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  • Hitman: Test - jetzt mit Wertungs-Update für Season 1 plus Review-Video Updated
    Quelle: PC Games

    Hitman: The Complete First Season im Test - Jetzt mit Wertungs-Update zur kompletten ersten Staffel plus Review-Video

    Hitman ging mit seinem bei den Fans umstrittenen Episodenformat am 11. März 2016 an den Start. Inzwischen ist Episode 6 und damit das Finale der kompletten ersten Staffel verfügbar. Im Test mit abschließender Wertung erfahrt ihr, ob sich die sechs einzelnen Episoden nun zu einem einheitlichen Spiel verbinden und wo die Stärken und Schwächen in Hitman: The Complete First Season liegen.

    Herrlich, so ein Wochen­ende in Paris! Doch anstatt unsere Augen auf die Schönheiten der Champs-Élysées, den Eiffelturm oder auf die Malereien im Louvre zu richten, gilt unser Augenmerk in der "Stadt der Liebe" vielmehr der kreativen Kunst des Auftragsmordes - in der Rolle des Hitman-Agenten 47. Als markanter, zynischer Attentäter im tadellos sitzenden Anzug mit roter Krawatte verrichtet der Hitman erstmals nach seinem Debütauftritt im Jahr 2000 jetzt im Episodenformat sein tödliches Handwerk. In dem im März veröffentlichten Intro Pack gab es neben zwei Trainingsmissionen des Prologs nur den ersten Schauplatz Paris mit seiner dort inszenierten Story-Mission zu sehen. Inzwischen sind mit dem zuletzt am 31. Oktober 2016 veröffentlichten Staffelfinale in Hokkaido alle sechs Schauplätze verfügbar. Was die komplette Staffel alles bietet, verrät euch unser Test-Update zu Hitman, inklusive einer finalen Spielspaßwertung.

    09:21
    Hitman, Season 1: Testvideo zur kompletten ersten Episodenstaffel

    Hitman: So steuert sich Agent 47

          

    Wie Agent 47 vor 20 Jahren seine Laufbahn bei der Geheimagentur ICA beginnt, das spielt ihr im Prolog, der als Tutorial aufgebaut ist, nach. Die dabei zu erlernende Steuerung ist nicht kompliziert und funktioniert sowohl mit Gamepad als auch mit Maus und Tastatur ganz ordentlich. Bis auf den Umstand, dass die Taste zum Verstecken eines Körpers öfter mal rumzickt und je nach Kamerawinkel verschwindet und wieder auftaucht. Hotkeys in der PC-Version wären allerdings schön gewesen, um beispielsweise bestimmte Ausrüstungsgegenstände und Waffen aufrufen zu können. Im Vergleich zur PS4-Version empfanden wir die Maus-Tastatur-Variante aber einen Tick präziser. Was etwas stört, sind die unserer Meinung nach übertrieben großen Button-Einblendungen.

    Intro Pack: Mords-Gaudi im Sandbox-Setting

          

    Schon die beiden Prolog-Aufträge erlauben einen guten Einblick in die typische Spielmechanik für Hitman. Inhaltlich dreht sich, wie von der Reihe gewohnt, alles darum, in den Missionen Zielpersonen möglichst geschickt auszuschalten. Wie ihr dabei vorgeht, bleibt der eigenen Fantasie und Kreativität überlassen. Entwickler Io-Interactive setzt ähnlich wie im Serienteil Blood Money wieder auf deutlich größere Einsatzgebiete mit erheblich mehr Möglichkeiten, sein Opfer aus dem Weg zu schaffen. In den beiden Prologmissionen ist das zwar noch relativ überschaubar, aber spätestens in der Paris-Episode wird klar, was es mit dem Sandbox-Charakter des Spiels auf sich hat. In der riesigen, dreistöckigen Schlossanlage, in der gerade eine Modenschau stattfindet, sollt ihr zwei Zielpersonen ausschalten. Um nicht aufzufallen, lassen sich vielfältige Verkleidungen nutzen: Ihr könnt euch als Kellner, Koch, Techniker, Wachmann, Security-­Mitarbeiter, Stylist oder VIP tarnen - sucht es euch aus. NPCs, die euch trotz der Verkleidung erkennen können, werden misstrauisch, sobald ihr ihnen zu nahe kommt.
    Richtig austoben könnt ihr euch bei der Art und Weise, wie ihr ein Ziel erledigen wollt. Soll es die klassische Klaviersaitennummer, die schallgedämpfte Pistole, Gift oder eine Explosion sein? Unter diesem Gesichtspunkt bieten die drei Missionen reichlich Wiederholungspotenzial. Die Meisterklasse besteht darin, das Ableben eines Auftragsziels als Unfall zu inszenieren, dabei nicht entdeckt zu werden und den Einsatzort ungesehen zu verlassen. Der Levelaufbau der ersten Episode in Paris bietet euch dafür viele Interaktionsmöglichkeiten mit Gegenständen aller Art. Lautsprecherboxen, Kronleuchter, Stromkabel, Feuerlöscher, Gasflaschen, Golfschläger, Büsten, Kofferradio etc. - plötzlich sieht man solche Dinge in einem ganz anderen Licht.
    Um den Spieler bei Laune zu halten, gibt es für die Missionen zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Hitman: Intro-Pack im Test - Um den Spieler bei Laune zu halten, gibt es für die Missionen zahlreiche Herausforderungen zu meistern. Quelle: PC Games Um das Ganze für den Spieler attraktiv zu gestalten, gibt's für die drei Einsätze des Intro Packs zahlreiche Herausforderungen. Manche davon sind relativ leicht zu erfüllen, andere erfordern reichlich Geschick und Planung. Zum Lohn dafür erhaltet ihr Karrierepunkte. Damit erreicht euer Hitman neue Stufen, auf denen dann neue Ausrüstung sowie alternative Startpunkte mit passender Verkleidung zur Verfügung stehen. Außerdem schaltet ihr so nach und nach auch zusätzliche Verstecke in einem Missionsgebiet frei. In der Planungsphase vor Beginn eines Auftrags lässt sich dann festlegen, welche Waffe oder welches Item ihr dort unterbringen wollt. Auf diese Art macht es dann erneut Spaß, eine Mission noch mal in einer anderen Variante zu spielen. Wer es lieber brachial mag und keine Skrupel vor Kollateralschäden hat, darf bei den Waffen auf Sturmgewehr, Schrotflinte und Maschinenpistole zugreifen.Ebenfalls gelungen sind die sogenannten Gelegenheiten im Spiel. Wenn ihr bestimmte Charaktere belauscht oder spezifische Gegenstände findet, erlaubt euch das, weitere Varianten für einen Missionsverlauf zu entdecken. Für Wiederholungsspieler ist das ganz nett, aber mit der Zeit nutzen sich die stets gleichen Schauplätze des Intro-Packs dann doch recht schnell ab.

    Schwierigkeitsgrad nach Maß

          

    Was uns sehr gut gefällt, sind die Spielmechanik-Optionen, die Hitman bietet. Standardmäßig sind zahlreiche Hilfen aktiviert: Eine permanente Minikarte, Warnhinweise für NPCs, Wegpunktmarkierungen für die Gelegenheiten und etliches mehr. Für Hitman-Einsteiger ist das ein wahrer Segen, denn wer noch keinen Teil der Serie gespielt hat, dürfte von den Möglichkeiten, wie man eine Mission angeht, erst mal überfordert sein. Der zuschaltbare Instinkt-Modus, der Objekte und Personen auch durch Wände hervorhebt, ist übrigens dauerhaft verfügbar.
    Wer möchte, kann jedoch diesen ganzen Casual-Firlefanz einzeln oder komplett abschalten. Gut so - auf diese Art und Weise dürfte jeder Hitman-Spieler die für ihn passenden Einstellungen finden. Ebenfalls ein Zugeständnis an neue oder ungeduldige Spieler ist die freie Speichermöglichkeit in den Story-Missionen, zusätzlich gibt's reichlich fair verteilte Checkpoints.

    Kurzer Story-Spaß mit Verlängerung durch Online-Live-Modi

          

    Für das einmalige Durchspielen der Story des Intro Packs braucht man nicht viel Zeit, erfahrene Spieler haben das in ein bis zwei Stunden erledigt. Was die Geschichte betrifft, bietet das Intro Pack allenfalls nur einen ersten Einblick. Noch lässt sich nur schwer abschätzen, ob die eher lose miteinander verknüpften Cutscenes und die Dialoge mit den NPCs am Ende ein Ganzes ergeben. Eine mysteriöse Fallakte, ein Geheimbund, verschiedene Charaktere, die ziemlich viel Dreck am Stecken haben und ein geheimnisvoller, unrasierter Typ, der mehr über die Hitman-Agentur ICA zu wissen scheint - das sind Info-­Häppchen, die man sich bislang aus dem Intro Pack zusammenreimen kann, mehr aber auch nicht.

    Im Fokus stehen bei Hitman eben doch die Missionen selber, die uns im Startpaket inhaltlich gut unterhalten haben. Dank der vielen Herausforderungen macht es auch Spaß, die Aufträge mehrmals zu spielen, keine Frage, natürlich nur, sofern man der entsprechende Spielertyp dafür ist. Wer sich nicht sonderlich viel mit dem Meistern von Herausforderungen befassen will, der hat die Schauplätze des Intro-Packs aber auch schnell über. Insbesondere für ungeduldige Spieler, die gerne ihre Story erleben wollen, erweist sich das Episodenformat bei Hitman als eher ungeeignet. Einen Monat lang auf die Fortsetzung warten? Das schmeckt nicht jedem.
    In den Levels findet ihr zahlreiche "Werkzeuge" für eure morbide Tätigkeit. Hitman: Intro-Pack im Test - In den Levels findet ihr zahlreiche "Werkzeuge" für eure morbide Tätigkeit. Quelle: PC Games Für Abwechslung während der Wartezeit sollen die Live-Events sorgen. Dazu zählt beispielsweise der Auftrags-Modus, mit dem ihr eigene Attentat-Ziele festlegt. Derzeit geht das mit der zweiten Prolog- und mit der Paris-Mission. Bis zu fünf Ziel-NPCs lassen sich mit einfachem Klick auswählen, danach schaltet ihr sie nach eigenem Gutdünken aus. Das Spiel merkt sich, welche Ausrüstung und welche Verkleidung ihr dabei benutzt und hält dies für eine spätere Missionsbeschreibung fest. Sobald die Mission abgeschlossen ist, lassen sich Beschreibung und Titel editieren. Danach speichert ihr den Auftrag ab und stellt ihn so der Community zur Verfügung, prima Sache.

    Von den Entwicklern kommen noch sogenannte Eskalationsmissionen. Auch darin geht's primär um die Ausschaltung von Zielen. Allerdings sind diese Aufträge in fünf Stufen verfügbar und werden zunehmend anspruchsvoller. Im Intro Pack ist eine solche Mission enthalten, die dann als Zusatzaufgabe beispielsweise von uns fordert, noch einen Safe zu knacken. Auf den anderen Stufen gilt es dann noch, Wodka zu besorgen und in einer anderen Verkleidung ein zweites Ziel zu eliminieren, natürlich, ohne dabei aufzufallen. So schön die Mission auch ist, spielt sie a) halt im zweiten Prologschauplatz, den man dann schon in- und auswendig kennt und ist b) in kürzester Zeit erledigt. Von der dritten Event-Variante, den "schwer auszumachenden Zielen", war während unseres Tests in den ersten Tagen nach Release bis heute (15. März) noch nichts zu sehen. Diese Aufträge stehen nach Erscheinen einmalig 48 Stunden zur Verfügung und sollen besonders knifflig sein. Tja, wenigstens ein solcher Auftrag zum Release wäre doch bitte das Mindeste gewesen.

    Die Event-Geschichten sind für Fans sicher eine nette Sache. Vor allem die vielen Community-Aufträge, die es schon in den ersten drei Tagen nach Release gab, zeugen vom Interesse der Spieler. In Bezug auf das bislang erschienene Intro Pack hat es aber leider den Haken, dass es eben nur zwei Schauplätze dafür gibt. Außerdem lassen sich Event-Missionen nicht speichern und nur spielen, wenn ihr online seid. Story-Missionen lassen sich zwar auch im Offline-Modus spielen, benutzen dann aber eigene Spielstände, sodass es für den Spieler im Prinzip doch auf "always on" seines für das Spiel benötigen Steam-Accounts hinausläuft.

    • Es gibt 27 Kommentare zum Artikel

      • Von wonderhalou
        Mich stören vorallem die Elusive Targets. Ich möchte eine Spiel in seiner Gänze spielen können, wenn ich es kaufe, weshalb solche zeitlich begrenzten Events sehr blöd sind, wenn man ein Spiel wirklich im vollem Umfang genießen möchte. Die bessere Lösung wäre es, wenn man zwar immer weitere Elusive Targets…
      • Von CrysoN86 Benutzer
        Zitat von admagnus
        Viel Text.

        Sorry, für diesen ausführlichen Bericht, aber ich musste das loswerden.

        Gruß AK
        Wieso Sorry? Genau soetwas will ich eigentlich seitens den ganzen Kritikerseiten hören, für mich ebenso wichtige Kleinigkeiten und viele Punkte (z.B. Synchro, Gesicht) die anderenorts nie angesprochen werden. Danke für deinen ausführlichen Beitrag admagnus. 
      • Von StefanWeiss Redakteur
        Zitat von Ashesfall
        genau der Grund warum ich es noch nicht gekauft habe.

        wird es für den Retail Markt eine geben? (deutsche Synchro)

        selbst wenn der Entwickler sicher sagt es wird keine deutsche Synchro geben, würde es mir helfen

        weiß die PC Games da vielleicht was oder kann da mal nachhacken?
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Hitman ging mit seinem bei den Fans umstrittenen Episodenformat am 11. März 2016 an den Start. Inzwischen ist Episode 6 und damit das Finale der kompletten ersten Staffel verfügbar. Im Test mit abschließender Wertung erfahrt ihr, ob sich die sechs einzelnen Episoden nun zu einem einheitlichen Spiel verbinden und wo die Stärken und Schwächen in Hitman: The Complete First Season liegen.
http://www.pcgames.de/Hitman-Spiel-6333/Tests/Review-mit-Wertung-zum-Episoden-Spiel-von-Agent-47-1189222/
01.11.2016
http://www.pcgames.de/screenshots/medium/2016/10/Hitman_the_Complete_First_Season-13--pc-games_b2teaser_169.png
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