Hitman: Contracts
Im Schlachthaus macht der Hitman Bekanntschaft mit einem Massenmörder. Es ist eine kurze.
Das Profikillergeschäft boomt. Sam Fishers letzter Auftrag ist gerade erst überstanden, da beginnt die Schicht seines Kollegen: des Hitman. Der dritte Teil des Taktik-Shooters gleicht seinen Vorgängern spielerisch fast bis aufs Bit, doch der Kontext ist ein anderer. Bislang war der Hitman ein düsterer Held, der Terroristen ausknipst und die Welt vor Schlimmem bewahrt. Das ist nun anders. Es werden keine großen, zusammenhängenden Geschichten mehr erzählt. Vielmehr steht der Killer als Person im Mittelpunkt. Rasmus Højengaard, Level-Designer bei IO Interactive, sagt dazu unmissverständlich: "Ich denke, viele Spieler scheren sich einen Dreck um die Hintergrundgeschichte." Die Zeit der Reflexion ist angebrochen.
Das Spiel beginnt mit dem Kunstgriff der Rückblenden, den Filme (Forrest Gump) und mittlerweile auch Spiele (Tomb Raider 5: Die Chronik) gerne verwenden: Der Hitman liegt nach einem unglücklichen Schusswechsel angeschlagen in einem Pariser Hotelzimmer. Während sich sein Anzug mit Blut vollsaugt, läuft sein Kahlkopf auf Hochtouren: Wie ist es nur so weit gekommen? Im Delirium entstehen zwölf Flashbacks, die sich wie ein Teppich zur Ausgangssituation ausrollen. Diese Erinnerungen spielen Sie nach.
Offenes Missionsdesign
Ein Gauner beobachtet gerne Mädchen beim Tanzen. Wenn er wüsste, dass er auch beobachtet wird ...
Was haben der Hitman und das Schaf Dolly gemeinsam? Beide sind das Ergebnis eines Klonversuchs. Doch während Dolly friedlich meckernd übers Gras bummelte, verdient sich der Hitman seinen Lebensunterhalt als Profikiller: In seinen Genen schlummert Kaltblütigkeit. Das Copyright darauf erhebt sein Schöpfer Dr. Orthmeyer, der in einer ukrainischen Nervenklinik experimentiert. Genauer, experimentierte. Denn in Teil 1 bereitete der Hitman, dessen Codename die Nummer 47 ist, seinem Erschaffer ein Ende. Was danach geschah, erleben Sie jetzt. Der Auftrag lautet: Nichts wie raus aus der Klinik! Während man Ihnen die Kontrolle über 47 überlässt, blitzt Blaulicht am Fenster - die Polizei ist hinter Ihnen her! Als Sie durch die Gänge der Irrenanstalt stapfen, dringt die Spezialeinheit allmählich ins Gebäude ein. Sie bahnen sich einen Weg zum Ausgang, weichen draußen den Suchscheinwerfern aus und verschwinden mit dem Fluchtfahrzeug. Das klingt simpel, ist aber wegen des knackigen Schwierigkeitsgrades eine Odyssee: Der Schauplatz erstreckt sich über vier Stockwerke, in denen etliche Überwachungskameras ihre Arbeit verrichten. Hinzu kommen die Polizisten, die mit geladenem Sturmgewehr um Ecken spähen.
Wie Sie vorgehen, bleibt Ihnen überlassen: Im Outfit eines Wärters ließe sich zumindest auf die Distanz der Schein wahren, jemand anders zu sein. Die Polizeiuniform hingegen würde auch aus der Nähe ausreichend täuschen. Vergessen Sie aber nicht, die leblosen Körper zu verstecken, nachdem Sie ihrer Montur habhaft geworden sind. Sonst ist schnell das Chaos los. Oder Sie pfeifen auf Verkleidungen und ballern sich im Patientenkittel durch die Anstalt. Sie entscheiden, welchen Weg Sie einschlagen. Einen richtigen oder falschen Pfad gibt es nicht, Hitman: Contracts trennt nur zwischen einfach und schwer.


der geht imma direkt zurück zum desktop
kann mir da einer helfen
Bin ganz deiner Meinung, mit rumballern konnte man auch die ersaten beiden Teile durchspielen.
Aber wenns ans schleichen geht, bild ich mir halt ein, muss man im dritten Teil viel vorsichtiger sein.
Was mich aber maßlos stört ist, dass ich das Game auf mittlerer Stufe ohne große Problem und ohne viel Speichern in zwei Nachmittagen durchgespielt hab
Ich mein 12 (oder waren es 13) Missionen und das wars?
Wenn ich schon für ein Game 50 €uros hinknallen muss, dann will ich aber auch mehr als 10 Stunden Spielspass.
Also für den nächsten Teil: etwas mehr Spieldauer!!!!
Ich hab zwar nur die Demo zu Teil 3 gespielt, aber einfach nur rumballern konnte man auch in der ersten beiden Teilen! Immerhin habe ich sie beide gespielt.