tausend Einheiten bekriegen. Von Beginn an liegt das gesamte Gelände offen; eigene Truppen sind in einer am Bildschirmrand eingeblendeten Miniaturdraufsicht der Landschaft als Punkte eingezeichnet. Versteckte Guerilla-Attacken gibt es nicht, stattdessen prägen Ordnung und Planung die Schlachtfelder von Imperial Glory. In der zeitlich nicht begrenzten Aufstellungsphase am Anfang jeder Schlacht erkunden Sie das Areal mittels der frei beweglichen Kamera. Eigenheiten des Geländes spielen eine zentrale Rolle. Kanonen gewinnen, auf Hügeln platziert, an Reichweite; Gebäude bieten Fußsoldaten Zuflucht vor Kugeln und Reiterangriffen.

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08.06.2005 14:45 Uhr
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Dein Kommentar
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Bewertung: 0
21.06.2005 17:12 Uhr
Kleine Korrektur des Artikels: Batavia oder historisch korrekter die batavische Republik war mitnichten Belgien, liebe Redaktion, sondern der Nachfolgestaat der Niederlande zur Zeit der napoleonischen Kriege!