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Hunted: Die Schmiede der Finsternis (PC)

Release:
03.06.2011
Genre:
Action
Publisher:
Bethesda Softworks

Hunted: Die Schmiede der Finsternis - Unser Eindruck vom Hands-on-Test auf der Gamescom

20.08.2010 15:14 Uhr
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Neu
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Wir hatten die Gelegenheit Hunted: Die Schmiede der Finsternis auf der gamescom 2010 anzutesten und konnten uns ein Bild machen. Vorab: Es wird düster - die Macher beschreiben es als ein Fantasy-Gears of War.

Hunted: Die Schmiede der Finsternis - Unser Eindruck vom Hands-on-Test auf der gamescom 2010. Hunted: Die Schmiede der Finsternis - Unser Eindruck vom Hands-on-Test auf der gamescom 2010. Wir hatten auf der gamescom 2010 Gelegenheit uns Hunted: Die Schmieder der Finsternis von Bethesda Softworks genauer anzusehen. Hunted kommt als natives Koop-Spiel, das heißt, man ist ständig zu Zweit mit einem Krieger und einer Bogenschützin unterwegs. Wir entschieden uns für den Krieger. Der zweite Charakter wurde dabei von der KI übernommen. Ein Knopfdruck schaltet im Kampf zwischen Fern- und Nahkampfwaffen um - als Krieger sollte man sich allerdings nicht zuviel von der Armbrust versprechen, während man als Bogenschützin den Nahkampf besser meiden sollte. Neben den Kampfmodi beherrschen beide Klassen zudem Magie: Wir konnten auf Knopfdruck einen Blitz auf unsere Gegner feuern - hält man den gleichen Button länger gedrückt, entlädt sich ein Stärkungszauber auf den Partner. Dieser kann daraufhin für kurze Zeit kräftiger austeilen. Im Einzelspieler lassen Checkpoints zudem zu, den Charakter zu tauschen.

Hunted ist düster, die Entwickler beschreiben es als eine Art Fantasy-Gears of War. Wir stürzen uns beim Hands-on-Test in einen kurzen Abschnitt des vierten Akts. Die Helden latschen in der Verfolgeransicht durch eine brennende, in Trümmern liegende Stadt. Sehr enge Levels, keine NPCs, dafür regelmäßig Gegner – die erinnern an die Goblins aus Der Herr der Ringe. Eine Taste für einen leichten Angriff, eine andere für den Schweren – so reiht man simple Kombos aneinander. Die Nahkämpfe fühlten sich nicht gerade berauschend an, es beschränkt sich im Grunde aufs Tastenhämmern.

Hunted: Die Schmiede der Finsternis. Hunted: Die Schmiede der Finsternis. Man kann auch seinen Schild per Schultertaste vor sich halten und so Pfeile abwehren. Mit der Zeit wird der Schild beschädigt, dann sollte man sich einen neuen suchen – die Dinger liegen hin und wieder in den Levels herum. Einmal konnten wir auch mal eine neue Waffe aufheben, da tauschten wir ein Breitschwert durch einen Streitkolben. Beide Helden können per Tastendruck hinter Mauern in Deckung gehen, auf diese Weise können sie halbwegs geschützt mit Bogen und Armbrust das Feuer eröffnen, bevor die Gegner in den Nahkampf übergehen. Ansonsten gab’s wenig bis keine Interaktion mit der Umgebung: Fässer zerfallen zwar bei Beschuss, aber man konnte keine Umgebungselemente taktisch nutzen.

In einer Szene gab’s ein kleines „Rätsel“, das aber zu Demonstrationszwecken bewusst einfach gehalten war: In einer völlig zerstörten Hütte traten wir vor einen Kamin, wo wir einen sprechenden Totenschädel fanden. Der trug uns auf, vier Knochenteile einzusammeln, die in der näheren Umgebung herumliegen – erst dann war die Quest gelöst. Was man davon hat? Das behielt die Demo für sich. XP oder dergleichen gab’s jedenfalls nicht, Hunted ist nunmal kein Rollenspiel.

Hunted: Die Schmiede der Finsternis. Hunted: Die Schmiede der Finsternis. Im Laufe der Demo wurden noch kurze Cutscenes in Echtzeit eingespielt – ein Drache wird von einem Geschoss getroffen und stürzt in den Ruinen ab, später latscht ein gigantischer Oger durch die Straßen – beides spätere Bossgegner. Diese Szenen sind nett und ordentlich, aber nicht aufregend inszeniert. Generell zur Optik: Kein Grund zum Jubeln. Texturen (360-Version wohlgemerkt) sind schön und düster, aber nicht gerade superscharf oder so detailreich wie in Gears of War & Co. Animationen und Effekte völlig okay, aber nix Aufregendes.

Spielt man nicht im Koop-Modus, wird der zweite Held von der KI gesteuert. Das funktionierte in der GC-Demo nur mittelprächtig: Die Bogenschützin blieb zwar auf Distanz, ging in Deckung oder suchte sich auch mal eine höhere Position, um ein besseres Schussfeld zu haben. Allerdings zeigte die KI auch noch einige Aussetzer; an einer Stelle kam die Bogenfrau nicht mal eine Treppe rauf, blieb an der Umgebung hängen und wollte sich nicht mehr rühren. Die Kämpfe sind blutig, aber nicht übertrieben hart. Es fließt zwar Blut, aber krasse Tötungsszenen wie in Gears of War haben wir nicht gesehen. Später sahen wir noch einige Zwischensequenzen – da rupfte irgendein Vieh das Herz aus der Brust eines wehrlosen Menschen. Angenehm eklig, aber kann schon sein, dass die USK das durchgehen lässt. Man wird wohl ohnehin keine Menschen töten, also gute Karten auf eine ungekürzte 18-er Fassung.

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Felix Schütz
Echte Vorfreude will sich momentan noch nicht einstellen.
15 Minuten Gameplay – viel mehr habe ich noch nicht von Hunted erlebt. Und obwohl das alles schon ziemlich ordentlich war, hat’s mich doch nicht vom Hocker gerissen. Zu gewöhnlich und simpel präsentierte sich noch das Kampfsystem, zu schlicht wirkte der Levelaufbau. Ich hoffe, das fertige Spiel hat noch etwas mehr zu bieten. Allerdings habe ich auch nur den Einzelspielermodus ausprobiert, im Koop konnte ich noch nicht loslegen – vielleicht hat Hunted hier noch Qualitäten, die sich mir bislang noch nicht zeigen wollten. Auch von der Story habe ich noch nichts mitbekommen, vielleicht ist das ja eine heimliche Stärke von Hunted. Ich werde es auf jeden Fall spielen, wenn die fertige Version in unserer Redaktion eintrudelt – aber echte Vorfreude will sich momentan noch nicht einstellen.
   
Print-Redakteur
Moderation
20.08.2010 15:14 Uhr
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Dein Kommentar
Community Cadet
Bewertung: 0
20.08.2010 18:50 Uhr
Also meine Vorfreude auf das Spiel ist riesig, obwohl (oder weil) ich das Spiel noch nicht gespielt habe.
Die Trailer waren bisher klasse... der Artikel klingt nach einem Spiel im 70%-Bereich... vielleicht kann es durch den Coop-Modus ja doch noch, ähnlich wie RE5, das im Koop mit einem Freund viel mehr…

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