Imperial Glory: Regierungsgeschäfte

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Imperial Glory: Regierungsgeschäfte Der rundenbasierte Modus von Imperial Glory ist viel mehr als nur eine kleine Dreingabe zu den imposanten Echtzeitgefechten. Ganz im Gegenteil: Sie können die Kampagne sogar durchspielen, ohne auch nur einen einzigen Soldaten persönlich ins Feld geführt zu haben - auf Knopfdruck simuliert das Spiel jede Schlacht binnen wenigen Sekunden.

Die vergleichsweise schlichte, zweidimensionale Karte des damaligen Europa ist zweckmäßig und übersichtlich; Militäreinheiten stehen ähnlich wie im bekannten Brettspiel Risiko zu Verbänden zusammengefasst als Figuren auf dem Spielfeld. Dahinter verbirgt sich ein anspruchsvolles, faszinierendes Management-System. Ihre Aufgaben als Regierungschef teilen sich vorwiegend in drei Felder auf: Wirtschaft & Forschung, militärische Ausrichtung und Diplomatie.

Letztere nimmt einen besonders großen Stellenwert ein. Neben den fünf Großmächten Preußen, Russland, Österreich, Groß Britannien und Frankreich existieren kleinere und mittelgroße Staaten, etwa Spanien, Hannover, Dänemark oder die Niederlande. Geschickte Herrscher annektieren diese anfänglich neutralen Gebiete auf dem friedlichen Wege: Durch den Bau von Botschaften oder kulturellen Einrichtungen gewinnen Sie in der fremden Bevölkerung kontinuierlich an Einfluss. Gleichzeitig festigen Bündnisse Ihre Stellung. Ein starker Partner in einem gegenseitigen Verteidigungspakt kann die Angriffsgelüste etwaiger Feinde zunichte machen. Ein gutes Nachbarschaftsverhältnis vorausgesetzt, erhält Ihr Land im Notfall militärische Unterstützung. Oder Sie eilen selbst einem bedrängten Freund zur Seite - und lassen sich dafür in klingender Münze entlohnen. Später im Spiel dürfen sich gar die Thronfolger zweier Reiche vermählen, um eine andauernde Verbrüderung zu garantieren.

Doch alle Bündnisse und Vorherrschaftsambitionen sind nichtig, wenn die Wirtschaft nicht brummt. Jede Ihrer Ländereien produziert pro Runde eine bestimmte Anzahl von Holz, Geld, Nahrung und Arbeitskräften. Den Abbau von Ressourcen beschleunigen Gebäude wie das Sägewerk, das eine 50 Prozent schnellere Holzverarbeitung sichert. Abhängig von der Größe des Landes steht ein bestimmtes Kontingent an Forschungspunkten pro Zyklus zur Verfügung, durch die Sie neue Taktiken für den Krieg, Steuergesetze oder effektivere Produktionsmethoden freischalten. Zugunsten eines kurzfristigen Wachstums beim Abbau von Ressourcen können Sie die Forschung drosseln, beispielsweise um vor einem feindlichen Angriff schnell das nötige Geld für einige weitere Militäreinheiten zu sammeln. Auf Dauer verliert man auf diese Weise jedoch den Anschluss an die konkurrierenden Völker.

Bildergalerie: Imperial Glory
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